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...
(zu alt für eine Antwort)
Michael Schulz
2010-04-14 20:51:23 UTC
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Raw Message
The person is merely the result of a misunderstanding. In reality, there
is no such thing. Feelings, thoughts and actions race before the watcher
in endless succession, leaving traces in the brain and creating an
illusion of continuity. A reflection of the watcher in the mind creates
the sense of "I" and the person acquires an apparently independent
existence. In reality there is no person, only the watcher identifying
himself with the "I" and the "mine".
Monkey Mind
2010-04-15 13:35:42 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
The person is merely the result of a misunderstanding. In reality,
there is no such thing. Feelings, thoughts and actions race before the
watcher in endless succession, leaving traces in the brain and
creating an illusion of continuity. A reflection of the watcher in the
mind creates the sense of "I" and the person acquires an apparently
independent existence. In reality there is no person, only the watcher
identifying himself with the "I" and the "mine".
Also die Person gibt's nicht, aber den Zuschauer schon?

Kann man den auch irgendwo anschauen?

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Michael Schulz
2010-04-15 14:26:40 UTC
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Raw Message
Post by Monkey Mind
Also die Person gibt's nicht, aber den Zuschauer schon?
Kann man den auch irgendwo anschauen?
Nein. Der Seher kann nicht angesehen werden oder "Das Auge kann sich
selbst nicht sehen."

Der Kenner kann nicht weiter definiert werden.

Er kann nicht zum Objekt der Betrachtung gemacht werden.
Michael Schulz
2010-04-15 18:12:11 UTC
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Raw Message
There is the identity of what you are, and there is the person
superimposed on it. All you know is the person. The identity, which is
not a person, you do not know, for you never doubted, never asked
yourself the crucial question: "Who am I". The identity is the witness
of the person, and sadhana consists in shifting the emphasis from the
superficial and changeful person to the immutable and ever-present witness.
Monkey Mind
2010-04-15 18:53:08 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
There is the identity of what you are, and there is the person
superimposed on it. All you know is the person. The identity, which is
not a person, you do not know, for you never doubted, never asked
yourself the crucial question: "Who am I". The identity is the witness
of the person, and sadhana consists in shifting the emphasis from the
superficial and changeful person to the immutable and ever-present witness.
Ich habe offenbar meinen Siddham-Font verbummelt, weil, Deine Postings
kommen immer auf Englisch bei mir an. :)

Ganz direkte Frage - hast Du Zugang zu diesem Geisteszustand? Wie machst
Du das in der Praxis?

Interessantes Thema.

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Monkey Mind
2010-04-15 18:47:49 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by Monkey Mind
Also die Person gibt's nicht, aber den Zuschauer schon?
Kann man den auch irgendwo anschauen?
Nein. Der Seher kann nicht angesehen werden oder "Das Auge kann sich
selbst nicht sehen."
Aber vielleicht kann ich ja ganz nahe hinschielen? Was ist denn das für ein
Abstand zwischen dem Seher und dem Gesehenen? (Sehr nützliche Übung,
finde ich, all den feinen Andeutungen von Raum und Zentrum auf den Zahn
zu fühlen).
Post by Michael Schulz
Der Kenner kann nicht weiter definiert werden.
Er kann nicht zum Objekt der Betrachtung gemacht werden.
Naja, eigentlich schon. Woran erkenne ich überhaupt die Anwesenheit des
Kenners? Die Kenntnis um den Kenner kann genauso zum Objekt gemacht
werden wie jede andere Kenntnis auch. Und ohne die Kenntnis um den
Kenner wäre er kein besonders guter Kenner.

Was passiert mit dem Kenner, wenn alles gekannt ist?

Was wäre, wenn der Kenner nichts zum kennen hat? Wie würde er erkennen,
dass er der Kenner ist, wenn er mangels Objekten nicht kennen könnte?

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Michael Schulz
2010-04-15 19:56:10 UTC
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Raw Message
Teachers there may be many, fearless disciples very few.
Monkey Mind
2010-04-16 04:47:43 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Teachers there may be many, fearless disciples very few.
Aber am besten ist immer noch, wenn die Schule aus ist.

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
As Below
2010-04-16 07:28:01 UTC
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Raw Message
Halloooo,
Schoen das euch mal wieder da sind.


f
--
Freimann-Gefecht Art-Works Network
Musik Studio : www.freimanns-music.biz/studio/
Michael Schulz
2010-04-17 06:09:09 UTC
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This world is painted by you on the screen of consciousness and is
entirely your own private world.
Horst Noreick
2010-04-17 13:52:30 UTC
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Raw Message
Magisches Theater - nur für Verrückte - Eintritt kostet den Verstand
Michael Schulz
2010-04-17 16:00:39 UTC
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Raw Message
If you stay with the idea that you are not the body nor the mind, not
even their witness, but altogether beyond, your mind will grow in
clarity, your desires in purity, your actions in charity, and that inner
distillation will take you to another world, a world of truth and
fearless love. Resist your old habits of feeling and thinking; keep on
telling yourself: "No, not so, it cannot be so; I am not like this, I do
not need it, I do not want it", and a day will surely come when the
entire structure of error and despair will collapse and the ground will
be free for a new life.
Michael Schulz
2010-04-17 16:02:51 UTC
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Raw Message
... for nobody.
As Below
2010-04-18 07:39:18 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
... for nobody.
lol

Wo hast du den denn gekauft?
Lahma Ginseng Shitake ?

.-)
--
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Musik Studio : www.freimanns-music.biz/studio/
Monkey Mind
2010-04-17 19:05:35 UTC
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Raw Message
Post by As Below
Halloooo,
Schoen das euch mal wieder da sind.
Ja, tut sich doch noch was.

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Michael Schulz
2010-04-17 22:15:15 UTC
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Raw Message
Aber vielleicht kann ich ja ganz nahe hinschielen ?
Hin ins Nichts ?
Was ist denn das für ein
Abstand zwischen dem Seher und dem Gesehenen ? (Sehr nützliche Übung,
finde ich, all den feinen Andeutungen von Raum und Zentrum auf den Zahn
zu fühlen).
Das Gesehene ist nicht der Seher.
Post by Michael Schulz
Der Kenner kann nicht weiter definiert werden.
Er kann nicht zum Objekt der Betrachtung gemacht werden.
Naja, eigentlich schon.
Nur als illusionäre Erscheinung im Verstand.
Woran erkenne ich überhaupt die Anwesenheit des
Kenners?
Das "ich bin" ist der Kenner.
Die Kenntnis um den Kenner kann genauso zum Objekt gemacht
werden wie jede andere Kenntnis auch.
Das wäre nur ein Abbild des Kenners.

Der Kenner wurde zum Objekt gemacht um gekannt zu werden.

Damit ist es nicht der Kenner sondern wiederum nur eine Täuschung im
Verstand.
Und ohne die Kenntnis um den
Kenner wäre er kein besonders guter Kenner.
Kenntnis, aber nicht im Sinn von Wissen. Sondern im Sinn von Sein.
Was passiert mit dem Kenner, wenn alles gekannt ist?
Er hört auf sich mit dem Gekannten zu verwechseln.
Was wäre, wenn der Kenner nichts zum kennen hat?
Außer sich Selbst indem er erkennt dass er nicht als Objekt von
irgendwem erkannt werden kann ?
Wie würde er erkennen,
dass er der Kenner ist, wenn er mangels Objekten nicht kennen könnte?
Er benötigt keine Objekte um zu erkennen dass er der Kenner ist.

Der Kenner des Unbekannten natürlich, aber nicht der Objekte die auch
nur als Unbekannt erkannt werden nachdem der Kenner das Bekannte als
nicht kennbar erkannt hat.
Monkey Mind
2010-04-18 10:50:26 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Aber vielleicht kann ich ja ganz nahe hinschielen ?
Hin ins Nichts ?
Wenn es mir wie "nichts" vorkommt, dann habe ich doch etwas
wahrgenommen. Also das, was mir sagt, "da ist Nichts" - das ist eine
Wahrnehmung. Die kann ich zum Objekt machen.
Post by Michael Schulz
Was ist denn das für ein
Abstand zwischen dem Seher und dem Gesehenen ? (Sehr nützliche Übung,
finde ich, all den feinen Andeutungen von Raum und Zentrum auf den Zahn
zu fühlen).
Das Gesehene ist nicht der Seher.
Ja.

Das, was mir vermittelt: "da ist ein Seher": das ist auch bloss
Gesehenes.
Post by Michael Schulz
Post by Michael Schulz
Der Kenner kann nicht weiter definiert werden.
Er kann nicht zum Objekt der Betrachtung gemacht werden.
Naja, eigentlich schon.
Nur als illusionäre Erscheinung im Verstand.
Ja genau. Sehe ich auch so.
Post by Michael Schulz
Woran erkenne ich überhaupt die Anwesenheit des
Kenners?
Das "ich bin" ist der Kenner.
Jetzt kann es sehr schnell auf Buchstabenspalterei herauslaufen.

Wie erscheint das "ich bin"? Wenn es erlebt ist, also wahrgenommen,
dann gilt auch dafür: "das Gesehene ist nicht der Seher".

Es ist ein sehr schmaler Grat, das auszudrücken, und ohne die Erfahrung
eigentlich sinnlos, darüber zu diskutieren.
Post by Michael Schulz
Die Kenntnis um den Kenner kann genauso zum Objekt gemacht
werden wie jede andere Kenntnis auch.
Das wäre nur ein Abbild des Kenners.
Der Kenner wurde zum Objekt gemacht um gekannt zu werden.
Damit ist es nicht der Kenner sondern wiederum nur eine Täuschung im
Verstand.
Wenn diese Täuschung klar erlebt wird, dann ereignet sich diese
Verschiebung, wo die Objekte, die gekannt werden, so ihr Ding drehen,
und der Kenner das ziemlich unbeteiligt einfach alles "kennt", ohne
Einsatz im Spiel, wie sich ein Freund von mir auszudrücken pflegt.
Post by Michael Schulz
Und ohne die Kenntnis um den
Kenner wäre er kein besonders guter Kenner.
Kenntnis, aber nicht im Sinn von Wissen. Sondern im Sinn von Sein.
Ja, und in diesem Sein zu verharren: das ist der Stock, der die Glut
schürt, und letztendlich darin verglüht, wie Ramana Maharshi es
beschrieb.

