Discussion:
Was ist Erleuchtung?
(zu alt für eine Antwort)
D.Schlenk
2010-06-02 20:27:04 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo, liebe Christen, Atheisten, Agnostiker und andere Menschen,
in einem anderen Thread tauchten Fragen rund um die Erleuchtung auf. Weil
es dort nicht so recht ontoppic war, mache ich hier einmal einen neuen
Faden auf.
Was ist eigentlich eine Erleuchtung?
Erleuchtung, wie sie im Advaita Vedanta beschrieben wird:

http://www.wie.org/de/j3/dayananda.asp?page=2

Zitat

Das folgende Interview ist ein Auszug aus der über 80-seitigen Transkription
einer Serie von Gesprächen zwischen Swami Dayananda und Andrew Cohen im
Februar 1998.

Was ist Advaita?

Andrew Cohen: Wie Sie wissen, gibt es seit etwa zwanzig Jahren im Westen
großes Interesse an Advaita, und ich habe den Eindruck, dass hinsichtlich
dieser Lehre viel Verwirrung herrscht, dass sie sehr missverstanden und in
manchen Fällen auch missbraucht worden ist. Wir wollten mit Ihnen sprechen,
um auch einen maßgeblichen traditionellen Standpunkt darlegen zu können.
Könnten Sie deshalb bitte zunächst erklären, was die
Advaita-Vedanta-Philosophie ist?

Swami Dayananda: Das Wort "Advaita" ist ein sehr wichtiges Wort. Es ist eine
Verneinung von dvaita, was "zwei" bedeutet. Das "a" ist eine verneinende
Vorsilbe, die Bedeutung wäre also "das Nonduale". Und es offenbart die
Weisheit, dass alles, was es hier gibt, Eins ist, das heißt, es gibt nichts
anderes als dieses Eine, und dieses Eine besteht auch nicht aus Teilen. Es
ist ein Ganzes ohne Teile, und Das wird "Brahman" (das Absolute) genannt,
und Das bist du - denn das Nonduale kann nichts anderes sein als du, der
Fragende. Wenn es sich von dir unterscheidet, ist es dual; dann bist du das
Subjekt und es ist das Objekt. Es muss also du sein. Wenn du diesen Umstand
also nicht erkennst, dann übersiehst du, dass du das Ganze bist.

AC: Könnten Sie bitte den historischen Hintergrund erklären?

SD: Die Veden (die heiligen Schriften der Hindus) sind das älteste Wissen,
das die Menschheit besitzt. Laut Tradition sind die Veden nicht von einer
bestimmten Person verfasst worden, sondern sie wurden den alten Rishis (den
Sehern) als einheitliches Werk des Wissens offenbart. Es heißt, dass die
Veden letztendlich auf den Herrn als die Quelle allen Wissens zurückgeführt
werden können, und dieses Wissen ist die Quelle von Advaita. Die Upanishaden
(die Abschnitte der Veden, die den Schlussteil bilden) sprechen von
Gottverwirklichung - und sie sprechen nicht nur darüber, sie lehren sie
systematisch. Das, was ich heutzutage tue, wird in den Upanishaden gelehrt.
Die Upanishaden bilden für sich allein eine Lehre und Lehrtradition. Und es
ist eine Tradition, die weitergegeben werden kann - es ist nichts Mystisches
daran.

Aber ich glaube nicht, dass Advaita nur in den Veden ist; ich meine, es ist
überall - überall dort, wo die Vorstellung ist: "Du bist das Ganze". Das ist
Advaita, egal ob in Sanskrit, Latein oder Hebräisch. Aber der Vorteil von
Vedanta ist, dass sie gelehrt werden kann und gelehrt wird. Wir haben eine
Lehrtradition geschaffen und sie ist gewachsen. Wenn hingegen in Amerika
beispielsweise Leute plötzlich Vegetarier werden, dann essen sie nur Tofu
und Alfalfa und einige wenige andere Dinge, weil es keine Tradition der
vegetarischen Küche gibt. Das dauert. Eine Tradition wird nicht über Nacht
geschaffen!

AC: Wer sind die wichtigsten Vertreter der Advaita-Lehre?

SD: Es gab viele Lehrer, die diese Tradition aufrecht erhalten haben, deren
Namen wir nicht kennen. Aber von den Upanishaden an sagen wir: Vyasa,
Gaudapada, Shankara, Suresvara - diese Namen rezitieren wir täglich. Dabei
nimmt Shankara einen zentralen Platz ein, weil er einen schriftlichen
Kommentar verfasst hat. Der schriftliche Kommentar ergibt die Lehrtradition
und die Lehrmethode, und die Methode ist sehr wichtig bei dieser Tradition:
Wie wird gelehrt? Es gibt viele Fallen bei diesem Prozess, und eine davon
ist die Begrenzung, die in der Sprache liegt - die linguistische Begrenzung.
Aber die Lehre muss mittels Worten weitergegeben werden, und das heißt, man
braucht eine Methode - eine Methode, durch die man sicher sein kann, dass
der Schüler versteht, denn Erleuchtung findet parallel zur Lehre statt und
nicht nachher. Das sagt die Tradition. Shankara hat also wegen seiner
Kommentare einen wichtigen Stellenwert, weil er uns auf Palmblättern
geschriebene Kommentare hinterlassen hat. Ich würde aber nicht sagen, dass
die anderen Lehrer weniger wichtig gewesen sind.

AC: Gab es vor Shankara keine geschriebenen Kommentare?

SD: Es gab einige wenige. In der Tat ist das, was ich jetzt jeden Morgen
lehre, ein Kommentar zu einer der Upanishaden von Shankaras Lehrer,
Gaudapada. Es gibt auch noch einige andere - die Sutren von Vyasa. Diese
Sutren sind analytische Werke, die in einem Stil verfasst sind, der sich
sehr knapper Aussagen bedient, eine nach der anderen, sodass man sie
auswendig lernen kann. Auch sie sind Teile der Lehrtradition und durch sie
immer belegt. Das Sutra wird geschrieben und dann an eine Gruppe von
Menschen als Lehre weitergereicht, und beides zusammen ist das, was
weitergegeben wird. Bei der Rezitation des Sutras wird dann der sogenannten
"Tradition" gedacht. In der Tat wird die gesamte Advaita Vedanta in den
Sutren analysiert.

AC: Warum meinen Sie, dass das Studium der Schriften, viel mehr als die
spirituelle Erfahrung, das direkteste Mittel zur Selbstverwirklichung ist?

SD: Wie ich schon sagte, ist Selbstverwirklichung das Entdecken, dass "das
Selbst das Ganze ist" - dass du der Herr bist; in der Tat, du bist Gott, die
Ursache von allem.

Nun fehlt es niemandem an der Erfahrung von Advaita, des Nondualen - Advaita
ist immer da. Aber jede Erfahrung ist nur so gut wie die eigene Fähigkeit,
sie zu interpretieren. Ein Arzt, der Sie untersucht, interpretiert Ihren
Zustand auf eine Weise, ein Laie auf eine andere. Deshalb bedarf es der
Interpretation, und die Erkenntnis ist nur so viel wert wie das Mittel der
Erkenntnis, das dazu verwendet wird.

Als dem kleinen Selbst steht uns kein Mittel der Erkenntnis zum direkten
Verstehen der Selbsterkenntnis zur Verfügung; Vedanta ist also das Mittel
der Erkenntnis, das zu diesem Zweck angewendet werden muss. Kein anderes
Mittel der Erkenntnis wird funktionieren, denn für diese Art der Erkenntnis
sind unsere Möglichkeiten der Wahrnehmung und Schlussfolgerung allein nicht
ausreichend.

Daher bin ich der Meinung, dass es auf dieser Welt nichts Dümmeres gibt als
Erfahrung allein. In der Tat ist es gerade die Erfahrung, die uns zerstört
hat.

AC: Meine Erfahrung als Lehrer hat mir gezeigt, dass es, ganz allgemein
gesagt, für die meisten Menschen nicht ausreicht, die Lehre einfach nur zu
hören. Normalerweise brauchen sie eine gewisse Art von Erfahrung, die die
Bedeutung der Worte auf sehr direkte und anschauliche Weise klar macht. Und
dann sagt der Mensch: "Oh mein Gott, jetzt habe ich verstanden! Ich habe es
so viele Jahre gehört, aber jetzt erkenne ich die Wahrheit darin."

SD: Ja, aber sogar diese Erfahrung ist ohne die richtige Interpretation
nutzlos. Angenommen, Sie verlieren für einen Augenblick oder für zehn
Minuten oder sogar für eine Stunde das Gefühl, ein getrenntes Wesen zu sein,
und dann kommt diese scheinbare Dualität plötzlich wieder zurück. Heißt das
dann, dass sich das eine wahre Selbst verlagert? Natürlich nicht! Warum
sollte Erleuchtung dann eine Erfahrung erfordern? Erleuchtung ist nicht von
der Erfahrung abhängig; sie hängt davon ab, dass ich meinen Irrtum und meine
Unwissenheit ablege - davon ist sie abhängig, von nichts anderem.

Die Menschen sagen, Advaita ist ewig, zeitlos, und gleichzeitig sagen sie,
sie würden zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter bestimmten Bedingungen
eine Erfahrung davon haben. Das entspricht nicht der Tradition! Aber das
hören wir überall. Die Tradition sagt: "Das, was du jetzt in diesem Moment
siehst, das ist Advaita."

Angenommen, ein Mensch hat eine Erfahrung, und nachdem sie vorüber ist, sagt
er: "Ich war eine Stunde lang ewig." Keine Zeit bedeutet zeitlos, und
zeitlos bedeutet Ewigkeit. Ob es nun eine Stunde Ewigkeit ist oder ein
Moment Ewigkeit, es ist immer dasselbe. Das Vertrauen in die Wahrheit kann
also nicht von einem Erfahrungszustand abhängig sein. Das Vertrauen in die
Wahrheit liegt in deiner Klarheit über das, was ist. Ansonsten passiert
Folgendes: "Eine Stunde lang war ich das nonduale Brahman, und dann kam ich
zurück und jetzt ist es weg." Dann wird jeder Gedanke zum Alptraum, denn
wenn ich nicht in Nirvikalpa Samadhi (ekstatisches Aufgehen im nondualen
Bewusstsein) bin, dann kann ich nicht einmal mit der Welt in Beziehung
treten; ich muss für immer und ewig high sein, verstehen Sie? Erleuchtung
dagegen heißt einfach zu wissen, was ist. Das heißt Sahaja, und dieses Wort
bedeutet "natürlich"; es bedeutet nichts anderes als einfach klar zu sehen.
Wenn die Menschen darauf bestehen, eine spezielle Erfahrung zu haben, dann
bedeutet das einfach, dass sie die Lehre nicht verstanden haben. Auch gerade
jetzt zum Beispiel interpretieren wir unsere Erfahrungen. Zum Beispiel
erleben Sie jetzt gerade mich.

AC: Stimmt..

SD: Und Ihre Erfahrung scheint Ihnen zwei Dinge zu präsentieren: das eine
ist das Subjekt, das andere ist das Objekt. Aber nehmen wir einmal an, beide
sind zufälligerweise eine einzige Realität.

AC: Gut.

SD: Und hier mangelt es auch nicht an Rohmaterial. Die Erfahrung, mich zu
sehen, irgendjemanden zu sehen, irgendetwas zu sehen oder zu hören, an
irgendetwas zu denken - innerlich, äußerlich, was auch immer - diese
Erfahrung ist Advaita. Und wenn das so ist, dann mangelt es uns nicht an
Erfahrung, und daher brauchen wir auch nicht darauf zu warten, dass eine
Erfahrung kommt. Welcher Erfahrung wir in unserem Inneren auch begegnen, die
Erfahrung offenbart Advaita, offenbart Nondualität. Und wenn dann Ihre
Interpretation dieser Erfahrung ist, dass es ein Objekt gibt, das etwas
anderes ist als Sie selbst, dann ist es diese Interpretation an und für
sich, die Dualität ist. Daher ist es ein Problem der Wahrnehmung, und dieses
Wahrnehmungsproblem muss gelöst werden.

AC: Wahrnehmung wovon?

SD: Dieser Nondualität! Spreche ich über etwas, das mir absolut unbekannt
ist? Nein. Ist es irgendjemandem unbekannt? Überhaupt nicht. Gerade jetzt
zum Beispiel sehen Sie mich und sagen: "Swami sitzt hier." Wieso wissen Sie
das? Sie sagen: "Weil ich Sie sehe und höre; deshalb sind Sie da." Deshalb
bin ich für Sie erkennbar, denn Sie haben ein Mittel der Erkenntnis, Sie
haben eine Möglichkeit zu sehen und zu hören; deshalb ist Swami. Swami ist,
weil er für Sie erkennbar ist, so wie alles ist, weil es für Sie
offensichtlich ist. Die Sonne ist, der Mond ist, der Stern ist, der Raum
ist, die Zeit ist - all das ist für Sie offensichtlich.

Dasselbe gilt für Ihre Erfahrung von sich selbst. Angenommen, ich fragte
Sie: "Haben Sie einen physischen Körper?" "Ja", werden Sie sagen - weil es
für Sie offensichtlich ist. "Können Sie sich erinnern, an diesem oder jenem
Ort gewesen zu sein?" Ja - weil es für Sie offensichtlich ist. Für wen ist
all das offensichtlich? Für Sie! Für Sie selbst. Das heißt, Sie sind für
sich selbst offensichtlich.

Wann sind Sie nicht für sich selbst erkennbar? Sagen Sie es mir - wann? Weil
nämlich Sie für sich selbst erkennbar sind, ist es nicht notwendig, dass Sie
zu irgendeiner Zeit für sich selbst erkennbar werden. Alle meine Erfahrungen
finden statt, weil ich für mich selbst erkennbar bin. Deshalb habe ich die
Erfahrung des Selbst bereits gemacht - das will ich damit sagen. Das Selbst
wird als der letztendliche Inhalt jeder Erfahrung wahrgenommen. Ich sage, in
der Tat ist unsere Erfahrung an sich das Selbst.

Daher ist in jeder Erfahrung das Bewusstsein unveränderlich gegenwärtig und
kein Objekt ist unabhängig davon. Und das Bewusstsein ist nicht abhängig von
irgendwelchen Eigenschaften eines speziellen Objekts und es hat auch keine
Eigenschaften. Bewusstsein ist Bewusstsein, es ist in allem, und es geht
auch über alles hinaus. Darum sage ich: "Das ist Advaita, das ist nondual,
das ist Brahman, das ist ohne Begrenzung; es hat keine zeitlichen Grenzen,
es hat keine räumlichen Grenzen. Und daher ist es Brahman, und deshalb bist
du bereits alles. Das ist die Lehre, und sie bedeutet, dass ich nicht auf
eine Erfahrung zu warten brauche, denn jede Erfahrung ist Brahman, jede
Erfahrung ist grenzenlos."

AC: Aber das ist ein subtiler Punkt, der ohne vorhergehende direkte
Erfahrung des Nondualen nicht unbedingt leicht zu erfassen ist.

SD: Wenn die Menschen es nicht sehen, dann heißt das, dass ich umfassender
lehren muss; vielleicht sehen sie aber doch und sagen trotzdem: "Ich habe da
und dort noch immer einige Spinnweben." Aber das ist kein Problem; man
braucht sie nur zu beseitigen.

Zuerst hat man eine Einsicht, man weiß, und dann, in dem Maße wie
Schwierigkeiten entstehen, kümmern wir uns darum. Ich sage nicht, dass es
nicht eine Sache der Erfahrung ist, aber ich sage, dass die Erfahrung stets
dein eigentliches Wesen ist. Bewusstsein ist Erfahrung, und jede Erfahrung
offenbart die Tatsache, dass man für sich selbst offensichtlich ist. Und
das, was sich selbst erkennt, ist per definitionem nondual. Daher sind
Subjekt und Objekt bereits dasselbe.

Hier ist zum Beispiel eine Welle, die über einen menschlichen Verstand
verfügt. Sie denkt: "Ich bin eine kleine Welle." Dann wird sie zu einer
großen Welle und verschlingt im Laufe dieses Prozesses viele andere Wellen
und beginnt zu prahlen: "Ich bin eine große Welle." Dann verliert sie ihre
Gestalt und wird wieder klein - erklärt Bankrott, wie man so schön sagt, Sie
verstehen, was ich meine - und jetzt will sie irgendwie ans Ufer gelangen.
Aber vom Ufer weg drängen andere Wellen zum Ozean, und vom Ozean her drängen
Wellen ans Ufer, und die arme kleine Welle ist dazwischen gefangen, wie in
einem Sandwich, und beginnt zu klagen: "Was soll ich tun?" Da ist noch eine
Welle, eine Welle, die sehr glücklich zu sein scheint, und die erste Welle
fragt: "Wieso bist du so glücklich? Du bist auch klein - eigentlich bist du
noch kleiner als ich! Wieso bist du so glücklich?" Darauf sagt eine andere
Welle: "Das ist eine erleuchtete Welle." Jetzt will die erste Welle wissen:
"Was ist Erleuchtung? Was ist diese Erleuchtung?" Die glückliche Welle sagt:
"Jetzt komm schon! Du musst erkennen, wer du bist!" "Gut. Wer bin ich?" Und
die erleuchtete Welle sagt: "Du bist der Ozean." "Was!? Ozean? Hast du
gesagt, ich bin der Ozean, wegen all dem Wasser, das mich trägt und zu dem
ich wieder zurückkehren werde? Dieser Ozean bin ich?" "Ja, du bist der
Ozean." Und sie lacht: "Wie kann ich der Ozean sein? Das ist so, als würde
man sagen, ich bin Gott. Der Ozean ist allmächtig, er erfüllt alles, er ist
alles. Wie kann ich der Ozean sein?"

Wir können also die Aussagen der Vedanta über die nonduale Realität
ignorieren, oder wir können fragen: "Wieso? Wieso bin ich Das?" Die Lehre
von der Nondualität ist nicht notwendig, wenn unsere Identität für uns
offensichtlich ist, wenn das, was für uns erkennbar ist, nicht ein
Unterschied, sondern ein grundlegender Nicht-Unterschied ist. Es handelt
sich hier um einen Nicht-Unterschied. Es gibt keine Welle ohne Wasser und es
gibt keinen Ozean ohne Wasser. Jede einzelne Welle, und auch der ganze
Ozean, sind einzig und allein das eine Wasser.


Interview Fortsetzung Seite 3:

http://www.wie.org/de/j3/dayananda.asp?page=3


Nonduale Verwirklichung und Aktivität in der Welt

AC: Ein Thema, das mich besonders interessiert, ist die Beziehung zwischen
der nondualen Verwirklichung, die Sie beschrieben haben, und der Aktivität
in der Welt von Raum und Zeit. Zum Beispiel in der empirischen Welt, in der
empirischen Realität, stellt sogar die verwirklichte Seele, die keinen
Zweifel hinsichtlich ihres wahren Wesens hat, fest, dass sie einen
Standpunkt einnehmen muss - gegen, in Opposition zu den Kräften der
Täuschung und Negativität, die hier am Werk sind.

SD: Wir brauchen keine Regel aufzustellen, wie sollte und muss - er kann
einen Standpunkt einnehmen.

AC: Kann einen Standpunkt einnehmen?

SD: Ja. Denn sobald er einmal frei ist, wer kann dann Regeln für ihn
aufstellen? Sehen Sie, wenn er frei genug ist zu handeln, dann ist er ebenso
frei nicht zu handeln - das meine ich. Er wird spontan das tun, was er zu
tun hat. Vielleicht denkt er, alle sind ohnehin in Ordnung. Und das ist ja
in der Tat auch die Wahrheit. Denn bevor Sie nicht zu mir sagen, Sie hätten
ein Problem mit mir, habe ich kein Problem mit Ihnen.

AC: Aber sagen wir einmal, zum Beispiel, dass die verwirklichte Seele sich
in einem Raum befindet und ein Mörder kommt und anfängt, Leute umzubringen.
Manche Menschen sagen dann vielleicht: "Nun, das ist alles ein einziges
Selbst, und es gibt hier keinen Gegner, deshalb braucht man auch nicht
einzugreifen." Jemand anderer hingegen könnte sagen: "Ich habe keine Wahl;
ich muss etwas tun."

SD: Warum sollte man nicht eingreifen? Ganz klar, auf diesem Niveau kommt es
zu Verletzung.