Auch wieder schwierig, in Worte zu fassen, ohne den Realitäts-Check der
eigenen Erfahrung.
Post by Michael Schulz
Was passiert mit dem Kenner, wenn alles gekannt ist?
Er hört auf sich mit dem Gekannten zu verwechseln.
Was wäre, wenn der Kenner nichts zum kennen hat?
Außer sich Selbst indem er erkennt dass er nicht als Objekt von
irgendwem erkannt werden kann ?
Wie würde er erkennen,
dass er der Kenner ist, wenn er mangels Objekten nicht kennen könnte?
Er benötigt keine Objekte um zu erkennen dass er der Kenner ist.
Was kennt er dann überhaupt noch? Was wird aus den Objekten?
Post by Michael Schulz
Der Kenner des Unbekannten natürlich, aber nicht der Objekte die auch
nur als Unbekannt erkannt werden nachdem der Kenner das Bekannte als
nicht kennbar erkannt hat.
Hm. Da hast Du mich abgehängt.

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Michael Schulz
2010-04-18 20:12:43 UTC
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Raw Message
Verstand kontra Meditation fällt mir dazu ein.

Kann der Verstand die Meditation verstehen ?

Er kann diese nur zum zum Objekt seines Verstehens machen. Ein Abbild.

Meditation ist aber kein Abbild des Verstandes.

Was ist es dann fragt der Verstand ?

Soll es darauf eine wahre Aussage geben können ?
As Below
2010-04-19 06:08:09 UTC
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Raw Message
Verstand kontra Meditation fÀllt mir dazu ein.
Quatsch.
Kann der Verstand die Meditation verstehen ?
Ja, meditier doch mal, dann kannst du dir das ja selber beantworten.
Er kann diese nur zum zum Objekt seines Verstehens machen.
Ja, genau so wie Radfahren?
Ein Abbild.
Ja, eine Gebrauchsanleitung.
Meditation ist aber kein Abbild des Verstandes.
Nein. Radfahren auch nicht.
Was ist es dann fragt der Verstand ?
Wen fragt er denn, der Verstand ?
Soll es darauf eine wahre Aussage geben können ?
oder eine unwahre ?

Schade eigentlich, dass du alles woertlich nimmst.

mfG

f
--
Freimann-Gefecht Art-Works Network
Musik Studio : www.freimanns-music.biz/studio/
Michael Schulz
2010-04-19 20:03:44 UTC
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Raw Message
Post by As Below
Verstand kontra Meditation fällt mir dazu ein.
Quatsch.
Kein Quatsch.
Post by As Below
Kann der Verstand die Meditation verstehen ?
Ja, meditier doch mal, dann kannst du dir das ja selber beantworten.
Das habe ich schon.
Post by As Below
Er kann diese nur zum zum Objekt seines Verstehens machen.
Ja, genau so wie Radfahren?
Nein. Wie darüber nachdenken.
Post by As Below
Ein Abbild.
Ja, eine Gebrauchsanleitung.
Eine Vorstellung.
Post by As Below
Meditation ist aber kein Abbild des Verstandes.
Nein. Radfahren auch nicht.
Doch. Auch Radfahren.
Post by As Below
Was ist es dann fragt der Verstand ?
Wen fragt er denn, der Verstand ?
Er fragt sich selber.
Post by As Below
Soll es darauf eine wahre Aussage geben können ?
oder eine unwahre ?
Schade eigentlich, dass du alles woertlich nimmst.
Schade eigentlich dass du so ignorant bist.
As Below
2010-04-20 09:18:37 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Verstand kontra Meditation fÃ?llt mir dazu ein.
Quatsch.
Kein Quatsch.
Doch Quatsch. Was glaubst du denn, womit du meditierst?
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Kann der Verstand die Meditation verstehen ?
Ja, meditier doch mal, dann kannst du dir das ja selber beantworten.
Das habe ich schon.
Ja, ganz offensichtlich nicht genug.
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Er kann diese nur zum zum Objekt seines Verstehens machen.
Ja, genau so wie Radfahren?
Nein. Wie darüber nachdenken.
Ja, sag ich doch. Genau so wie Radfahren.
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Ein Abbild.
Ja, eine Gebrauchsanleitung.
Eine Vorstellung.
Ja, klaro. Keine Gebrauchsanleitung ist nicht vorgestellt.
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Meditation ist aber kein Abbild des Verstandes.
Nein. Radfahren auch nicht.
Doch. Auch Radfahren.
Was ist denn mit dir los ?
Das ist doch unsinniger Streit den du da vom Zaun brechen willst.
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Was ist es dann fragt der Verstand ?
Wen fragt er denn, der Verstand ?
Er fragt sich selber.
jaja, sowas dachte ich mir schon ?
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Soll es darauf eine wahre Aussage geben können ?
oder eine unwahre ?
Schade eigentlich, dass du alles woertlich nimmst.
Schade eigentlich dass du so ignorant bist.
Ich bin nicht ignorant, nur solchem Unsinn gegenueber.
Du nimmst alles "woertlich" nur hinsichtlich von Wort-Bedeutungen,
die du eben hast. Irgendeine Praxis ausser der diskursiven ist halt
nach all den Jahren immer noch nicht zu erkennen.

f
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Michael Schulz
2010-04-20 14:05:13 UTC
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Raw Message
Post by As Below
Doch Quatsch. Was glaubst du denn, womit du meditierst?
Jedenfalls nicht mit dem Verstand. Meditation ist das Fallenlassen des
Verstandes.
As Below
2010-04-21 08:16:11 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Doch Quatsch. Was glaubst du denn, womit du meditierst?
Jedenfalls nicht mit dem Verstand. Meditation ist das Fallenlassen des
Verstandes.
Achso...

Jedenfalls nicht... mit X , weil X wird gestrichen.

Also, klaere uns auf grosser Meditantor : Womit dann , wenn X nicht ist?

Mit einem unteren Seitenkernwesen?
Oder Moppelstuhl?

f
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Michael Schulz
2010-04-21 14:10:19 UTC
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Raw Message
Post by As Below
Also, klaere uns auf grosser Meditantor : Womit dann , wenn X nicht ist?
Wahre Meditation ist kein Tun eines Ichs. Meditation findet dann statt
wenn Subjekt (der "Meditierende") und Objekt (das "Meditations"objekt)
beiderseits verschwinden.

Einem Menschen kann man zwar als Handlungsanweisung geben: Konzentriere
dich auf Objekt X.

Das ist aber nur eine Hilfestellung für jene die noch nicht in der Lage
sind in einem meditativen Zustand zu leben. (In dem die
Subjekt-Objektbeziehung als irreal erkannt wird.)

Die Konzentration auf ein Objekt X ist also noch keine Meditation und
wird für eine solche auch nicht benötigt. Nur der Verstand braucht
dieses um einen Ansatzpunkt (Einstiegspunkt) zu haben.

Während der Meditation verschwindet der Verstand natürlich auch und wird
als ein Mythos entlarvt.
As Below
2010-04-21 15:53:28 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Also, klaere uns auf grosser Meditantor : Womit dann , wenn X nicht ist?
Wahre Meditation ist kein Tun eines Ichs. Meditation findet dann statt
wenn Subjekt (der "Meditierende") und Objekt (das "Meditations"objekt)
beiderseits verschwinden.
Ja, dann meditier jetzt mal...
--
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Monkey Mind
2010-04-21 20:43:54 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Also, klaere uns auf grosser Meditantor : Womit dann , wenn X nicht ist?
Wahre Meditation ist kein Tun eines Ichs. Meditation findet dann statt
wenn Subjekt (der "Meditierende") und Objekt (das "Meditations"objekt)
beiderseits verschwinden.
Wenn Du die Latte so tief hängen willst ;)

Hast Du schon mal versucht, an dieser Stelle eine umfassendere
Perspektive einzuladen? Also, wie sieht das beiderseitige Verschwinden
von aussen aus?
Post by Michael Schulz
Konzentriere dich auf Objekt X.
Geht noch konkreter: Ich konzentriere mich auf die Vorstellung, mich
selber im Spiegel anzuschauen. Oder visualisiere, wie ich mir ins
Gesicht schaue. Und wenn ich dann nicht mehr so recht weiss, ob ich nun
vor mir sitze oder umgekehrt, dann gestatte ich eine Dritt-Perspektive
(das "Entlarven", das Du unten ansprichst).
Post by Michael Schulz
Das ist aber nur eine Hilfestellung für jene die noch nicht in der
Lage sind in einem meditativen Zustand zu leben. (In dem die
Subjekt-Objektbeziehung als irreal erkannt wird.)
Och, die Armen. Sind nicht in der Lage? Muss schon schlimm sein...
Post by Michael Schulz
Die Konzentration auf ein Objekt X ist also noch keine Meditation und
wird für eine solche auch nicht benötigt. Nur der Verstand braucht
dieses um einen Ansatzpunkt (Einstiegspunkt) zu haben.
Während der Meditation verschwindet der Verstand natürlich auch und
wird als ein Mythos entlarvt.
Verschwinden (ausblenden, wegblicken) und entlarven (durchblicken) sind
doch eher gegenteilig gepolt, finde ich.

Je nach Meditationszustand "verschwindet" auch meine Hand oder das
Empfinden für andere Körperteile. Wenn ich die Augen schliesse,
verschwindet der Bildschirm, wenn ich mir die Ohren zuhalte, höre ich
das Radio nicht mehr - aber entlarvt ist er dadurch noch gar nichts.

Wie Freimann auch schon geschrieben hat, da sind noch einige Schritte.

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Monkey Mind
2010-04-21 06:03:38 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Verstand kontra Meditation fällt mir dazu ein.
Kann der Verstand die Meditation verstehen ?
Er kann diese nur zum zum Objekt seines Verstehens machen. Ein Abbild.
Das ist halt, was der Verstand macht.