AC: Ja.

SD: Und vielleicht tötet er gar nicht, sondern sagt nur beleidigende Worte.
Warum sollte diese verwirklichte Seele dann nicht sagen: "Törichter Mensch,
sprich doch anders. Was tust du?" Er kann ihm also helfen; er kann ihm
helfen, sich zu verändern. Und er kann es tun, ohne für ihn ein riesiges
Problem daraus zu machen; er kann zornig sein, ohne dass sich sein Zorn
gegen diesen Menschen richtet, er kann zu dem Mann sprechen und ihm
klarmachen, dass er bedingt durch seine Vergangenheit beleidigende Worte
spricht, und kann ihm helfen, sich zu ändern. Das wird er dann tun. Aber wir
können nicht sagen, er sollte korrigierend eingreifen. Wer kann mir dafür
eine Regel aufstellen? Angenommen, ein Mensch ist erleuchtet; wer soll für
diesen Menschen eine Verhaltensregel aufstellen, für diesen Erleuchteten?
Niemand kann eine Regel aufstellen, denn er steht über den Regeln.

AC: Er steht über den Regeln?

SD: Ja, er steht über den Regeln und ist keiner Regel unterworfen. Niemand
kann das Selbst zum Objekt machen; es gibt keinen Zweiten, um das Selbst zum
Objekt zu machen. Und daher unterliegt das Selbst auch weder Verletzung noch
Schuld und ist also frei von Verletzung und Schuld. Mit anderen Worten, es
ist weder ein Subjekt noch ein Objekt, und da das so ist, taucht "sollen"
gar nicht erst in dem Bild auf - nicht einmal im Bild empirischer
Interaktion - weil es einfach kein Thema ist. Das Thema ist: Da ist ein
Mensch mit einem bestimmten Problem und deshalb beleidigt er, und diesem
Menschen kann geholfen werden. Also wird er selbstverständlich helfen!

AC: Alles, was Sie sagen, ist natürlich absolut wahr, denn letztlich kann
das Nonduale nicht in Mitleidenschaft gezogen werden und kennt auch keine
Vorlieben. Ich meine aber, dass immer eine tiefe Wirkung auf die
Persönlichkeit des Menschen erfolgt, der das Nonduale verwirklicht hat, und
ich nehme dieses extreme Beispiel, um damit herauszustellen, dass es
irgendein Kriterium geben muss. Historisch betrachtet brachten zum Beispiel
Personen, die dieses nonduale Absolute tief verwirklicht hatten, ein
sattvisches Wesen, Egolosigkeit, zum Ausdruck. Wenn ich auch weiß, dass die
Erleuchtung viele Gesichter hat und sich von Mensch zu Mensch
unterschiedlich ausdrückt, gibt es doch im Grunde immer einen Ausdruck der
Selbstlosigkeit und des Mitgefühls, der uns gestattet zu sagen, dass ein
Mensch, der tatsächlich verwirklicht ist, nicht in der Lage sein würde,
zutieft selbstbezogen zu handeln. Deshalb gibt es bestimmte Dinge, die ein
Mensch nicht tun würde, wenn er ein Erleuchteter ist. Das meine ich.

SD: Wie beurteilen Sie dann eine erleuchtete Person?

AC: Nun, wenn er Menschen vergewaltigt und tötet, dann können wir zumindest
sagen: "Dieser Mensch ist nicht erleuchtet." Richtig?

SD: Aber das kommt ohnehin nicht in Betracht, denn im traditionellen System
muss er ein Leben der sehr strengen moralischen und spirituellen Ausbildung
durchlaufen haben, und erst dann ist er erleuchtet, und dieser Bursche hat
das nicht getan, deshalb ist es klar, dass er noch einige Probleme hat. Es
heißt aber auch: "Nur ein Weiser kann den Weisen erkennen." Wenn Sie ein
Weiser sind, dann brauchen Sie keinen anderen Weisen, um weise zu werden;
wenn Sie es nicht sind, brauchen Sie einen Weisen, aber weil Sie nicht weise
sind, können Sie ihn auch nicht erkennen. Sie befinden sich also in einem
Dilemma. Daher ist das Kriterium für einen Weisen, das möchte ich Ihnen zum
Schluss noch sagen - die Methode, um festzustellen, ob er weise ist oder
nicht -, ob er Sie weise machen kann. Dann weiß er. Das ist das einzige
Kriterium, und es gibt kein anderes, denn die Formen, die dieses Mitgefühl
annehmen kann, sind überaus vielfältig, und nicht immer geben wir den
Menschen mit jeder unserer Handlungen Trost.
...
Zitat Ende.



D. S.
Peter Zander
2010-06-03 05:23:10 UTC
Permalink
Raw Message
[ ]
Post by D.Schlenk
Was ist eigentlich eine Erleuchtung?
http://www.wie.org/de/j3/dayananda.asp?page=2
Erleuchtung ist nicht von
der Erfahrung abhängig; sie hängt davon ab, dass ich meinen Irrtum und meine
Unwissenheit ablege - davon ist sie abhängig, von nichts anderem.
Kann man ohne eigene Erfahrungen Wissen erlangen?

Meine Erfahrungen sagen mir, dass Erleuchtung nicht zu erklären ist
und auch Buddha es abgelehnt haben soll, sie zu erklären. Er zeigt nur
Wege auf, die zu Erleuchtung führen sollen.

Peter Zander
D.Schlenk
2010-06-03 08:28:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Zander
[ ]
Post by D.Schlenk
Was ist eigentlich eine Erleuchtung?
http://www.wie.org/de/j3/dayananda.asp?page=2
Erleuchtung ist nicht von
der Erfahrung abhängig; sie hängt davon ab, dass ich meinen Irrtum und meine
Unwissenheit ablege - davon ist sie abhängig, von nichts anderem.
Kann man ohne eigene Erfahrungen Wissen erlangen?
Meine Erfahrungen sagen mir, dass Erleuchtung nicht zu erklären ist
und auch Buddha es abgelehnt haben soll, sie zu erklären. Er zeigt nur
Wege auf, die zu Erleuchtung führen sollen.
Peter Zander
Wissen kann man sich auch vorstellen als eine Art Informationspool,
welches im kollektiven Unbewußten der Menschheit lagert, z. B. wird
gelegentlich behauptet, Zivilisationen des Altertums hätten bereits
fortschrittliches Wissen (vergleichbar mit dem heutigen Wissensstand)
besessen, z. B. das alte Ägypten (Pyramiden). Das heutige Wissen sei in
gewisser Weise immer schon da gewesen, es sei nur eine zeitlang verschüttet
gegangen (z. B. im Mittelalter) und dann wiederentdeckt worden durch
bestimmte Wissenschaftler, denen die Lösung eines Rätsels wie aus heiterem
Himmel, wie eine Eingebung von höchster Stelle, gewissermaßen, kam. Manche
dieser Wissenschaftler befassen sich einfach nur lang genug mit einer
bestimmten Materie, lesen alles, was es darüber zu erfahren gibt, machen
eigene Experimente, und sie kommen wieder zu den gleichen Schlüssen wie
jemand einige Jahrtausende vor ihnen. Im Alten Testament ist auch die Rede
von Träumen, von Eingebungen, die Seher bzw. Propheten hatten. Das ist
meiner Meinung nach auch ein möglicher Zugang zum Unbewußten bzw.
kollektiven Unbewußten. Wissen ist ja nur verstreut und geistert in den
Hirnen der Individuen herum; wenn man all dieses Wissen zusammenfügt, dann
kommt schon möglicherweise mächtig viel dabei heraus, wenn es massiv an
einer Stelle konzentriert (erneut) auftaucht, also in einem Menschen, der
unverhofft die zündende Idee hatte.

D. S.
Peter Zander
2010-06-03 10:43:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Erleuchtung ist nicht von
der Erfahrung abhängig; sie hängt davon ab, dass ich meinen Irrtum und meine
Unwissenheit ablege - davon ist sie abhängig, von nichts anderem.
Kann man ohne eigene Erfahrungen Wissen erlangen?
Meine Erfahrungen sagen mir, dass Erleuchtung nicht zu erklären ist
und auch Buddha es abgelehnt haben soll, sie zu erklären. Er zeigt nur
Wege auf, die zu Erleuchtung führen sollen.
Wissen kann man sich auch vorstellen als eine Art Informationspool,
welches im kollektiven Unbewußten der Menschheit lagert, z. B. wird
gelegentlich behauptet, Zivilisationen des Altertums hätten bereits
fortschrittliches Wissen (vergleichbar mit dem heutigen Wissensstand)
besessen, z. B. das alte Ägypten (Pyramiden). Das heutige Wissen sei in
gewisser Weise immer schon da gewesen, es sei nur eine zeitlang verschüttet
gegangen (z. B. im Mittelalter) und dann wiederentdeckt worden durch
bestimmte Wissenschaftler, denen die Lösung eines Rätsels wie aus heiterem
Himmel, wie eine Eingebung von höchster Stelle, gewissermaßen, kam.
Zweifelsfrei kann von mir natürlich nicht bestritten werden, dass es
solch ein kollektives, unbewusstes menschliches Wissen gibt. Ob es
aber sinnvoll ist, davon auszugehen, bezweifle ich. Altes Wissen wie
etwa der Bau von Pyramiden kann durchaus auch wieder in Vergessenheit
geraten sein und muss deshalb später erst wieder neu erarbeitet
werden. So kann im Jetzt in einer Firma das Wissen über einen
bestimmten Fertigungsprozess in Vergessenheit geraten, weil er lange
Zeit nicht ausgeführt wurde und die Leute, die über den
Fertigungsprozess Bescheid wussten, inzwischen gestorben sind.

Meinerseits gehe ich davon aus, dass sich menschliches Wissen
evolutionär entwickelt. Demnach ist es möglich, dass menschliches
Wissen zunimmt und Menschen nicht mehr etwa das glauben müssen, was zu
Beginn im Buch Kohelet steht:

"Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs in Jerusalem.
Nichtigkeit der Nichtigkeiten! - spricht der Prediger; Nichtigkeit der
Nichtigkeiten, alles ist Nichtigkeit! Welchen Gewinn hat der Mensch
von all seinem Mühen, mit dem er sich abmüht unter der Sonne?"
Post by D.Schlenk
Im Alten Testament ist auch die Rede
von Träumen, von Eingebungen, die Seher bzw. Propheten hatten. Das ist
meiner Meinung nach auch ein möglicher Zugang zum Unbewußten bzw.
kollektiven Unbewußten. Wissen ist ja nur verstreut und geistert in den
Hirnen der Individuen herum; wenn man all dieses Wissen zusammenfügt, dann
kommt schon möglicherweise mächtig viel dabei heraus, wenn es massiv an
einer Stelle konzentriert (erneut) auftaucht, also in einem Menschen, der
unverhofft die zündende Idee hatte.
Hätte der olle Salomo WISSEN von der biologischen Evolution auf der
Erde gehabt, dann hätte er den Gedanken einer evolutionären
Entwicklung auch des menschlichen Wissens oder einer evolutionären
Entwicklung des ganzen Seins vielleicht so wie ich nicht
ausgeschossen. Schließt Du das aus?

Peter Zander
D.Schlenk
2010-06-03 13:15:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Erleuchtung ist nicht von
der Erfahrung abhängig; sie hängt davon ab, dass ich meinen Irrtum und meine
Unwissenheit ablege - davon ist sie abhängig, von nichts anderem.
Kann man ohne eigene Erfahrungen Wissen erlangen?
Meine Erfahrungen sagen mir, dass Erleuchtung nicht zu erklären ist
und auch Buddha es abgelehnt haben soll, sie zu erklären. Er zeigt nur
Wege auf, die zu Erleuchtung führen sollen.
Wissen kann man sich auch vorstellen als eine Art Informationspool,
welches im kollektiven Unbewußten der Menschheit lagert, z. B. wird
gelegentlich behauptet, Zivilisationen des Altertums hätten bereits
fortschrittliches Wissen (vergleichbar mit dem heutigen Wissensstand)
besessen, z. B. das alte Ägypten (Pyramiden). Das heutige Wissen sei in
gewisser Weise immer schon da gewesen, es sei nur eine zeitlang verschüttet
gegangen (z. B. im Mittelalter) und dann wiederentdeckt worden durch
bestimmte Wissenschaftler, denen die Lösung eines Rätsels wie aus heiterem
Himmel, wie eine Eingebung von höchster Stelle, gewissermaßen, kam.
Zweifelsfrei kann von mir natürlich nicht bestritten werden, dass es
solch ein kollektives, unbewusstes menschliches Wissen gibt. Ob es
aber sinnvoll ist, davon auszugehen, bezweifle ich. Altes Wissen wie
etwa der Bau von Pyramiden kann durchaus auch wieder in Vergessenheit
geraten sein und muss deshalb später erst wieder neu erarbeitet
werden. So kann im Jetzt in einer Firma das Wissen über einen
bestimmten Fertigungsprozess in Vergessenheit geraten, weil er lange
Zeit nicht ausgeführt wurde und die Leute, die über den
Fertigungsprozess Bescheid wussten, inzwischen gestorben sind.
Meinerseits gehe ich davon aus, dass sich menschliches Wissen
evolutionär entwickelt. Demnach ist es möglich, dass menschliches
Wissen zunimmt und Menschen nicht mehr etwa das glauben müssen, was zu
"Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs in Jerusalem.
Nichtigkeit der Nichtigkeiten! - spricht der Prediger; Nichtigkeit der
Nichtigkeiten, alles ist Nichtigkeit! Welchen Gewinn hat der Mensch
von all seinem Mühen, mit dem er sich abmüht unter der Sonne?"
Post by D.Schlenk
Im Alten Testament ist auch die Rede
von Träumen, von Eingebungen, die Seher bzw. Propheten hatten. Das ist
meiner Meinung nach auch ein möglicher Zugang zum Unbewußten bzw.
kollektiven Unbewußten. Wissen ist ja nur verstreut und geistert in den
Hirnen der Individuen herum; wenn man all dieses Wissen zusammenfügt, dann
kommt schon möglicherweise mächtig viel dabei heraus, wenn es massiv an
einer Stelle konzentriert (erneut) auftaucht, also in einem Menschen, der
unverhofft die zündende Idee hatte.
Hätte der olle Salomo WISSEN von der biologischen Evolution auf der
Erde gehabt, dann hätte er den Gedanken einer evolutionären
Entwicklung auch des menschlichen Wissens oder einer evolutionären
Entwicklung des ganzen Seins vielleicht so wie ich nicht
ausgeschossen. Schließt Du das aus?
Was der Salomo damals wußte, wie er lebte, wie es damals wirklich war,
ist wohl eher eine Beschönigung der Bibel, entspricht wahrscheinlich kaum
den
historischen Tatsachen. Insbesondere werden ja viele Angaben weggelassen,
die das Gottesvolk weniger grandios dastehen lassen könnten. Die
biologische Evolution war damals möglicherweise noch kein Thema, aber
auf der Ebene des Göttlichen spielt Zeit ja sowieso keine Rolle, irgendwann
entfaltet sich alles Wissen, bloß bisher halt verstreut auf einzelne
schlaue
Köpfe, die das Wissen lieber für sich behielten und das niedere Volk für
dumm verkauften. Außerdem: Wissen hört ja nie auf - je mehr man ins
Unbekannte stößt, um so mehr neue Welten tun sich da wieder auf:
Galaxien, Welt des Allerkleinsten. Die Welt könnte man vielleicht mit
einem Hologramm oder einem sehr komplizierten Fraktal vergleichen.
Je mehr man in die Tiefe stößt, umso mehr stellt man fest, daß in der
Welt des Allerkleinsten alles enthalten ist bzw. alles sich in kleinerem
Maßstab wiederholt.

Ich denke halt, daß das bereits Gewußte, auch wenn es zwischenzeitlich
vielleicht in Vergessenheit geraten ist, später dann umso leichter wieder
neu entdeckt werden kann, weil irgendeinem Forscher ein Lichtlein aufgeht,
z. B. weil er einen Moment lang nicht gefangen war von festgefahrenen
Denkweisen und somit loslassen konnte: in diesem Moment war sein Kopf
frei für Inspirationen, die ihn, über welchen Weg auch immer, erreichten.
Er war in diesem Moment spielerisch, gewissermaßen selbst Schöpfer
und hat damit Kräfte aktiviert, von denen wir im Alltag nicht viel wissen.
Dies ist dann die Aktivierung des Wissens aus der Vergangenheit oder
auch aus der Zukunft (für das Schöpferische ist ja Vergangenheit und
Zukunft eins).

Heute ist es ja sehr einfach, kollektiv verstreutes Wissen in einem
weltweiten Forum zusammenzuführen, Stichwort Internet. Je mehr Wissen
sich da ansammelt und je mehr wir davon profitieren können, umso schneller
geht möglicherweise die geistige Entwicklung voran und umso gottgleicher,
aber auch umso gefährlicher werden wir, wenn wir unser verstreutes Wissen
zusammenfügen. Es darf halt nicht in die falschen Hände geraten.

Aber Du hast schon recht. Im allgemeinen muß man sich Wissen erst
erarbeiten, sofern es sich um völlig neue Wissensgebiete handelt.
Post by Peter Zander
Peter Zander
D. S.


--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ***@netfront.net ---
Peter Zander
2010-06-03 14:30:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Hätte der olle Salomo WISSEN von der biologischen Evolution auf der
Erde gehabt, dann hätte er den Gedanken einer evolutionären
Entwicklung auch des menschlichen Wissens oder einer evolutionären
Entwicklung des ganzen Seins vielleicht so wie ich nicht
ausgeschossen. Schließt Du das aus?
Was der Salomo damals wußte, wie er lebte, wie es damals wirklich war,
ist wohl eher eine Beschönigung der Bibel, entspricht wahrscheinlich kaum
den
historischen Tatsachen. Insbesondere werden ja viele Angaben weggelassen,
die das Gottesvolk weniger grandios dastehen lassen könnten. Die
biologische Evolution war damals möglicherweise noch kein Thema,
Natürlich war eine biologische Evolution zur Zeit Salomos kein Thema,
man ging von einer Fix- und Fertigschöpfung der Himmel und der Erde
und der Pflanzen und der Tiere und der Menschen aus. Letztere sollen
laut der zweiten Schöpfungsmythe als Mann aus dem Staub des Erdbodens
erschaffen worden sein und die Frau aus dessen Rippe - und das völlig
kontra-evolutionär vor den Tieren ;-))
Post by D.Schlenk
Ich denke halt, daß das bereits Gewußte, auch wenn es zwischenzeitlich
vielleicht in Vergessenheit geraten ist, später dann umso leichter wieder
neu entdeckt werden kann, weil irgendeinem Forscher ein Lichtlein aufgeht,
z. B. weil er einen Moment lang nicht gefangen war von festgefahrenen
Denkweisen und somit loslassen konnte: in diesem Moment war sein Kopf
frei für Inspirationen, die ihn, über welchen Weg auch immer, erreichten.
Er war in diesem Moment spielerisch, gewissermaßen selbst Schöpfer
und hat damit Kräfte aktiviert, von denen wir im Alltag nicht viel wissen.
Dies ist dann die Aktivierung des Wissens aus der Vergangenheit oder
auch aus der Zukunft (für das Schöpferische ist ja Vergangenheit und
Zukunft eins).
Willst Du das jetzt im Zusammenhang mit einem vorhandenen
Informationspool auf der Basis eines kollektiven Unbewussten der
Menschheit verstanden wissen? Dann müsste ja alles Wissen bereits so
vorhanden sein, wie Salomo das vermutet hat!
Post by D.Schlenk
Heute ist es ja sehr einfach, kollektiv verstreutes Wissen in einem
weltweiten Forum zusammenzuführen, Stichwort Internet.
Richtig, aber das ist doch aber etwas ganz anderes, als das von Dir
vermutete Informationspool auf der Basis eines kollektiven Unbewussten
der Menschheit , oder?
Post by D.Schlenk
Je mehr Wissen
sich da ansammelt und je mehr wir davon profitieren können, umso schneller
geht möglicherweise die geistige Entwicklung voran und umso gottgleicher,
aber auch umso gefährlicher werden wir, wenn wir unser verstreutes Wissen
zusammenfügen. Es darf halt nicht in die falschen Hände geraten.
Das ist nun mal nicht zu ändern, wenn Wissen zunimmt und dabei nicht
auch das Verantwortungs-Bewusstsein für die ganze Menschheit und
unsere olle Erde.
Post by D.Schlenk
Aber Du hast schon recht. Im allgemeinen muß man sich Wissen erst
erarbeiten, sofern es sich um völlig neue Wissensgebiete handelt.
So sehe ich das - und dieses neue Wissen baut immer auf Wissen auf,
dass schon realisiert worden war - eben evolutionär.