Genausogut könnte ich fragen: Kann das Auge schmecken?
Post by Michael Schulz
Meditation ist aber kein Abbild des Verstandes.
Was ist es dann fragt der Verstand ?
Soll es darauf eine wahre Aussage geben können ?
Ganz allgemein gehalten ist das eine Frage der Moral ("was soll ich
tun?"). Hat mit Meditation ("was tut sich?") nicht mehr viel zu tun.

Aber umgekehrt klappt das: die Meditation kann den Verstand zum Objekt
haben.

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
As Below
2010-04-19 06:04:01 UTC
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Raw Message
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Aber vielleicht kann ich ja ganz nahe hinschielen ?
Hin ins Nichts ?
Wenn es mir wie "nichts" vorkommt, dann habe ich doch etwas
wahrgenommen. Also das, was mir sagt, "da ist Nichts" - das ist eine
Wahrnehmung. Die kann ich zum Objekt machen.
Post by Michael Schulz
Was ist denn das fÃŒr ein
Abstand zwischen dem Seher und dem Gesehenen ? (Sehr nÃŒtzliche Übung,
finde ich, all den feinen Andeutungen von Raum und Zentrum auf den Zahn
zu fÃŒhlen).
Das Gesehene ist nicht der Seher.
Ja.
Das, was mir vermittelt: "da ist ein Seher": das ist auch bloss
Gesehenes.
Post by Michael Schulz
Post by Michael Schulz
Der Kenner kann nicht weiter definiert werden.
Er kann nicht zum Objekt der Betrachtung gemacht werden.
Naja, eigentlich schon.
Nur als illusionÀre Erscheinung im Verstand.
Ja genau. Sehe ich auch so.
Aber letztendlich ist ja der "verstand" die Illusionaere Erscheinung,
und die Unterteilung in Illusion und Wirklichkeit die eigentliche
Illusion, oder Quelle der Illusionen.
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Woran erkenne ich ÃŒberhaupt die Anwesenheit des
Kenners?
Das "ich bin" ist der Kenner.
Jetzt kann es sehr schnell auf Buchstabenspalterei herauslaufen.
Wie erscheint das "ich bin"? Wenn es erlebt ist, also wahrgenommen,
dann gilt auch dafÃŒr: "das Gesehene ist nicht der Seher".
Es ist ein sehr schmaler Grat, das auszudrÃŒcken, und ohne die Erfahrung
eigentlich sinnlos, darÃŒber zu diskutieren.
Das sind doch alles Illusionen, Vorstellungen, jemals in ihrem Moment
stattfindende Schoepfungsakte. Etwas erscheint, dauert seine Zeit und
vergeht wieder. Der Betrachter ist auch nur Absicht das was er erschafft
zu erhalten oder zu zerstoeren.

Und so gehen an irgendeinem Punkt aller Erfahrung und allens Erlebens
Illusion und Wirklichkeit ineinander auf - keine Trennung, keine
Unterscheidung. So wie jemand weiss, dass er getraeumt hat und nun wach
ist, besteht die Gewissheit nicht mehr zu schlafen nicht mehr zu
traeumen. Und der Unterschied besteht nur in der Gewissheit und dem
Empfinden. Genau so wie sich die Welterfahrung nicht aendert, wenn man
an einer Grippe erkrankt ist - aber doch weiss wenn die Krankheit
ueberwunden ist.

Solange solche Unterscheidungen noch notwendig sind um eine Position
als Betrachter einzunehmen, und sei es auch als eine Art von "ich bin"
ist man nicht erwacht.
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Die Kenntnis um den Kenner kann genauso zum Objekt gemacht
werden wie jede andere Kenntnis auch.
Das wÀre nur ein Abbild des Kenners.
Der Kenner wurde zum Objekt gemacht um gekannt zu werden.
Damit ist es nicht der Kenner sondern wiederum nur eine TÀuschung im
Verstand.
Wenn diese TÀuschung klar erlebt wird, dann ereignet sich diese
Verschiebung, wo die Objekte, die gekannt werden, so ihr Ding drehen,
Ja, sicher, das ist so.
Warum ? Weil eben auch "Wahrnehmung" solange ja nur etwas wahrgenommenes
ist, und nicht Erfahrung und Erleben. Dies fuehrt n die gewohnten
Spiegelkabinette, in der der Wahrnehmende Formen der Wahrnehmung
betrachtet, Inhalte der Wahrnehmung die sich mit Wahrnehmung
beschaeftigen, etc. pp. Aber es ist noch ein langer Weg von dort bis hin
zu der Tatsache des Erlebens einer jeden Wahrnehmung als einen
Schoepfungs-Akt, und von dort ist noch ein Weg bis zum Erleben der
Absicht oder Absichten, der Ziele und Zwecke.

Hier verliert auch jede Diskussion ihre Grundlage, naemlich
unterschiedlichkeit oder gegensaetzlichkeit der positionen und ansichten.
Es gibt ja niemanden mit dem man dies diskutieren koennte. Man kann es
sich nur anschauen, es erleben und erfahren.

Wer "weiss" wovon ich spreche, kann dies nicht mir mir diskutieren,
Wer dies mit mir diskutieren will, weiss sowieso nicht wovon ich spreche.
Worueber koennten wir dann noch diskutieren?

Ob es einen "Wert" hat?
Ob der ehrenwerte Herr Gotamo seine Absicht hat verwirklichen koennen,
einen Denk und Erfahrungsweg darzulegen, der den Geist vom Leid befreien
kann?
Post by Monkey Mind
und der Kenner das ziemlich unbeteiligt einfach alles "kennt", ohne
Einsatz im Spiel, wie sich ein Freund von mir auszudrÃŒcken pflegt.
ja, oder so.
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Und ohne die Kenntnis um den
Kenner wÀre er kein besonders guter Kenner.
Kenntnis, aber nicht im Sinn von Wissen. Sondern im Sinn von Sein.
Erleben eben...
Post by Monkey Mind
Ja, und in diesem Sein zu verharren: das ist der Stock, der die Glut
schÃŒrt, und letztendlich darin verglÃŒht, wie Ramana Maharshi es
beschrieb.
Alles vergeht, auch der Stocknutzer.
Der ist ja auch nur solange da, wie er immer wieder in jedem Moment
seines Daseins erschaffen/wieder-erschaffen wird.
Post by Monkey Mind
Auch wieder schwierig, in Worte zu fassen, ohne den RealitÀts-Check der
eigenen Erfahrung.
Letztendlich muss das "jeder" mit sich selbst ausmachen.
Solange es noch widerstaende, innere oder aeussere gegen das Sein gibt,
leidet der Geist, leidet der Mensch.

Was ist der Mensch?
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Was passiert mit dem Kenner, wenn alles gekannt ist?
Er hört auf sich mit dem Gekannten zu verwechseln.
Was wÀre, wenn der Kenner nichts zum kennen hat?
Außer sich Selbst indem er erkennt dass er nicht als Objekt von
irgendwem erkannt werden kann ?
Wie wÃŒrde er erkennen,
dass er der Kenner ist, wenn er mangels Objekten nicht kennen könnte?
Er benötigt keine Objekte um zu erkennen dass er der Kenner ist.
Was kennt er dann ÃŒberhaupt noch? Was wird aus den Objekten?
Ja, das fragte ich ja gerade : Was ist der Mensch ? Was ist der Geist?
Der ehrenwerte Herr Gotamo sagte wohl irgendwann auch einmal, das es
Fragen gibt deren Absicht es ist Leid zu erschaffen, und Fragen deren
Absicht es ist vom Leid zu befreien.

Und soweit ich mich erinnere, hat der ehrenwerte Herr Gotamo, als Kenner
der Tatsachen der Wahrnehmung und Erkenntnis, niemals davon gesprochen,
dass er beabsichtigt "die Wahrheit" zu verkuenden. Vielmehr sagte er
wohl des oefteren : Ich habe die Absicht einen Weg aus dem Leiden
darzulegen.

mfG

f
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Der Kenner des Unbekannten natÃŒrlich, aber nicht der Objekte die auch
nur als Unbekannt erkannt werden nachdem der Kenner das Bekannte als
nicht kennbar erkannt hat.
Hm. Da hast Du mich abgehÀngt.
Ja, leichter ist es oft zu den zurueck gebliebenen zu gehoeren.
Und das ist ja dann prima, man sieht mehr von der Landschaft.
Post by Monkey Mind
Cheers,
Florian
dito

f
--
Freimann-Gefecht Art-Works Network
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Monkey Mind
2010-04-21 06:37:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by As Below
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Der Kenner kann nicht weiter definiert werden.
Er kann nicht zum Objekt der Betrachtung gemacht werden.
Naja, eigentlich schon.
Nur als illusionäre Erscheinung im Verstand.
Ja genau. Sehe ich auch so.
Aber letztendlich ist ja der "verstand" die Illusionaere Erscheinung,
und die Unterteilung in Illusion und Wirklichkeit die eigentliche
Illusion, oder Quelle der Illusionen.
Ums mal zu unterscheiden: Wir hatten aneinander vorbeigeredet:

Ich meinte, der Kenner, als illusionäre Erscheinung, kann zum Objekt
gemacht werden, Michael, dass die Objektifizierung des Kenners
illusionär sei.
Post by As Below
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Post by Monkey Mind
Woran erkenne ich überhaupt die Anwesenheit des
Kenners?
Das "ich bin" ist der Kenner.
Jetzt kann es sehr schnell auf Buchstabenspalterei herauslaufen.
Wie erscheint das "ich bin"? Wenn es erlebt ist, also wahrgenommen,
dann gilt auch dafür: "das Gesehene ist nicht der Seher".
Es ist ein sehr schmaler Grat, das auszudrücken, und ohne die Erfahrung
eigentlich sinnlos, darüber zu diskutieren.
Das sind doch alles Illusionen, Vorstellungen, jemals in ihrem Moment
stattfindende Schoepfungsakte. Etwas erscheint, dauert seine Zeit und
vergeht wieder. Der Betrachter ist auch nur Absicht das was er erschafft
zu erhalten oder zu zerstoeren.
Und so gehen an irgendeinem Punkt aller Erfahrung und allens Erlebens
Illusion und Wirklichkeit ineinander auf - keine Trennung, keine
Unterscheidung. So wie jemand weiss, dass er getraeumt hat und nun wach
ist, besteht die Gewissheit nicht mehr zu schlafen nicht mehr zu
traeumen. Und der Unterschied besteht nur in der Gewissheit und dem
Empfinden. Genau so wie sich die Welterfahrung nicht aendert, wenn man
an einer Grippe erkrankt ist - aber doch weiss wenn die Krankheit
ueberwunden ist.
Solange solche Unterscheidungen noch notwendig sind um eine Position
als Betrachter einzunehmen, und sei es auch als eine Art von "ich bin"
ist man nicht erwacht.
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Post by Monkey Mind
Die Kenntnis um den Kenner kann genauso zum Objekt gemacht
werden wie jede andere Kenntnis auch.
Das wäre nur ein Abbild des Kenners.
Der Kenner wurde zum Objekt gemacht um gekannt zu werden.
Damit ist es nicht der Kenner sondern wiederum nur eine Täuschung im
Verstand.
Wenn diese Täuschung klar erlebt wird, dann ereignet sich diese
Verschiebung, wo die Objekte, die gekannt werden, so ihr Ding drehen,
Ja, sicher, das ist so.
Warum ? Weil eben auch "Wahrnehmung" solange ja nur etwas wahrgenommenes
ist, und nicht Erfahrung und Erleben. Dies fuehrt n die gewohnten
Spiegelkabinette, in der der Wahrnehmende Formen der Wahrnehmung
betrachtet, Inhalte der Wahrnehmung die sich mit Wahrnehmung
beschaeftigen, etc. pp. Aber es ist noch ein langer Weg von dort bis hin
zu der Tatsache des Erlebens einer jeden Wahrnehmung als einen
Schoepfungs-Akt, und von dort ist noch ein Weg bis zum Erleben der
Absicht oder Absichten, der Ziele und Zwecke.
Hier verliert auch jede Diskussion ihre Grundlage, naemlich
unterschiedlichkeit oder gegensaetzlichkeit der positionen und ansichten.
Es gibt ja niemanden mit dem man dies diskutieren koennte. Man kann es
sich nur anschauen, es erleben und erfahren.
"Komm und sieh" ("Ehi passiko") ist ein Beiwort des Dhamma.
Post by As Below
Wer "weiss" wovon ich spreche, kann dies nicht mir mir diskutieren,
Wer dies mit mir diskutieren will, weiss sowieso nicht wovon ich spreche.
Worueber koennten wir dann noch diskutieren?
Ich habe die Mullah-Omar-Geschichte hier schon mal gepostet (finde sie
aber so gut, dass ich es nochmal mache), wo er auf den Markt geht und zu
der Menschenmenge sagt: "Wisst ihr, was ich euch zu sagen habe?" -
"Nein" - "Oh, dann hat es keinen Sinn, es Euch zu sagen". Am nächsten
Tag sagen die Leute "Ja", um es anders herum zu probieren, und er: "Dann
ist ja gut, dann muss ich es nicht mehr sagen". Am übernächsten Tag
wollen sie es endlich wissen, und versuchen es so: "Einige von uns
wissen es, andere nicht" - "Dann sollen es die, die es wissen, denen
sagen, die es nicht wissen".
Post by As Below
Ob es einen "Wert" hat?
Ob der ehrenwerte Herr Gotamo seine Absicht hat verwirklichen koennen,
einen Denk und Erfahrungsweg darzulegen, der den Geist vom Leid befreien
kann?
Ich bin da eher pragmatisch und finde technische Diskussionen ganz
interessant. Also Du hast da so eine Entwicklung skizziert, weiter
oben. Die kann ich zwar nicht erzwingen, aber wenn ich bloss rumsitze,
wird sie sich nicht ereignen. Wie schaffe ich die Bedingungen, um diese
Entwicklung zu ermöglichen? Sowas, finde ich kann man diskutieren.

Ob es einen Wert hat? Es ist doch so: man hat gar keine Wahl. Entweder,
man stochert in Foren wie diesem herum, liest "spirituelle" Literatur,
meditiert, weil man dieses leidige Ziehen hat - oder man hat es nicht.

Es hat jedenfalls keinen Wert, jemanden davon überzeugen zu wollen,
dieses Ziehen zu haben.

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
As Below
2010-04-21 08:12:14 UTC
Permalink
Raw Message
Ich meinte, der Kenner, als illusionÀre Erscheinung, kann zum Objekt
gemacht werden, Michael, dass die Objektifizierung des Kenners
illusionÀr sei.
Naja, hier muesste Protagonisti zunaechst einmal erklaeren "wovon"
er "Illusion" unterscheidet ? Und die Methodik aufzeigen vermittels
derer Unterschieden wird ?

Und dann :

Hilft das dem Leide ab?
Entlastet das den Menschen in der Welt?
"Komm und sieh" ("Ehi passiko") ist ein Beiwort des Dhamma.
Genau, wie beim Radfahren.
:-)

(...)
Post by As Below
Ob es einen "Wert" hat?
Ob der ehrenwerte Herr Gotamo seine Absicht hat verwirklichen koennen,
einen Denk und Erfahrungsweg darzulegen, der den Geist vom Leid befreien
kann?
Ich bin da eher pragmatisch und finde technische Diskussionen ganz
interessant. Also Du hast da so eine Entwicklung skizziert, weiter
oben. Die kann ich zwar nicht erzwingen, aber wenn ich bloss rumsitze,
wird sie sich nicht ereignen. Wie schaffe ich die Bedingungen, um diese
Entwicklung zu ermöglichen? Sowas, finde ich kann man diskutieren.
Wer etwas diskutieren will, muss auch damit einverstanden sein,
dass man Fragen zum Hintergrund seiner Aeusserungen stellt, ohne mit
bloedem Gelaber abgefertigt zu werden.

Oder anders gesagt :
Wenn mir so ein Schlaumeier wie dieser dann irgendwie reinpullen will,
was er glaubt wozu mein Denken (Radfahren) nicht taugt, dann muss er
Radfahren koennen. Das enthebt uns dann der unsinnigen Diskussion ueber
Ziele und Zwecke des Radfahrens, verschiedener Modelle etc.
Weil man dann die Sache an der Sache selbst, in der Praxis untersuchen
kann, und sich von unnerschiedlichen praktischen Erfahrungen etwas
erzaehlen kann.

Ich unterhalte mich gerne mit dir und matjes, und auch mit anderen
"Buddhisten" hier - aber manchmal stelle ich auch einfach nur fest :
Das soll weder (ueber) Irrtuemer aufklaeren noch den Menschen entlasten
und von Leid befreien.

Und manchmal, wird seltener, krieg ich dann Spliss im Geduldsfaden.

Dafuer muss ich mich dann wohl entschuldigen.
Ob es einen Wert hat? Es ist doch so: man hat gar keine Wahl. Entweder,
man stochert in Foren wie diesem herum, liest "spirituelle" Literatur,
meditiert, weil man dieses leidige Ziehen hat - oder man hat es nicht.
:-))
Es hat jedenfalls keinen Wert, jemanden davon ÃŒberzeugen zu wollen,
dieses Ziehen zu haben.
... oder nicht zu haben.
Cheers,
Florian
dito
f
--
Freimann-Gefecht Art-Works Network
Musik Studio : www.freimanns-music.biz/studio/
Mathias Grewin
2010-04-19 15:31:10 UTC
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Raw Message
[...]
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Er benötigt keine Objekte um zu erkennen dass er der Kenner ist.
Was kennt er dann überhaupt noch? Was wird aus den Objekten?
Post by Michael Schulz
Der Kenner des Unbekannten natürlich, aber nicht der Objekte die auch
nur als Unbekannt erkannt werden nachdem der Kenner das Bekannte als
nicht kennbar erkannt hat.
Hm. Da hast Du mich abgehängt.
Das Hirn ist immer dabei und das kannst Du eben
nicht einfach abhängen - auch nicht durch Meditation.

Aber der Wechsel in das weitgehend bewertungslose Sein
lässt einen die Relativierung der Welt durchaus erfahren:

Sie wird nichtig ... sie wird zu Nichts ...
sie wird zu dem was sie ist ...
zu Erscheinungen, "anscheinend" gebacken aus Form und Leere
und aus Leere und Form,
sowie allen übernommenen dazugepackten und verwobenen
geistigen Bewertungen,

wobei aber auch schon die Begriffe:

Form und Leere

hier die "Minimalst-Bausteine" für den Verstand sind.

Es sind Metaphern, die als Begriff ihrerseits für etwas
stehen, das beständig ebensowenig existiert, wie
alles andere.

Ohne die Begriffe

"Form und Leere"

könnte ich aber nicht (mitteilen), was ich sagen will...

und das ist das Prinzip, woraus sich auch alles andere Leid
entwickelt - bis man scheitert...
und der Geist sich das nächste Opfer holt.

M.
As Below
2010-04-19 18:55:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Mathias Grewin
[...]
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Er benötigt keine Objekte um zu erkennen dass er der Kenner ist.
Was kennt er dann überhaupt noch? Was wird aus den Objekten?
Post by Michael Schulz
Der Kenner des Unbekannten natürlich, aber nicht der Objekte die auch
nur als Unbekannt erkannt werden nachdem der Kenner das Bekannte als
nicht kennbar erkannt hat.
Hm. Da hast Du mich abgehängt.
Das Hirn ist immer dabei und das kannst Du eben
nicht einfach abhängen - auch nicht durch Meditation.
Aber der Wechsel in das weitgehend bewertungslose Sein
Sie wird nichtig ... sie wird zu Nichts ...
sie wird zu dem was sie ist ...
zu Erscheinungen, "anscheinend" gebacken aus Form und Leere
und aus Leere und Form,
sowie allen übernommenen dazugepackten und verwobenen
geistigen Bewertungen,
Form und Leere
hier die "Minimalst-Bausteine" für den Verstand sind.
Es sind Metaphern, die als Begriff ihrerseits für etwas
stehen, das beständig ebensowenig existiert, wie
alles andere.
Ohne die Begriffe
"Form und Leere"
könnte ich aber nicht (mitteilen), was ich sagen will...
und das ist das Prinzip, woraus sich auch alles andere Leid
entwickelt - bis man scheitert...
und der Geist sich das nächste Opfer holt.
M.
mhmm, cool.

best

f
--
Freimann-Gefecht Art-Works Network
Musik Studio : www.freimanns-music.biz/studio/
Michael Schulz
2010-04-21 20:19:20 UTC
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Raw Message
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
The person is merely the result of a misunderstanding. In reality,
there is no such thing. Feelings, thoughts and actions race before the
watcher in endless succession, leaving traces in the brain and
creating an illusion of continuity. A reflection of the watcher in the
mind creates the sense of "I" and the person acquires an apparently
independent existence. In reality there is no person, only the watcher
identifying himself with the "I" and the "mine".
Also die Person gibt's nicht, aber den Zuschauer schon?
Kann man den auch irgendwo anschauen?
Du bist der Zuschauer, der sich aber lieber mit den Reflektionen
identifiziert und so sein Ego konstruiert.