Peter Zander
D.Schlenk
2010-06-03 16:21:16 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Hätte der olle Salomo WISSEN von der biologischen Evolution auf der
Erde gehabt, dann hätte er den Gedanken einer evolutionären
Entwicklung auch des menschlichen Wissens oder einer evolutionären
Entwicklung des ganzen Seins vielleicht so wie ich nicht
ausgeschossen. Schließt Du das aus?
Was der Salomo damals wußte, wie er lebte, wie es damals wirklich war,
ist wohl eher eine Beschönigung der Bibel, entspricht wahrscheinlich kaum
den
historischen Tatsachen. Insbesondere werden ja viele Angaben weggelassen,
die das Gottesvolk weniger grandios dastehen lassen könnten. Die
biologische Evolution war damals möglicherweise noch kein Thema,
Natürlich war eine biologische Evolution zur Zeit Salomos kein Thema,
man ging von einer Fix- und Fertigschöpfung der Himmel und der Erde
und der Pflanzen und der Tiere und der Menschen aus.
Gab es die Bibel schon zur Zeit Salomos überhaupt schon. Wohl nur
einen Teil dessen, was sich heute so alles in der Bibel findet. Die
Schöpfungsmythen haben die Juden von anderen Völkern jener Zeit oder
noch viel älteren Völker übernommen: z.B. den Glauben an einen einzigen
Gott, den Glauben an Gut und Böse, an ein Gericht im Jenseits
(letzteres stammt wahrscheinlich aus Elementen der Zarathustra-
Religion, ist den Pharisäern (anderes Wort für Perser) zu verdanken).

Letztere sollen
Post by Peter Zander
laut der zweiten Schöpfungsmythe als Mann aus dem Staub des Erdbodens
erschaffen worden sein und die Frau aus dessen Rippe - und das völlig
kontra-evolutionär vor den Tieren ;-))
Damals konnte man den Leuten noch viel erzählen, war doch der
einfache Mensch kaum gebildet, im Vergleich zu dem, was heute alles
von den Leuten so erwartet wird.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Ich denke halt, daß das bereits Gewußte, auch wenn es zwischenzeitlich
vielleicht in Vergessenheit geraten ist, später dann umso leichter wieder
neu entdeckt werden kann, weil irgendeinem Forscher ein Lichtlein aufgeht,
z. B. weil er einen Moment lang nicht gefangen war von festgefahrenen
Denkweisen und somit loslassen konnte: in diesem Moment war sein Kopf
frei für Inspirationen, die ihn, über welchen Weg auch immer, erreichten.
Er war in diesem Moment spielerisch, gewissermaßen selbst Schöpfer
und hat damit Kräfte aktiviert, von denen wir im Alltag nicht viel wissen.
Dies ist dann die Aktivierung des Wissens aus der Vergangenheit oder
auch aus der Zukunft (für das Schöpferische ist ja Vergangenheit und
Zukunft eins).
Willst Du das jetzt im Zusammenhang mit einem vorhandenen
Informationspool auf der Basis eines kollektiven Unbewussten der
Menschheit verstanden wissen? Dann müsste ja alles Wissen bereits so
vorhanden sein, wie Salomo das vermutet hat!
Ich weiß von Salomo nur, daß er König war, daß er sehr viel
Schätze anhäufte, daß ihm alle huldigten, daß er angeblich sehr weise
gewesen sein soll. Seine Weisheiten, von denen sicherlich einige in
der Bibel stehen, könnte ich Dir jetzt nicht alle aufzählen. Da kennst
Du Dich dafür umso besser aus. Natürlich hat man dem Salomo nur
die Weisheiten (im nachhinein) angedichtet, die damals, als man die
Bibel schrieb, eben für die Menschen bedeutsam waren.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Heute ist es ja sehr einfach, kollektiv verstreutes Wissen in einem
weltweiten Forum zusammenzuführen, Stichwort Internet.
Richtig, aber das ist doch aber etwas ganz anderes, als das von Dir
vermutete Informationspool auf der Basis eines kollektiven Unbewussten
der Menschheit , oder?
Natürlich ist es etwas anderes. Ich habe es ja nur damit verglichen und
denke, daß es heute doch wesentlich leichter ist, sein Weltbild zu
erweitern, auch um viele unnütze Sachen, die dem inneren Heil nicht
unbedingt zuträglich sind.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Je mehr Wissen
sich da ansammelt und je mehr wir davon profitieren können, umso schneller
geht möglicherweise die geistige Entwicklung voran und umso gottgleicher,
aber auch umso gefährlicher werden wir, wenn wir unser verstreutes Wissen
zusammenfügen. Es darf halt nicht in die falschen Hände geraten.
Das ist nun mal nicht zu ändern, wenn Wissen zunimmt und dabei nicht
auch das Verantwortungs-Bewusstsein für die ganze Menschheit und
unsere olle Erde.
Jeder trägt Verantwortung für das Ganze und beeinflußt auch das Ganze,
bloß manche Menschen reifen nicht unbedingt mit der Zunahme an
Wissen: bei ihnen könnte zu viel Wissen und Macht gefährlich werden.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Aber Du hast schon recht. Im allgemeinen muß man sich Wissen erst
erarbeiten, sofern es sich um völlig neue Wissensgebiete handelt.
So sehe ich das - und dieses neue Wissen baut immer auf Wissen auf,
dass schon realisiert worden war - eben evolutionär.
So wie sich das Wissen über die Welt entfaltet, so entfaltet sich auch
die Welt. Wahrscheinlich ist die Welt eher geistiger Natur als
materieller Natur.
Post by Peter Zander
Peter Zander
D. S.


--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ***@netfront.net ---
Mathias Grewin
2010-06-03 20:10:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
So wie sich das Wissen über die Welt entfaltet, so entfaltet sich auch
die Welt.
Es gibt allenfalls und im besten Falle Halbwissen,
denn wüsste man - dann erübrigte sich ja jede Wissenschaft,
bzw. jeder wissenschaftliche Zweig.

Genauso könnte man ja auch sagen:
Unwissenheit gestaltet die Welt - und Wissen lässt
sie gar nicht erst entstehen.
Post by D.Schlenk
Wahrscheinlich ist die Welt eher geistiger Natur als
materieller Natur.
Wahrscheinlich?

Geistige Natur oder materielle Natur?

Das eine mehr - das Andere weniger?

Das ist mMn. alles Unwissenheit ... hervorgerufen
durch Gier (nach Wissen), Hass (gegen Unwissen)
und Verblendung (des Unwissens durch Begriffe,
die man für Wissen hält).

Ich für mich vermag Geist und Materie gar nicht
voneinander zu trennen -
das hat aber nichts mit Wissen zu tun, so etwas
ist mir schlichtweg gar nicht möglich.

Und Natur - Welt - Mensch...
da werden drei Begriffe gebraucht für etwas, das
mich ständig umgibt.

1 + 1 = 2

Ist das Wissen? Ja?

In der Theorie ist alles idealisiert...
es gibt nmE nichts, das sich völlig gleich ist
und deshalb müssen Kategorien gebildet werden, damit
Erdachtes die Praxis erleichtert.

300 000 km/sec + 300 000 km/sec = doppelte Lichtgeschwindigkeit?

Ja?

Eine Sekunde und noch eine Sekunde = Zwei Sekunden?

Ja?

Toll - wie sich die Welt durch immer mehr Wissen immer mehr entfaltet!

:-)

Gruss

M.
Peter Zander
2010-06-05 10:18:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Was der Salomo damals wußte, wie er lebte, wie es damals wirklich war,
ist wohl eher eine Beschönigung der Bibel, entspricht wahrscheinlich kaum
den
historischen Tatsachen. Insbesondere werden ja viele Angaben weggelassen,
die das Gottesvolk weniger grandios dastehen lassen könnten. Die
biologische Evolution war damals möglicherweise noch kein Thema,
Natürlich war eine biologische Evolution zur Zeit Salomos kein Thema,
man ging von einer Fix- und Fertigschöpfung der Himmel und der Erde
und der Pflanzen und der Tiere und der Menschen aus.
Gab es die Bibel schon zur Zeit Salomos überhaupt schon. Wohl nur
einen Teil dessen, was sich heute so alles in der Bibel findet. Die
Schöpfungsmythen haben die Juden von anderen Völkern jener Zeit oder
noch viel älteren Völker übernommen: z.B. den Glauben an einen einzigen
Gott, den Glauben an Gut und Böse, an ein Gericht im Jenseits
(letzteres stammt wahrscheinlich aus Elementen der Zarathustra-
Religion, ist den Pharisäern (anderes Wort für Perser) zu verdanken).
Was hat das damit zu tun, dass zu der Zeit, als Salomo gelebt haben
soll, die Menschen noch keinerlei Ahnung von einer biologischen
Evolution hatten?
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Je mehr Wissen
sich da ansammelt und je mehr wir davon profitieren können, umso schneller
geht möglicherweise die geistige Entwicklung voran und umso gottgleicher,
aber auch umso gefährlicher werden wir, wenn wir unser verstreutes Wissen
zusammenfügen. Es darf halt nicht in die falschen Hände geraten.
Das ist nun mal nicht zu ändern, wenn Wissen zunimmt und dabei nicht
auch das Verantwortungs-Bewusstsein für die ganze Menschheit und
unsere olle Erde.
Jeder trägt Verantwortung für das Ganze und beeinflußt auch das Ganze,
bloß manche Menschen reifen nicht unbedingt mit der Zunahme an
Wissen: bei ihnen könnte zu viel Wissen und Macht gefährlich werden.
Richtig, mit den Kräften in den Atomen lassen sich Tumore bekämpfen
oder Massenmorde verwirklichen.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
So sehe ich das - und dieses neue Wissen baut immer auf Wissen auf,
dass schon realisiert worden war - eben evolutionär.
So wie sich das Wissen über die Welt entfaltet, so entfaltet sich auch
die Welt. Wahrscheinlich ist die Welt eher geistiger Natur als
materieller Natur.
Die Materie lässt sich nach meiner Meinung eh nur so lange
"beschreiben", solange man noch etwas mit materiellen Messgeräten
messen kann ;-)

Peter Zander
D.Schlenk
2010-06-05 11:27:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Zander
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Was der Salomo damals wußte, wie er lebte, wie es damals wirklich war,
ist wohl eher eine Beschönigung der Bibel, entspricht wahrscheinlich kaum
den
historischen Tatsachen. Insbesondere werden ja viele Angaben
weggelassen,
die das Gottesvolk weniger grandios dastehen lassen könnten. Die
biologische Evolution war damals möglicherweise noch kein Thema,
Natürlich war eine biologische Evolution zur Zeit Salomos kein Thema,
man ging von einer Fix- und Fertigschöpfung der Himmel und der Erde
und der Pflanzen und der Tiere und der Menschen aus.
Gab es die Bibel zur Zeit Salomos überhaupt schon. Wohl nur
einen Teil dessen, was sich heute so alles in der Bibel findet. Die
Schöpfungsmythen haben die Juden von anderen Völkern jener Zeit oder
noch viel älteren Völkern übernommen: z.B. den Glauben an einen einzigen
Gott, den Glauben an Gut und Böse, an ein Gericht im Jenseits
(letzteres stammt wahrscheinlich aus Elementen der Zarathustra-
Religion, ist den Pharisäern (anderes Wort für Perser) zu verdanken).
Die Juden bzw. Israeliten wurden in ihrem Glauben von den
Chaldäern (Sumerern), den Ägyptern, den Phöniziern (Kanaan),
den Persern, Assyrern, etc. beeinflusst.
Post by Peter Zander
Was hat das damit zu tun, dass zu der Zeit, als Salomo gelebt haben
soll, die Menschen noch keinerlei Ahnung von einer biologischen
Evolution hatten?
Das soll heißen, daß die Juden eine sehr wechselvolle Geschichte
hatten und daß, auch wenn sie meinten, ihr Gott sei der mächtigste und
allein wahre, sie mit der Erkenntnis der Wirklichkeit auch nicht viel
weiter waren als andere Völker der damaligen Zeit.
Post by Peter Zander
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Je mehr Wissen
sich da ansammelt und je mehr wir davon profitieren können, umso schneller
geht möglicherweise die geistige Entwicklung voran und umso
gottgleicher,
aber auch umso gefährlicher werden wir, wenn wir unser verstreutes Wissen
zusammenfügen. Es darf halt nicht in die falschen Hände geraten.
Das ist nun mal nicht zu ändern, wenn Wissen zunimmt und dabei nicht
auch das Verantwortungs-Bewusstsein für die ganze Menschheit und
unsere olle Erde.
Jeder trägt Verantwortung für das Ganze und beeinflußt auch das Ganze,
bloß manche Menschen reifen nicht unbedingt mit der Zunahme an
Wissen: bei ihnen könnte zu viel Wissen und Macht gefährlich werden.
Richtig, mit den Kräften in den Atomen lassen sich Tumore bekämpfen
oder Massenmorde verwirklichen.
Man kann im Sinne der Schöpfung wirken oder gegen die Schöpfung. Die
Schöpfung bzw. das Schöpferische gibt es nun mal und wir sind im
Zentrum der Schöpfung. Je mehr wir wirken in der Wirklichkeit und neue
Türen auftun (sprich Forschung), umso mehr Wirklichkeit, was letztendlich
nur Wissen ist, entfaltet sich damit. Sie existiert aber möglicherweise
nur,
wenn wir sie wahrnehmen (In dem Moment, wo sie wahrgenommen
wird, entsteht sie erst, das meinen jedenfalls moderne Physiker).
Post by Peter Zander
Post by Peter Zander
So sehe ich das - und dieses neue Wissen baut immer auf Wissen auf,
dass schon realisiert worden war - eben evolutionär.
So wie sich das Wissen über die Welt entfaltet, so entfaltet sich auch
die Welt. Wahrscheinlich ist die Welt eher geistiger Natur als
materieller Natur.
Die Materie lässt sich nach meiner Meinung eh nur so lange
"beschreiben", solange man noch etwas mit materiellen Messgeräten
messen kann ;-)
Messen ist ja eine Form von Wahrnehmung, eine Form des Wirkens
bzw. Wirklichkeiterschaffens (im Geiste?, wer weiß das schon so
genau).

:-)
Post by Peter Zander
Peter Zander
Detmar Schlenk
Peter Zander
2010-06-05 13:43:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Gab es die Bibel zur Zeit Salomos überhaupt schon. Wohl nur
einen Teil dessen, was sich heute so alles in der Bibel findet. Die
Schöpfungsmythen haben die Juden von anderen Völkern jener Zeit oder
noch viel älteren Völkern übernommen: z.B. den Glauben an einen einzigen
Gott, den Glauben an Gut und Böse, an ein Gericht im Jenseits
(letzteres stammt wahrscheinlich aus Elementen der Zarathustra-
Religion, ist den Pharisäern (anderes Wort für Perser) zu verdanken).
Die Juden bzw. Israeliten wurden in ihrem Glauben von den
Chaldäern (Sumerern), den Ägyptern, den Phöniziern (Kanaan),
den Persern, Assyrern, etc. beeinflusst.
Sicher, das sehe auch ich so. Jede Religion baut auch auf früheren
religiösen Vorstellungen auf, denn auch Religionen entwickeln sich
evolutionär. Saudoof ist nur, dass etwa die größte
Religionsorganisation der Erde jegliche evolutionäre Weiterentwicklung
durch diese Aussage im Katechismus der Katholischen Kirche unmöglich
gemacht hat:

Artikel 65 ,,Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu
den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat
er zu uns gesprochen durch den Sohn" (Hebr 1,1-2). Christus, der
menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare,
eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird
kein anderes Wort geben als dieses. Das bringt der hl. Johannes vom
Kreuz in seiner Auslegung von Hebr 1,1-2 lichtvoll zum Ausdruck:

,,Seit er uns seinen Sohn geschenkt hat, der sein Wort ist, hat Gott
uns kein anderes Wort zu geben. Er hat alles zumal in diesem einen
Worte gesprochen
Denn was er ehedem nur stückweise zu den Propheten geredet, das hat er
nunmehr im ganzen gesprochen, indem er uns das Ganze gab, nämlich
seinen Sohn. Wer demnach jetzt noch ihn befragen oder von ihm Visionen
oder Offenbarungen haben wollte, der würde nicht bloß unvernünftig
handeln, sondern Gott geradezu beleidigen, weil er seine Augen nicht
einzig auf Christus richten würde, ohne jegliches Verlangen nach
anderen oder neuen Dingen" (Carm. 2,22).


ES WIRD KEINE ANDERE OFFENBARUNG MEHR GEBEN"

**

Sobald religiöse Aussagen ohne den Hinweis, dass sie NUR für das Jetzt
gelten und sich in der Zukunft besseren Erkenntnissen anpassen müssen,
schriftlich fixiert waren, wie das im Tanach, der Bibel und dem Koran
geschehen ist, ist eine wirkliche evolutionäre Weiterentwicklung schon
deshalb ausgeschlossen, weil in diesen Bücher der Widersprüche und
Universalausreden ein Fix- und Fertig-Schöpfer behauptet wird, der das
menschliche Miteinander bis zum Sankt Nimmerleinstag bereits geregelt
haben soll!
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Was hat das damit zu tun, dass zu der Zeit, als Salomo gelebt haben
soll, die Menschen noch keinerlei Ahnung von einer biologischen
Evolution hatten?
Das soll heißen, daß die Juden eine sehr wechselvolle Geschichte
hatten und daß, auch wenn sie meinten, ihr Gott sei der mächtigste und
allein wahre, sie mit der Erkenntnis der Wirklichkeit auch nicht viel
weiter waren als andere Völker der damaligen Zeit.
Ob sie wirklich weiter waren, weil sie einen der denkbar
minderwertigsten und rachsüchtigsten Götzen erfunden haben, wage ich
zu bezweifeln. Zu wirklicher Macht über andere Völker gelangte das
vorgebliche Eigentumsvolk Gottes fast nie. Das aber realisierten die
Fürsten von Gottes Gnaden in Verbindung mit dem größten
Scheinheiligenverein der Erde, welche die verlogenste aller Religionen
realisierten, das Christentum, deren Bosse viel zu oft und das in
aller Öffentlichkeit gewissermaßen darauf pissen, was Jesus von den
Verkündern SEINER Lehre gefordert hat. Viele der Christen pissen
inzwischen mit und kaum einer ist bereit, all seinen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen oder die Feinde zu lieben oder
selbst das geringste Gebot bis zum Vergehen der Erde einzuhalten. ;-)
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Jeder trägt Verantwortung für das Ganze und beeinflußt auch das Ganze,
bloß manche Menschen reifen nicht unbedingt mit der Zunahme an
Wissen: bei ihnen könnte zu viel Wissen und Macht gefährlich werden.
Richtig, mit den Kräften in den Atomen lassen sich Tumore bekämpfen
oder Massenmorde verwirklichen.
Man kann im Sinne der Schöpfung wirken oder gegen die Schöpfung.
Wahrscheinlich - aber dazu müssten wir erst einmal den eigentlichen
Sinn der Schöpfung kennen und definieren, also sein Ziel.

Mir würde es schon langen, wenn wir als Ziel das friedliche und
motivierte Miteinander ALLER Menschen und verantwortungsvolle Umgehen
mit unserer Umwelt einvernehmlich definieren würden.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
So wie sich das Wissen über die Welt entfaltet, so entfaltet sich auch
die Welt. Wahrscheinlich ist die Welt eher geistiger Natur als
materieller Natur.
Die Materie lässt sich nach meiner Meinung eh nur so lange
"beschreiben", solange man noch etwas mit materiellen Messgeräten
messen kann ;-)
Messen ist ja eine Form von Wahrnehmung, eine Form des Wirkens
bzw. Wirklichkeiterschaffens (im Geiste?, wer weiß das schon so
genau).
Zweifelsfrei kann das nach meiner Meinung kein Mensch wissen. Mein
einziges völlig zweifelsfreies Wissen ist das Wissen, dass ich
existiere - solange ich nicht beginne, diese Existenz zu definieren!