Ich bin das was ich sehe bzw. wahrnehme bzw. was sinnlich erfasst werden
kann. Ich bin die Idee die ich von mir habe. So denkt sich der Mensch
als Mensch herbei.

Normalerweise findet also in der Ich-Konstruktion eine Identifizierung
statt und gleichermassen muss als Gegensatz das Nicht-Ich, also alles
was "Ich" nicht ist identifiziert werden.

Das ist dann die Welt oder die Anderen.

Nur dann wenn das Leid an der Ich-Existenz so groß geworden ist dass die
normale Problemstrategie nicht mehr funktioniert ist es möglich dass in
diesem Ich die Frage nach "Wer bin ich" auftaucht.

Ansonsten projeziert das Ich die Probleme von sich weg. Also: Die Welt
oder die Anderen sind die Probleme, ich muß die Welt oder die Anderen
ändern damit ich meine Probleme lösen kann.

Dass die Ego Erscheinung die mit sich selber zufrieden ist kein
Interesse an wahrer Erkenntnis hat weil das ihr Ende wäre liegt in der
Natur der Sache.
Monkey Mind
2010-04-21 20:57:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
The person is merely the result of a misunderstanding. In reality,
there is no such thing. Feelings, thoughts and actions race before the
watcher in endless succession, leaving traces in the brain and
creating an illusion of continuity. A reflection of the watcher in the
mind creates the sense of "I" and the person acquires an apparently
independent existence. In reality there is no person, only the watcher
identifying himself with the "I" and the "mine".
Also die Person gibt's nicht, aber den Zuschauer schon?
Kann man den auch irgendwo anschauen?
Du bist der Zuschauer, der sich aber lieber mit den Reflektionen
identifiziert und so sein Ego konstruiert.
Was heisst denn das im Einzelnen: der Zuschauer wird reflektiert?

Und in diesem Zusammenhang: die Meditationsübung, die Du in diesem
Thread erwähnst, wo Gegenstand und Betrachtung zusammenfallen - was
sagt das über den reflektierten Zuschauer aus?

Eigentlich ist schon alles beisammen. Der Rest ist Übungssache.
Post by Michael Schulz
Ich bin das was ich sehe bzw. wahrnehme bzw. was sinnlich erfasst
werden kann.
Aber - Wenn ich es sehe oder sonstwie wahrnehme (Denken ist auch
Wahrnehmung), ist es nicht ich: Du hast doch neulich vom Auge
geschrieben, das sich nicht selber sehen kann.

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Michael Schulz
2010-04-21 21:15:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Monkey Mind
Aber - Wenn ich es sehe oder sonstwie wahrnehme (Denken ist auch
Wahrnehmung), ist es nicht ich: Du hast doch neulich vom Auge
geschrieben, das sich nicht selber sehen kann.
What prevents you from knowing yourself as all and beyond all, is the
mind based on memory. It has power over you as long as you trust it.
Don't struggle with it; just disregard it. Deprived of attention, it
will slow down and reveal the mechanism of its working. Once you know
its nature and purpose, you will not allow it to create imaginary
problems. What problems can there be which the mind did not create?
Post by Monkey Mind
Cheers,
Florian
Michael Schulz
2010-04-21 21:55:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Monkey Mind
Aber - Wenn ich es sehe oder sonstwie wahrnehme (Denken ist auch
Wahrnehmung), ist es nicht ich: Du hast doch neulich vom Auge
geschrieben, das sich nicht selber sehen kann.
Oder noch einmal gut auf den Punkt gebracht:

A perceiv-ING is in itself pure, i.e. impersonal and real. The
interpretation that follows introduces subject and object, and the
result is a concept that is unreal.

That is why there is no perceiver, nothing perceived, and only the
perceiving really is. It is a manifestation of pure consciousness.
Michael Schulz
2010-04-21 22:16:41 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
A perceiv-ING is in itself pure, i.e. impersonal and real. The
interpretation that follows introduces subject and object, and the
result is a concept that is unreal.
That is why there is no perceiver, nothing perceived, and only the
perceiving really is. It is a manifestation of pure consciousness.
Our mind is only a collection of reflections or echoes, preserved by
memory, of the reality that we have missed. Our mind is merely a shadow
which we mistake for the substance which we have never been able to see.

Perceiving the substance should be Satori. After seizing the Real,
becoming Real, we realise that our mind was only a shadow - and that may
be why the reaction was often a laugh. Past and Future vanish when the
shaft of light falls upon the shadow, and only a Present, renewed every
instant, remains, for that alone is real.

'We' are not the reality, not the substance, but its reflection. The
substance is there, in Reality, hidden from us by the screen of Time.
'We' are a shifting shadow on a wall, but the substance of that shadow
is in every Instant that our consciousness is not able to seize. Our
'life' on the plane of phenomena is a continuous misapprehension by
which a reflection is mistaken for its image, an echo for its voice, a
shadow for its substance.

We are phenomena, but we pretend to be noumena.
Monkey Mind
2010-04-22 04:39:12 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
We are phenomena, but we pretend to be noumena.
Aber Du hast doch neulich so vom "Watcher" geschwärmt, der so viel
wirklicher sei als die Phänomene?

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Michael Schulz
2010-04-22 19:05:12 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
We are phenomena, but we pretend to be noumena.
Aber Du hast doch neulich so vom "Watcher" geschwärmt, der so viel
wirklicher sei als die Phänomene?
Das Ego glaubt es wäre wirklich und das Eine bzw. der Handelnde bzw. die
erste Ursache es ist aber nur Erscheinung.
Monkey Mind
2010-04-22 19:39:00 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
We are phenomena, but we pretend to be noumena.
Aber Du hast doch neulich so vom "Watcher" geschwärmt, der so viel
wirklicher sei als die Phänomene?
Das Ego glaubt es wäre wirklich und das Eine bzw. der Handelnde
bzw. die erste Ursache es ist aber nur Erscheinung.
Das Eine / der Handelnde / die erste Ursache glaubt, dass er/sie/es
wirklich wäre.

Wo ist da genau der Unterschied? Dass das Eine nicht in Erscheinung
tritt?

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
Michael Schulz
2010-04-22 20:08:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Monkey Mind
Das Eine / der Handelnde / die erste Ursache glaubt, dass er/sie/es
wirklich wäre.
Wo ist da genau der Unterschied? Dass das Eine nicht in Erscheinung
tritt?
Erst einmal die Abwendung von den Erscheinungen als nicht real.

Dann die Hinwendung an das Bewußtsein als der Zeuge all dessen.

Dann das Erkennnen der Leerheit von Eigenschaften des Zeugen.

Dann Verbleib im Zeugen und Ansicht der Funktion des arbeitenden
Verstandes und wie dieser Objekte erzeugt welche aber ohne den Zeugen
nicht vorhanden sein könnten.

Durch Begrenzung des Zeugen erscheint Form und Name. Form und Name sind
aber nicht der Zeuge.

Die Dinge haben keine unabhängige Existenz und sind leer von einem
eigenem Selbst.
Michael Schulz
2010-04-22 20:12:43 UTC
Permalink
Raw Message
Oder als Analogie die Situation im Kino.

Alle schauen nach vorne auf die Leinwand und sind involviert in das
Spiel der Erscheinungen.

Keiner schaut nach hinten auf das Licht des Projektors weil dieses
uninteressant erscheint für den Betrachter.

Dieser identifiziert sich lieber mit einem bestimmten Objekt innerhalb
des Filmes und "geniesst" dann die diesbezüglichen Gefühle. Er erlebt
also lieber den Film.

Das Spiel muss weitergehen.
Mathias Grewin
2010-04-22 21:01:03 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Oder als Analogie die Situation im Kino.
Alle schauen nach vorne auf die Leinwand und sind involviert in das
Spiel der Erscheinungen.
Keiner schaut nach hinten auf das Licht des Projektors weil dieses
uninteressant erscheint für den Betrachter.
Doch - doch ...
ich habe so etwas damals oft getan.

Bei Konzerten z.B. und die Leute kamen mir
vor wie ferngesteuert
und oft bin ich dann gegangen, weil die Musik
oder auch der Film da vorne mir plötzlich überhaupt
nichts mehr gab.

Dann suchte ich nur die Stille - und das war für mich
auch gut so.

Ich bin eben etwas anders.
Post by Michael Schulz
Dieser identifiziert sich lieber mit einem bestimmten Objekt innerhalb
des Filmes und "geniesst" dann die diesbezüglichen Gefühle. Er erlebt
also lieber den Film.
Ist aber lange her bei mir.
Post by Michael Schulz
Das Spiel muss weitergehen.
Naja...
ich erschaffe ja auch wieder etwas Neues,
stimmt schon irgendwie...

aber ich glaube daran, das es gut wird
und ich es schaffe - zusammen mit Vielen anderen,
die auch anders leben wollen.

M.
Monkey Mind
2010-04-24 19:37:19 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Oder als Analogie die Situation im Kino.
Alle schauen nach vorne auf die Leinwand und sind involviert in das
Spiel der Erscheinungen.
Keiner schaut nach hinten auf das Licht des Projektors weil dieses
uninteressant erscheint für den Betrachter.
Dieser identifiziert sich lieber mit einem bestimmten Objekt innerhalb
des Filmes und "geniesst" dann die diesbezüglichen Gefühle. Er erlebt
also lieber den Film.
Das Spiel muss weitergehen.
Wo ist denn in dieser Analogie der Zeuge? Die Projektorlampe? Die
Leinwand? Die Netzhaut der Betrachter? Das Gehirn der Betrachter? Ich,
wenn ich mir diese Analogie durch den Kopf gehen lasse? Oder schon
wieder der, der bezeugt, dass ich mir die Analogie durch den Kopf gehen
lasse?

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
As Below
2010-04-25 11:14:02 UTC
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Raw Message
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Oder als Analogie die Situation im Kino.
Alle schauen nach vorne auf die Leinwand und sind involviert in das
Spiel der Erscheinungen.
Keiner schaut nach hinten auf das Licht des Projektors weil dieses
uninteressant erscheint fÃŒr den Betrachter.
Dieser identifiziert sich lieber mit einem bestimmten Objekt innerhalb
des Filmes und "geniesst" dann die diesbezÃŒglichen GefÃŒhle. Er erlebt
also lieber den Film.
Das Spiel muss weitergehen.
Wo ist denn in dieser Analogie der Zeuge? Die Projektorlampe? Die
Leinwand? Die Netzhaut der Betrachter? Das Gehirn der Betrachter? Ich,
wenn ich mir diese Analogie durch den Kopf gehen lasse? Oder schon
wieder der, der bezeugt, dass ich mir die Analogie durch den Kopf gehen
lasse?
Och, manchmal tue ich mich schwer mit einer Kritik an solchen Statements,
bin ich doch selbst die Quelle dieser Geschichten, und muesste daher
Ideen kritisieren, die ich vor zwanzig und driessig Jahren entaeussert
habe.

Und damals hat es mir ja etwas gebracht.

Wie geth man damit um, dass sich die "wahrheit" einerseits viel
komplexer gestaltet, andererseits viel einfacher und schlichter?

Es ist ja richtig was der Schulze geschrieben hat.
Grundlegend ist kein Fehl daran, man kann es gebrauchen.

Aber es hat keinen Sinn meine alten skripts in englische zu uebersetzen
und dann zu posten, und einer gewissen Logik zu folgen, die es
rechtfertigt.

Sinn macht es nur, es zu tun und dann die Erfahrungen zu realisieren, ob
nun angenehm oder unangenehm fuer so ein "normales" Leben.
Ich will es mal ganz vorsichtig formulieren:
Mann oder Frau gelangt mit gewissen praktiken, und einer
Lebenseinstellung die zur meditativen Praxis aufschliesst, irgendwann an
den Rand des Universums, des inneren Umniversums wohlgemerkt, und schaut
was dahinter liegt. Und dann merkt man, dass das aeussere Universum ja
dort nicht ist. Das aeussere Universum ist genau dort wo das innere ist,
und besteht fort. Und nun beginnt der prozess des "Aneignens" von vorn,
aber er ist viel bewusster. Man untersucht was man sich aneignet : Hilft
es, schadet es oder ist es bedeutungslos?

Und da man es beurteilen und pruefen kann, _bevor_ man es sich aneignet,
fallen die "normalen" Prozesse der Verdraengung, Rechtfertigung und
Rationalisierungen weg. Und dadurch bekommt man eine andere Sicht auf die
dinge, das aeussere Universum.

Der Weg an den Rand des Universums, dass sich hier nun nicht mehr als ein
Aeusseres und Inneres darzustellen vermag, ist schon gezeichnet durch
wachsende Hilflosigkeit, da es nicht mehr gelingt die oben erwaehnten
Rationalisierungen und Verdraengungen einzuschalten, die an den
Phaenomenen kleben.

Es muessten also Phaenomene dieser Hilflosigkeit erkennbar werden, wenn
jemand ( selbst eine bescheidenen und einfache) analytische Meditatioon
betreibt. Diese hilflosigkeit, die Aengste und Schmerzen die damit
einhergehen, koennen durch sog. "wohlfuhl-medeitationen/Uebungen"
gemildert werden. Auch das muesste "erkennbar" sein, erkennbar werden,
dass man sich das Leben im "Normalen" Alltag einfacher und geloester
darstellt, da zunehmend alle Rechtfertigungs und Rechthaberischen
Mechanismen aufgeloest werden.

Dann erst kann man Mitgefuehl entwickeln. Echtes Mitgefuehl mit allem
was leidet - und es gibt nichts mehr, das "zu Recht" leidet, und das
sich das Leid irgendwie verdient haette. Und an dieser Wegkreuzung
scheitern die meisten Menschen, weil sie irgendwie immernoch jemanden
kennen, der es verdienen wuerde zu leiden.

Und aus diesem Dillema stammen diese "Unterscheidungen" zwischen Realer
Wirklichkeit, und Phaenomenaler wirklichkeit, zwischen Wahrheit und
Illusion. Dieses Dillema, nicht vollkommenes Mitgefuehl zu besitzen,
sondern ein irgendwie parteiliches, beurteilendes Mitgefuehl, stammt der
Versuch, das Leid als Illusion zu "verklaeren".

Es ist, soweit ich weiss, aus der sicht der ehrenwerten Herrn Gotamo ein
Hass-Impuls. Und zwar, beurteilt anhand der religioesen Welt seiner Zeit
am Brahmanentum, eine Ideenwelt die er durch seine Realisation des
Leidens hinfaellig gemacht hat.

Wenn man so will, und ich will so, dann hat der ehrenwerte Herr Gotamo
den Urgund nicht bestritten, aber er hat bestritten, dass es nicht
dieser Urgrund sei, der sich im Irrtum befindet und das Leid erzeugt.

Es gibt die Tat, aber nicht den Taeter.
Und diese Idee darf nicht zu einer irrsinnigen Rechtfertigung dafuer
werden irgendwem irgend ein Leid zuzufuegen, wenn man es auch einfach
bleiben lassen koennte.

Es gibt naemlich gar keinen Unterscheid zwischen Illusion und
Wirklichkeit. Das eine ist das andere.
Post by Monkey Mind
Cheers,
Florian
dito

f
--
Freimann-Gefecht Art-Works Network
Musik Studio : www.freimanns-music.biz/studio/
Michael Schulz
2010-04-25 12:55:52 UTC
Permalink
Raw Message
Und so muß jeder seinen eigenen Weg gehen.

Dieser ist offenbar verschieden aufgrund der verschiedenen Prägungen der
Vergangenheit.

Damit ist die Kommunikation beendet.
Monkey Mind
2010-04-29 20:26:50 UTC
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Raw Message
Post by As Below
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Oder als Analogie die Situation im Kino.
Alle schauen nach vorne auf die Leinwand und sind involviert in das
Spiel der Erscheinungen.
Keiner schaut nach hinten auf das Licht des Projektors weil dieses
uninteressant erscheint für den Betrachter.
Dieser identifiziert sich lieber mit einem bestimmten Objekt innerhalb
des Filmes und "geniesst" dann die diesbezüglichen Gefühle. Er erlebt
also lieber den Film.
Das Spiel muss weitergehen.
Wo ist denn in dieser Analogie der Zeuge? Die Projektorlampe? Die
Leinwand? Die Netzhaut der Betrachter? Das Gehirn der Betrachter? Ich,
wenn ich mir diese Analogie durch den Kopf gehen lasse? Oder schon
wieder der, der bezeugt, dass ich mir die Analogie durch den Kopf gehen
lasse?
Och, manchmal tue ich mich schwer mit einer Kritik an solchen Statements,
bin ich doch selbst die Quelle dieser Geschichten, und muesste daher
Ideen kritisieren, die ich vor zwanzig und driessig Jahren entaeussert
habe.
War eigentlich gar nicht als Kritik gedacht. Ich habe die Analogie
nicht verstanden.
Post by As Below
Und damals hat es mir ja etwas gebracht.
Wie geth man damit um, dass sich die "wahrheit" einerseits viel
komplexer gestaltet, andererseits viel einfacher und schlichter?
Es ist ja richtig was der Schulze geschrieben hat.
Grundlegend ist kein Fehl daran, man kann es gebrauchen.
Ja.
Post by As Below
Aber es hat keinen Sinn meine alten skripts in englische zu uebersetzen
und dann zu posten, und einer gewissen Logik zu folgen, die es
rechtfertigt.
Sinn macht es nur, es zu tun und dann die Erfahrungen zu realisieren, ob
nun angenehm oder unangenehm fuer so ein "normales" Leben.
Mann oder Frau gelangt mit gewissen praktiken, und einer
Lebenseinstellung die zur meditativen Praxis aufschliesst, irgendwann an
den Rand des Universums, des inneren Umniversums wohlgemerkt, und schaut
was dahinter liegt. Und dann merkt man, dass das aeussere Universum ja
dort nicht ist. Das aeussere Universum ist genau dort wo das innere ist,
und besteht fort. Und nun beginnt der prozess des "Aneignens" von vorn,
aber er ist viel bewusster. Man untersucht was man sich aneignet : Hilft
es, schadet es oder ist es bedeutungslos?
Und da man es beurteilen und pruefen kann, _bevor_ man es sich aneignet,
fallen die "normalen" Prozesse der Verdraengung, Rechtfertigung und
Rationalisierungen weg. Und dadurch bekommt man eine andere Sicht auf die
dinge, das aeussere Universum.
Der Weg an den Rand des Universums, dass sich hier nun nicht mehr als ein
Aeusseres und Inneres darzustellen vermag, ist schon gezeichnet durch
wachsende Hilflosigkeit, da es nicht mehr gelingt die oben erwaehnten
Rationalisierungen und Verdraengungen einzuschalten, die an den
Phaenomenen kleben.
Es muessten also Phaenomene dieser Hilflosigkeit erkennbar werden, wenn
jemand ( selbst eine bescheidenen und einfache) analytische Meditatioon
betreibt. Diese hilflosigkeit, die Aengste und Schmerzen die damit
einhergehen, koennen durch sog. "wohlfuhl-medeitationen/Uebungen"
gemildert werden. Auch das muesste "erkennbar" sein, erkennbar werden,
dass man sich das Leben im "Normalen" Alltag einfacher und geloester
darstellt, da zunehmend alle Rechtfertigungs und Rechthaberischen
Mechanismen aufgeloest werden.
Es ist halt eine Berg- und Talbahn, zumindest kenne ich das so,
vielleicht wird es "später" anders sein.
Post by As Below
Dann erst kann man Mitgefuehl entwickeln. Echtes Mitgefuehl mit allem
was leidet - und es gibt nichts mehr, das "zu Recht" leidet, und das
sich das Leid irgendwie verdient haette. Und an dieser Wegkreuzung
scheitern die meisten Menschen, weil sie irgendwie immernoch jemanden
kennen, der es verdienen wuerde zu leiden.
Und aus diesem Dillema stammen diese "Unterscheidungen" zwischen Realer
Wirklichkeit, und Phaenomenaler wirklichkeit, zwischen Wahrheit und
Illusion. Dieses Dillema, nicht vollkommenes Mitgefuehl zu besitzen,
sondern ein irgendwie parteiliches, beurteilendes Mitgefuehl, stammt der
Versuch, das Leid als Illusion zu "verklaeren".
Es ist, soweit ich weiss, aus der sicht der ehrenwerten Herrn Gotamo ein
Hass-Impuls. Und zwar, beurteilt anhand der religioesen Welt seiner Zeit
am Brahmanentum, eine Ideenwelt die er durch seine Realisation des
Leidens hinfaellig gemacht hat.
Wenn man so will, und ich will so, dann hat der ehrenwerte Herr Gotamo
den Urgund nicht bestritten, aber er hat bestritten, dass es nicht
dieser Urgrund sei, der sich im Irrtum befindet und das Leid erzeugt.
Es gibt die Tat, aber nicht den Taeter.
Und diese Idee darf nicht zu einer irrsinnigen Rechtfertigung dafuer
werden irgendwem irgend ein Leid zuzufuegen, wenn man es auch einfach
bleiben lassen koennte.
Es gibt naemlich gar keinen Unterscheid zwischen Illusion und
Wirklichkeit. Das eine ist das andere.
"wirklich Illusion" :)