Peter Zander
D.Schlenk
2010-06-05 20:31:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Gab es die Bibel zur Zeit Salomos überhaupt schon. Wohl nur
einen Teil dessen, was sich heute so alles in der Bibel findet. Die
Schöpfungsmythen haben die Juden von anderen Völkern jener Zeit oder
noch viel älteren Völkern übernommen: z.B. den Glauben an einen einzigen
Gott, den Glauben an Gut und Böse, an ein Gericht im Jenseits
(letzteres stammt wahrscheinlich aus Elementen der Zarathustra-
Religion, ist den Pharisäern (anderes Wort für Perser) zu verdanken).
Die Juden bzw. Israeliten wurden in ihrem Glauben von den
Chaldäern (Sumerern), den Ägyptern, den Phöniziern (Kanaan),
den Persern, Assyrern, etc. beeinflusst.
Sicher, das sehe auch ich so. Jede Religion baut auch auf früheren
religiösen Vorstellungen auf, denn auch Religionen entwickeln sich
evolutionär. Saudoof ist nur, dass etwa die größte
Religionsorganisation der Erde jegliche evolutionäre Weiterentwicklung
durch diese Aussage im Katechismus der Katholischen Kirche unmöglich
Artikel 65 ,,Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu
den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat
er zu uns gesprochen durch den Sohn" (Hebr 1,1-2). Christus, der
menschgewordene Sohn Gottes, ist das vollkommene, unübertreffbare,
eingeborene Wort des Vaters. In ihm sagt der Vater alles, und es wird
kein anderes Wort geben als dieses. Das bringt der hl. Johannes vom
,,Seit er uns seinen Sohn geschenkt hat, der sein Wort ist, hat Gott
uns kein anderes Wort zu geben. Er hat alles zumal in diesem einen
Worte gesprochen
Denn was er ehedem nur stückweise zu den Propheten geredet, das hat er
nunmehr im ganzen gesprochen, indem er uns das Ganze gab, nämlich
seinen Sohn. Wer demnach jetzt noch ihn befragen oder von ihm Visionen
oder Offenbarungen haben wollte, der würde nicht bloß unvernünftig
handeln, sondern Gott geradezu beleidigen, weil er seine Augen nicht
einzig auf Christus richten würde, ohne jegliches Verlangen nach
anderen oder neuen Dingen" (Carm. 2,22).
ES WIRD KEINE ANDERE OFFENBARUNG MEHR GEBEN"
**
Zuerst ging es nur um das auserwählte Volk im "Heiligen Land"; das Alte
Testament ist die Geschichte der Juden/Israeliten bis zum Erscheinen des
angekündigten Messias. Mit dem Opfern des "eingeborenen Sohnes" und
des Richtens der Frohen Botschaft an die ganze Welt ging es um die
Ablösung der bis dahin im Abendland gültigen Religionen und um den
Auftrag, die ganze Menschheit für diesen Glauben zu gewinnen und im
weiteren Sinne auch um umfassende religiöse Macht.
Post by Peter Zander
Sobald religiöse Aussagen ohne den Hinweis, dass sie NUR für das Jetzt
gelten und sich in der Zukunft besseren Erkenntnissen anpassen müssen,
schriftlich fixiert waren, wie das im Tanach, der Bibel und dem Koran
geschehen ist, ist eine wirkliche evolutionäre Weiterentwicklung schon
deshalb ausgeschlossen, weil in diesen Bücher der Widersprüche und
Universalausreden ein Fix- und Fertig-Schöpfer behauptet wird, der das
menschliche Miteinander bis zum Sankt Nimmerleinstag bereits geregelt
haben soll!
Das Römische Weltreich war auch in einer dauernden Entwicklung, die
in einer dauernden Vergrößerung, Einführung neuer religiöser Kulte,
Einfall von Barbaren, bestand und wegen diesen zunehmenden Verfalls
und evtl. Werteverlustes sah sich das Christentum genötigt, der Welt ihr
für gut befundenes Glaubenssystem aufzunötigen. Eine Weiterentwicklung
dieses Glaubens wurde, je besser die Katholische Kirche sich etablieren
konnte und je mehr Macht sie dabei entfaltete, für immer weniger
notwendiger befunden.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Was hat das damit zu tun, dass zu der Zeit, als Salomo gelebt haben
soll, die Menschen noch keinerlei Ahnung von einer biologischen
Evolution hatten?
Das soll heißen, daß die Juden eine sehr wechselvolle Geschichte
hatten und daß, auch wenn sie meinten, ihr Gott sei der mächtigste und
allein wahre, sie mit der Erkenntnis der Wirklichkeit auch nicht viel
weiter waren als andere Völker der damaligen Zeit.
Ob sie wirklich weiter waren, weil sie einen der denkbar
minderwertigsten und rachsüchtigsten Götzen erfunden haben, wage ich
zu bezweifeln. Zu wirklicher Macht über andere Völker gelangte das
vorgebliche Eigentumsvolk Gottes fast nie. Das aber realisierten die
Fürsten von Gottes Gnaden in Verbindung mit dem größten
Scheinheiligenverein der Erde, welche die verlogenste aller Religionen
realisierten, das Christentum, deren Bosse viel zu oft und das in
aller Öffentlichkeit gewissermaßen darauf pissen, was Jesus von den
Verkündern SEINER Lehre gefordert hat. Viele der Christen pissen
inzwischen mit und kaum einer ist bereit, all seinen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen oder die Feinde zu lieben oder
selbst das geringste Gebot bis zum Vergehen der Erde einzuhalten. ;-)
Die christliche Religion hat sich zunehmend mit den Mächtigen verbündet
und mit denen gemeinsam das einfache Volk ausgebeutet, hat es
unmündig gehalten und selber auf großem Fuße gelebt.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Jeder trägt Verantwortung für das Ganze und beeinflußt auch das Ganze,
bloß manche Menschen reifen nicht unbedingt mit der Zunahme an
Wissen: bei ihnen könnte zu viel Wissen und Macht gefährlich werden.
Richtig, mit den Kräften in den Atomen lassen sich Tumore bekämpfen
oder Massenmorde verwirklichen.
Man kann im Sinne der Schöpfung wirken oder gegen die Schöpfung.
Wahrscheinlich - aber dazu müssten wir erst einmal den eigentlichen
Sinn der Schöpfung kennen und definieren, also sein Ziel.
Wozu erforschen wir Alles? Ist dieser Forschergeist uns angeboren.
Jeder hat Fähigkeiten und die wollen gerne entfaltet werden. Wir waren
sehr aktiv in der Umgestaltung der Erde, mußten uns vielerlei Widrig-
keiten der Natur anpassen; wir haben sehr viel Wissen angesammelt,
haben uns einen Wohlstand erarbeitet, ordnen uns jetzt mehr dem
Staat als der Kirche unter. Die scheinbar "objektive" Wissen der
Wissenschaft bestimmt immer mehr unser Weltbild. Innerlich haben
wir uns m.E. jedoch noch nicht arg weiterentwickelt.
Post by Peter Zander
Mir würde es schon langen, wenn wir als Ziel das friedliche und
motivierte Miteinander ALLER Menschen und verantwortungsvolle Umgehen
mit unserer Umwelt einvernehmlich definieren würden.
Ja, das fände ich auch sehr positiv.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
So wie sich das Wissen über die Welt entfaltet, so entfaltet sich auch
die Welt. Wahrscheinlich ist die Welt eher geistiger Natur als
materieller Natur.
Die Materie lässt sich nach meiner Meinung eh nur so lange
"beschreiben", solange man noch etwas mit materiellen Messgeräten
messen kann ;-)
Messen ist ja eine Form von Wahrnehmung, eine Form des Wirkens
bzw. Wirklichkeiterschaffens (im Geiste?, wer weiß das schon so
genau).
Zweifelsfrei kann das nach meiner Meinung kein Mensch wissen. Mein
einziges völlig zweifelsfreies Wissen ist das Wissen, dass ich
existiere - solange ich nicht beginne, diese Existenz zu definieren!
Alles was Du kennst, liegt in Deinem Bewußtsein. Das Gewußte formt
unser Weltbild. Bisher gibt es nur Theorien darüber, woraus die Welt
besteht, was sie zusammenhält, wie sie entstanden ist, nach welchen
Gesetzen die Natur funktioniert. Bislang ist noch kein erweitertes
Bewußtsein entstanden, wahrscheinlich, weil viele keine Notwendigkeit
dafür sehen. Das Interesse ist zwar da, man möchte sich jedoch nicht
unbedingt von alldem, was heute zum Lebensstandard gehört,
trennen. Solange jeder sein eigenes Ding dreht und wir in einer solchen
Ellbogengesellschaft leben, wird sich wohl bis auf weiteres nichts
ändern.
Post by Peter Zander
Peter Zander
D. S.
Peter Zander
2010-06-06 06:47:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Zuerst ging es nur um das auserwählte Volk im "Heiligen Land"; das Alte
Testament ist die Geschichte der Juden/Israeliten bis zum Erscheinen des
angekündigten Messias. Mit dem Opfern des "eingeborenen Sohnes" und
des Richtens der Frohen Botschaft an die ganze Welt ging es um die
Ablösung der bis dahin im Abendland gültigen Religionen und um den
Auftrag, die ganze Menschheit für diesen Glauben zu gewinnen und im
weiteren Sinne auch um umfassende religiöse Macht.
Das sehe ich ähnlich.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Sobald religiöse Aussagen ohne den Hinweis, dass sie NUR für das Jetzt
gelten und sich in der Zukunft besseren Erkenntnissen anpassen müssen,
schriftlich fixiert waren, wie das im Tanach, der Bibel und dem Koran
geschehen ist, ist eine wirkliche evolutionäre Weiterentwicklung schon
deshalb ausgeschlossen, weil in diesen Bücher der Widersprüche und
Universalausreden ein Fix- und Fertig-Schöpfer behauptet wird, der das
menschliche Miteinander bis zum Sankt Nimmerleinstag bereits geregelt
haben soll!
Das Römische Weltreich war auch in einer dauernden Entwicklung, die
in einer dauernden Vergrößerung, Einführung neuer religiöser Kulte,
Einfall von Barbaren, bestand und wegen diesen zunehmenden Verfalls
und evtl. Werteverlustes sah sich das Christentum genötigt, der Welt ihr
für gut befundenes Glaubenssystem aufzunötigen. Eine Weiterentwicklung
dieses Glaubens wurde, je besser die Katholische Kirche sich etablieren
konnte und je mehr Macht sie dabei entfaltete, für immer weniger
notwendiger befunden.
Richtig, aber jetzt ist die rkK in einer Sackgasse angekommen, aus der
es nach meiner Meinung kein Zurück noch ein wirkliches Weiterkommen
geben wird. Ihr Machtgefüge zerbröckelt, weil die Schäfchen auf Grund
immer besser werdender Informationsmöglichkeiten mehr und mehr
erkennen, wie die Bosse der Kirche selbst fast alles verhöhnen, was
den christlichen Glauben eigentlich ausmachen sollte: das Befolgen der
Anweisungen des angebeteten Gottes oder dessen vorgeblichen Sohnes
Jesu Christi. Viele erkennen inzwischen, dass viele dieser Anweisungen
NUR dann einen Sinn ergeben hätten, wenn das Ende aller Dinge wie laut
Bibel definitiv angekündigt auch vor über 19 Jahrhunderten
eingetroffen wäre.