Cheers,
Florian
--
Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
As Below
2010-04-30 14:55:43 UTC
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Raw Message
Post by Monkey Mind
War eigentlich gar nicht als Kritik gedacht.
Hatte ich auch nicht so verstande.
Mir selbst faellt es manchmal schwer Gedanken und Ideen die ich vor
Jahren in "Umlauf" gebracht habe, zu kritisieren.
Post by Monkey Mind
Ich habe die Analogie
nicht verstanden.
Mach dir keinen Kopf. Da ist nix zu verstehen.
Post by Monkey Mind
Post by As Below
Es muessten also Phaenomene dieser Hilflosigkeit erkennbar werden, wenn
jemand ( selbst eine bescheidenen und einfache) analytische Meditatioon
betreibt. Diese hilflosigkeit, die Aengste und Schmerzen die damit
einhergehen, koennen durch sog. "wohlfuhl-medeitationen/Uebungen"
gemildert werden. Auch das muesste "erkennbar" sein, erkennbar werden,
dass man sich das Leben im "Normalen" Alltag einfacher und geloester
darstellt, da zunehmend alle Rechtfertigungs und Rechthaberischen
Mechanismen aufgeloest werden.
Es ist halt eine Berg- und Talbahn, zumindest kenne ich das so,
vielleicht wird es "spÀter" anders sein.
Ja, und diese Achterbahn sollte erkennbar sein, und das persoenliche
darin. Und wenn das nicht erkennbar wird / Ist, dann sollten alle
Alarmglocken laeuten : Achtung Schweafelhansi ohne Praxis versucht
/versuchen sich Autoritaet zu erwirtschaften.
Post by Monkey Mind
Post by As Below
Es gibt naemlich gar keinen Unterscheid zwischen Illusion und
Wirklichkeit. Das eine ist das andere.
"wirklich Illusion" :)
genau die Wirklichkeit der Illusion
ist ja auch nur ein "operativer Zustand" und sagt
auch nicht mehr ueber Illusion und Wirklichkeit aus
als irgendwelche Definitionen.

Und in diesem Zustand noch einigermassen vernuenftig mit der
"Grossen Illusions-Maschine" Leben umgehen zu koennen und interagieren
zu koennen, bedarf es einiger Faehigkeiten.
Diese sind aber in der Copy fragwuerdiger Textfragmente schon mal gar
nicht zu finden.

Vielleicht da, wo sich Lehrbuch-Stellen mit Erfahrungsberichten und
Erlebenisgeschichten treffen. Aber diese lebenspraktische Seite wird ja
fast immer zu verdraengen versucht.

Oder :

Man will erst wissen wie der andere Tickt, bevor man zu sich steht.

Und das ist ein gewaltiger Bock, wenn der andere das eben genau so macht.
Post by Monkey Mind
Cheers,
Florian
dito

f
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Musik Studio : www.freimanns-music.biz/studio/
Monkey Mind
2010-04-24 19:32:20 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by Monkey Mind
Das Eine / der Handelnde / die erste Ursache glaubt, dass er/sie/es
wirklich wäre.
Wo ist da genau der Unterschied? Dass das Eine nicht in Erscheinung
tritt?
Erst einmal die Abwendung von den Erscheinungen als nicht real.
Die Abwendung ist eine Erscheinung.
Post by Michael Schulz
Dann die Hinwendung an das Bewußtsein als der Zeuge all dessen.
Da waren wir schon. Der Zeuge tritt in Erscheinung mit allem, was er so
bezeugt. Ansonsten tritt er nicht in Erscheinung (muss man genau
hinschauen, das kann sehr subtil werden, wenn die beiden fast im
Gleichtakt sind, Zeuge und Bezeugtes). Wozu also die Trennung?
Post by Michael Schulz
Dann das Erkennnen der Leerheit von Eigenschaften des Zeugen.
Also, Leerheit (also ohne unabhängiges Selbst) *ist* eine Eigenschaft
des Zeugen, nicht bloss eine Eigenschaft seiner Eigenschaften.
Post by Michael Schulz
Dann Verbleib im Zeugen und Ansicht der Funktion des arbeitenden
Verstandes und wie dieser Objekte erzeugt welche aber ohne den Zeugen
nicht vorhanden sein könnten.
Durch Begrenzung des Zeugen erscheint Form und Name. Form und Name
sind aber nicht der Zeuge.
Jup.
Post by Michael Schulz
Die Dinge haben keine unabhängige Existenz und sind leer von einem
eigenem Selbst.
Aber der Zeuge hat doch eine unabhängige Existenz und ist voll mit
seinem eigenem Selbst, wenn ich Dich richtig verstehe? Naja...

Cheers,
Florian
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Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
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As Below
2010-04-23 08:20:32 UTC
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Raw Message
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
We are phenomena, but we pretend to be noumena.
Aber Du hast doch neulich so vom "Watcher" geschwÀrmt, der so viel
wirklicher sei als die PhÀnomene?
Das Ego glaubt es wÀre wirklich und das Eine bzw. der Handelnde
bzw. die erste Ursache es ist aber nur Erscheinung.
Das Eine / der Handelnde / die erste Ursache glaubt, dass er/sie/es
wirklich wÀre.
Wo ist da genau der Unterschied? Dass das Eine nicht in Erscheinung
tritt?
der Unterschied liegt wohl im "nur"
:-)

"Nur Erscheinung"
:-)
Post by Monkey Mind
Cheers,
Florian
dito

f
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Monkey Mind
2010-04-24 19:40:34 UTC
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Raw Message
Post by As Below
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
Post by Monkey Mind
Post by Michael Schulz
We are phenomena, but we pretend to be noumena.
Aber Du hast doch neulich so vom "Watcher" geschwärmt, der so viel
wirklicher sei als die Phänomene?
Das Ego glaubt es wäre wirklich und das Eine bzw. der Handelnde
bzw. die erste Ursache es ist aber nur Erscheinung.
Das Eine / der Handelnde / die erste Ursache glaubt, dass er/sie/es
wirklich wäre.
Wo ist da genau der Unterschied? Dass das Eine nicht in Erscheinung
tritt?
der Unterschied liegt wohl im "nur"
:-)
"Nur Erscheinung"
:-)
Das ist zu gewöhnlich.

Du machst wohl Witze ;)
Post by As Below
dito
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Cheers,
Florian
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Jedermann geht aus dem Leben, wie wenn er eben erst geboren wäre
-- Epikur (Spruchsammlung 60)
As Below
2010-04-25 10:27:08 UTC
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Raw Message
Post by As Below
der Unterschied liegt wohl im "nur"
:-)
"Nur Erscheinung"
:-)
Das ist zu gewöhnlich.
Du machst wohl Witze ;)
Ja aber der war doch gut.
:-)
Post by As Below
dito
f
Cheers,
Florian
dito

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Maximilien de Robespierre
2010-04-20 10:36:33 UTC
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Raw Message
Post by Michael Schulz
The person is merely the result of a misunderstanding. In reality, there
is no such thing. Feelings, thoughts and actions race before the watcher
in endless succession, leaving traces in the brain and creating an
illusion of continuity. A reflection of the watcher in the mind creates
the sense of "I" and the person acquires an apparently independent
existence. In reality there is no person, only the watcher identifying
himself with the "I" and the "mine".
This text is not your own. Your mind is merely reflecting the thought of
others. If this is not only theory, you would know that true experiences
cant be spoken or written. Everybody who tells a lot has not any
knowledge or experiences and everybody who knows is not be able to tell
something.

Maximilien
Michael Schulz
2010-04-20 14:07:17 UTC
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Raw Message
Post by Maximilien de Robespierre
This text is not your own. Your mind is merely reflecting the thought of
others.
In reality there are no "others".
Maximilien de Robespierre
2010-04-20 14:19:46 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by Maximilien de Robespierre
This text is not your own. Your mind is merely reflecting the thought of
others.
In reality there are no "others".
In reality there are no others and no yourself. All things are phenonema
of the same nameless ultimate ground. There is nothing that will be
unmodified in a little piece of time and there is also nothing that will
be alone and disconnectedt from all. Because of it nothing will be lost.

Maximilien
Michael Schulz
2010-04-20 16:32:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Maximilien de Robespierre
In reality there are no others and no yourself. All things are phenonema
of the same nameless ultimate ground. There is nothing that will be
unmodified in a little piece of time and there is also nothing that will
be alone and disconnectedt from all. Because of it nothing will be lost.
There is no thing therefore no thing will be lost.
Maximilien de Robespierre
2010-04-21 08:09:29 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by Maximilien de Robespierre
In reality there are no others and no yourself. All things are phenonema
of the same nameless ultimate ground. There is nothing that will be
unmodified in a little piece of time and there is also nothing that will
be alone and disconnectedt from all. Because of it nothing will be lost.
There is no thing therefore no thing will be lost.
No there is the nameless ultimate ground. It has already ever exists and
it will ever existing in the future. Everything is changing but also a
part of it. Therefore your live is only a dream or a nearly perfect
illusion.

Maximilien
Michael Schulz
2010-04-21 14:12:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Maximilien de Robespierre
No there is the nameless ultimate ground. It has already ever exists and
it will ever existing in the future. Everything is changing but also a
part of it. Therefore your live is only a dream or a nearly perfect
illusion.
Yes. Thats right.
Post by Maximilien de Robespierre
Maximilien
Who ?
As Below
2010-04-21 08:41:27 UTC
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Raw Message
Post by Maximilien de Robespierre
Post by Michael Schulz
Post by Maximilien de Robespierre
This text is not your own. Your mind is merely reflecting the thought of
others.
In reality there are no "others".
In reality there are no others and no yourself.
... und noch ein Spruecheklopper
Post by Maximilien de Robespierre
All things are phenonema
of the same nameless ultimate ground.
Da ist nichts.

Diesen _tatsaechlichen_ Urgrund gibt es nicht.
Wir existieren , selber phaenomenal, als Ding und Zusammenhang, als
Sache, in einer 'Welt" aus Dingen und Zusammenhaengen. Und darueber
hinaus gibt es nichts.

Die Unterscheidung von Illusion und "Realitaet" ist genau so sinnleer
und zwecklos, wie die Unterscheidung von Geist und Materie.

Diese sog. "Realitaet" oder Wirklichkeit, gleichgueltig wie sie
gegruendet und gestaltet ist, ist stets nur eine Sache der
Uebereinkunft, der Uebereinstimmung - der "Konvention".
Post by Maximilien de Robespierre
There is nothing that will be
unmodified in a little piece of time and there is also nothing that will
be alone and disconnectedt from all. Because of it nothing will be lost.
jaja...
--
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Mathias Grewin
2010-04-21 13:55:48 UTC
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Raw Message
Post by As Below
Post by Maximilien de Robespierre
Post by Michael Schulz
Post by Maximilien de Robespierre
This text is not your own. Your mind is merely reflecting the thought
of others.
In reality there are no "others".
In reality there are no others and no yourself.
... und noch ein Spruecheklopper
Gestern war ich kurz davor, mich
ähnlich zu äussern ...

so etwas finde ich auch nicht lustig, aber
es ist eben so weit verbreitet, das man meinen
könnte, Viele brauchen das eben, um das Dasein
besser ertragen zu können.
Post by As Below
Post by Maximilien de Robespierre
All things are phenonema
of the same nameless ultimate ground.
Da ist nichts.
Diesen _tatsaechlichen_ Urgrund gibt es nicht.
Wir existieren , selber phaenomenal, als Ding und Zusammenhang, als
Sache, in einer 'Welt" aus Dingen und Zusammenhaengen. Und darueber
hinaus gibt es nichts.
Die Unterscheidung von Illusion und "Realitaet" ist genau so sinnleer
und zwecklos, wie die Unterscheidung von Geist und Materie.
Diese sog. "Realitaet" oder Wirklichkeit, gleichgueltig wie sie
gegruendet und gestaltet ist, ist stets nur eine Sache der
Uebereinkunft, der Uebereinstimmung - der "Konvention".
Ja...
vergängliche Kommunikation zwischen vergänglichen Phänomenen,
die ohne bleibende Wertevorstellungen ist (die Kommunikation)
und deshalb immer wieder neu erschaffen und gestaltet werden
muss, um so etwas wie Verständnis immer wieder neu realisieren
zu können - und mit ihr wiederum die vergänglichen Phänomene.

Was da für ein Aufwand betrieben wird, um daraus einen Eindruck
von Beständigkeit erwecken zu können...
das wird von den meisten "Durchschauern" einfach unter den
Tisch gekehrt.
Post by As Below
Post by Maximilien de Robespierre
There is nothing that will be
unmodified in a little piece of time and there is also nothing that will
be alone and disconnectedt from all. Because of it nothing will be lost.
jaja...
Siehe diese "Bullshit-Philosophie" doch einfach
als einen Versuch an, dem Leid zu begegnen...
er möchte eben, das er seine Zähne bis zum letzten
Bissen noch alle beieinander hat.

:-)

Gruss

M.
As Below
2010-04-21 16:11:18 UTC
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Raw Message
Post by Mathias Grewin
Was da für ein Aufwand betrieben wird, um daraus einen Eindruck
von Beständigkeit erwecken zu können...
das wird von den meisten "Durchschauern" einfach unter den
Tisch gekehrt.
Jo, es wird Dauerhaft gemacht, durch immer wieder neu-erschaffen, mit
kleinen Veraenderungen und Luegen.
Irgendwann dann kuemmert sich keiner mehr darum, und dann verfaellt es.
und dann kommt Schulze und Kaspeer de Soup, aus der manischen Phase
heraus mit der grossen Fresse Unsinn verkuendend.
:-)
Post by Mathias Grewin
Post by As Below
jaja...
Siehe diese "Bullshit-Philosophie" doch einfach
als einen Versuch an, dem Leid zu begegnen...
Ja, mach ich doch...
Aber die Absicht mal wieder den Bodensatz vom Bottich hochzuquirlen
ist doch so offensichtlich. Und sie wissen das auch. Da wirkt nichts
unbewusstes oder so. Das ist pure hilflose Boesartigkeit - die nur
darauf abzielt Minds in solchen Unsinn zu verstricken.

Sie wissen wie sie das anstellen muessen, damit es funktioniert.
Aber ausser diesen Mechanismen wissen sie nichts.

Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie der Schulze mir mal
reinpullen wollte, meine Musik haette "ja keine message" und die Musik
frueher haette ja noch Message gehabt. Und dann dieser Gestus dabei...
komplett BallaBalla. Keine Ahnung von Tuten und Klimpern - aber von
Messages, ja davon weiss er was... Da ist er jedem Musiker um Laengen
voraus.

Echt Boese Banane. EBB.
:-)
Post by Mathias Grewin
er möchte eben, das er seine Zähne bis zum letzten
Bissen noch alle beieinander hat.
:-)
Tja, immer gut kauen - jeder Bissen kann der letzte sein.
Post by Mathias Grewin
Gruss
M.
dito

f
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Michael Schulz
2010-04-21 14:31:18 UTC
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Raw Message
Post by As Below
Da ist nichts.
Sagt der Philosoph der sein Verstand benutzt um die Realität zu
erforschen. Da sein Verstand nichts erkennen konnte meinte er: Da ist
Nichts. Dass dieses Nichts eben nur Nichts für seinen Verstand ist (mit
dem er sich selbst verwechselte) das hat ihn weiter nicht gestört.
Post by As Below
Diesen _tatsaechlichen_ Urgrund gibt es nicht.
Ich habe keine Zunge um zu sprechen sprach er.
Post by As Below
Wir existieren , selber phaenomenal, als Ding und Zusammenhang, als
Sache, in einer 'Welt" aus Dingen und Zusammenhaengen. Und darueber
hinaus gibt es nichts.
Wir sind dieses Nichts das sich als etwas temporär existierendes
herbeiphantasiert.
As Below
2010-04-21 15:52:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Da ist nichts.
Sagt der Philosoph der sein Verstand benutzt um die Realität zu
erforschen. Da sein Verstand nichts erkennen konnte meinte er: Da ist
Nichts. Dass dieses Nichts eben nur Nichts für seinen Verstand ist (mit
dem er sich selbst verwechselte) das hat ihn weiter nicht gestört.
Auweia Schulz...
Post by Michael Schulz
Post by As Below
Diesen _tatsaechlichen_ Urgrund gibt es nicht.
Ich habe keine Zunge um zu sprechen sprach er.
Post by As Below
Wir existieren , selber phaenomenal, als Ding und Zusammenhang, als
Sache, in einer 'Welt" aus Dingen und Zusammenhaengen. Und darueber
hinaus gibt es nichts.
Wir sind dieses Nichts das sich als etwas temporär existierendes
herbeiphantasiert.
Weisst du, es sind Kleinigkeiten, die dich immer wieder verraten,
als unbedarften Schwafelmeister erkennbar machen..
--
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Horst Noreick
2010-04-21 18:58:47 UTC
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Raw Message
Mittels Kernspin-Tomograph untersuchte Andrew Newberg die Gehirne
Meditierender verschiedenster Richtungen und Religionen und stellte bei
allen Probanden eine nachlassende Durchblutung der Großhirnrinde und
eine Deaktivierung der Region, die normalerweise die Orientierung
steuert, fest. "Während der Meditation nimmt die neuronale Aktivität in
diesem Bereich dramatisch ab. Es ist der Teil des Gehirns, der dafür
sorgt, dass ein Ich-Gefühl entsteht und die Grenze zwischen dem Ich und
der Welt bestimmt wird. Dadurch, dass die Aktivität in diesem Bereich
reduziert wird, verliert der Meditierende dieses Ich-Gefühl und hat den
Eindruck, mit dem Gegenstand der Meditation zu verschmelzen", erklärt
Newberg.

Alle Informationen passierten vor der Großhirnrinde, der Hüterin der
Logik, im Limbischen System, der Verwaltungszentrale für Gefühle und
zugleich emotionales Gedächtnis. "Man kann die Forschungsergebnisse so
deuten, dass Gott nicht existiert, dass sich alles nur im Kopf
abspielt, und dass es nichts gibt, worauf sich die Gotteserfahrung
bezieht", so Newberg.

Quelle: 3 Sat - Gott im Gehirn
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/hitec/magazin/120665/index.html

Gruss

Horst
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