Wäre das eingetroffen, hätte es natürlich wenig Sinn gemacht,
Reichtümer zu horten oder mühsam neue und weiterführende Gesetze zu
erarbeiten oder gegen die römischen Unterdrücker zu kämpfen oder gegen
andere Feinde. Ohne das Ende aller Dinge in Kürze aber sind die
Forderungen Jesus, die andere Wange hinzuhalten, wenn man geschlagen
wurde und die Feinde zu lieben (Matth. 5, 39-44) und allen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen (Luk. 12, 32-34) und den
Unterdrückern zu geben, was diese fordern (Matth. 22, 18-21) und
selbst das geringste Gebot und alle Gesetze, die Gott den Propheten
gegeben haben soll, bis zum Vergehen der Erde zu beachten (Matth. 5,
17-19), letztlich unrealistisch!
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Ob sie wirklich weiter waren, weil sie einen der denkbar
minderwertigsten und rachsüchtigsten Götzen erfunden haben, wage ich
zu bezweifeln. Zu wirklicher Macht über andere Völker gelangte das
vorgebliche Eigentumsvolk Gottes fast nie. Das aber realisierten die
Fürsten von Gottes Gnaden in Verbindung mit dem größten
Scheinheiligenverein der Erde, welche die verlogenste aller Religionen
realisierten, das Christentum, deren Bosse viel zu oft und das in
aller Öffentlichkeit gewissermaßen darauf pissen, was Jesus von den
Verkündern SEINER Lehre gefordert hat. Viele der Christen pissen
inzwischen mit und kaum einer ist bereit, all seinen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen oder die Feinde zu lieben oder
selbst das geringste Gebot bis zum Vergehen der Erde einzuhalten. ;-)
Die christliche Religion hat sich zunehmend mit den Mächtigen verbündet
und mit denen gemeinsam das einfache Volk ausgebeutet, hat es
unmündig gehalten und selber auf großem Fuße gelebt.
Richtig - und zum Glück ist es inzwischen immer schwieriger, den
Schäfchen einen Lieben Gott zu verkaufen, der laut Bibel ein
giftigster Feind der Religionsfreiheit sein soll und selbstbekennender
Säuglings- und Kindermassenmörder und sein Sohn ein Liebesfürst, der
sich seinerseits an Menschen mit der denkbar sadistischsten Strafe
rächen will. Das glauben nur noch die, die nach meiner Meinung
verantwortungslos ihre Blindgläubigkeit beibehalten wollen, weil sie
sonst um die versprochene Erlösung von einer von Verbrechern
erfundenen Erbsünde fürchten.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Man kann im Sinne der Schöpfung wirken oder gegen die Schöpfung.
Wahrscheinlich - aber dazu müssten wir erst einmal den eigentlichen
Sinn der Schöpfung kennen und definieren, also sein Ziel.
Wozu erforschen wir Alles? Ist dieser Forschergeist uns angeboren.
Nach meiner Meinung: JA
Post by D.Schlenk
Jeder hat Fähigkeiten und die wollen gerne entfaltet werden. Wir waren
sehr aktiv in der Umgestaltung der Erde, mußten uns vielerlei Widrig-
keiten der Natur anpassen; wir haben sehr viel Wissen angesammelt,
haben uns einen Wohlstand erarbeitet, ordnen uns jetzt mehr dem
Staat als der Kirche unter. Die scheinbar "objektive" Wissen der
Wissenschaft bestimmt immer mehr unser Weltbild. Innerlich haben
wir uns m.E. jedoch noch nicht arg weiterentwickelt.
Wir haben aber zumindest Leibeigenschaft und das Sklaventum überwunden
und diktatorische Machtstrukturen durch demokratisch legitimierte
Machtstrukturen ersetzt.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Mir würde es schon langen, wenn wir als Ziel das friedliche und
motivierte Miteinander ALLER Menschen und verantwortungsvolle Umgehen
mit unserer Umwelt einvernehmlich definieren würden.
Ja, das fände ich auch sehr positiv.
Es wird aber noch viel Arbeit erfordern, um uns diesem Ziel zu nähern.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Messen ist ja eine Form von Wahrnehmung, eine Form des Wirkens
bzw. Wirklichkeiterschaffens (im Geiste?, wer weiß das schon so
genau).
Zweifelsfrei kann das nach meiner Meinung kein Mensch wissen. Mein
einziges völlig zweifelsfreies Wissen ist das Wissen, dass ich
existiere - solange ich nicht beginne, diese Existenz zu definieren!
Alles was Du kennst, liegt in Deinem Bewußtsein. Das Gewußte formt
unser Weltbild. Bisher gibt es nur Theorien darüber, woraus die Welt
besteht, was sie zusammenhält, wie sie entstanden ist, nach welchen
Gesetzen die Natur funktioniert. Bislang ist noch kein erweitertes
Bewußtsein entstanden, wahrscheinlich, weil viele keine Notwendigkeit
dafür sehen. Das Interesse ist zwar da, man möchte sich jedoch nicht
unbedingt von alldem, was heute zum Lebensstandard gehört,
trennen. Solange jeder sein eigenes Ding dreht und wir in einer solchen
Ellbogengesellschaft leben, wird sich wohl bis auf weiteres nichts
ändern.
Es wird sich ändern müssen, denn wir haben uns inzwischen die
Möglichkeit geschaffen, uns selbst aus der universalen Evolution zu
eliminieren. Wenn wir uns nicht bald unserer Verantwortung für das
GANZE bewusst werden, könnte das nach meiner Meinung auch so
geschehen. Allerdings halte ich es für wahrscheinlicher, dass wir doch
noch dieses Etappenziel eines friedlichen und motivierten Miteinanders
erreichen. Dann würden Menschen Antworten auf Fragen erhalten, die wir
im Jetzt noch nicht einmal andeutungsweise stellen können!

Peter Zander
D.Schlenk
2010-06-06 16:24:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Zuerst ging es nur um das auserwählte Volk im "Heiligen Land"; das Alte
Testament ist die Geschichte der Juden/Israeliten bis zum Erscheinen des
angekündigten Messias. Mit dem Opfern des "eingeborenen Sohnes" und
mit dem Richten der Frohen Botschaft an die ganze Welt ging es um die
Ablösung der bis dahin im Abendland gültigen Religionen und um den
Auftrag, die ganze Menschheit für diesen Glauben zu gewinnen und im
weiteren Sinne auch um umfassende religiöse Macht.
Das sehe ich ähnlich.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Sobald religiöse Aussagen ohne den Hinweis, dass sie NUR für das Jetzt
gelten und sich in der Zukunft besseren Erkenntnissen anpassen müssen,
schriftlich fixiert waren, wie das im Tanach, der Bibel und dem Koran
geschehen ist, ist eine wirkliche evolutionäre Weiterentwicklung schon
deshalb ausgeschlossen, weil in diesen Bücher der Widersprüche und
Universalausreden ein Fix- und Fertig-Schöpfer behauptet wird, der das
menschliche Miteinander bis zum Sankt Nimmerleinstag bereits geregelt
haben soll!
Sobald man die Botschaft aus dem Tanach/Altes Testament und die
Botschaft eines Mannes, der angeblich ein Sohn Gottes war, der
Wunder bewirkte und alle Voraussagen des Alten Testaments
erfüllte, liest, ist man zwar beeindruckt über die Lebendigkeit der
darin gefundenen Formulierungen (das liegt zweifelsohne an
sprachlichen Umformulierungen, um besser verstanden zu werden)
und darüber, daß das, was dort in punkto Menschenbild
geschrieben steht, teilweise sehr zutreffend ist, aber andererseits
mit dem Anspruch daherkommt, immer Recht zu haben, unnach-
giebig zu sein, weiser zu sein, es einfach besser zu wissen, was gut
für die Menschheit ist als der Mensch selbst. Menschen, die nicht
sehr authoritätsgläubig und furchtlos sind, beeindrucken solcherlei
Aussagen wahrscheinlich eher weniger. Aus diesem Grund ist es
nötig, daß der Mensch von Gott einen Denkzettel erhält. Es ist
für manche Menschen eine Genugtuung, in der Bibel zu lesen, daß
Gott in seiner Weisheit schon immer "die Richtigen" bestrafen
wird, nämlich diejenigen, die es verdient haben. Das trifft wohl
hauptsächlich auf solche Menschen zu, die sich anderweitig
gegen Zustände der Ungerechtigkeit nicht zur Wehr setzen
können. Das was in der Bibel steht, muß so formuliert sein,
daß es noch in ferner Zukunft Gültigkeit behält. Selbstverständlich
gab es auch schon vor 2000 Jahren Menschen Philosophen,
die bereits damals wußten, daß Gotter menschliche Vorstellungs-
produkte sind und daß die Schöpfung schon viel weiter zurück-
liegt als man den Menschen weiszumachen versuchte.
Anfangs, als man die Bibel schrieb, gab es wohl noch sehr
unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie die christliche
Botschaft und Lehre zu lauten hätte; es ging den Verkündern
der Lehre, und das war hauptsächlich das Werk des
Apostel Paulus, nicht um eine wahrheitsgetreue Überlieferung
dessen, was der Messias Jesus gelehrt haben soll, sondern um
eine Lehre, mit der man Menschen über lange Zeit hinweg
beeindrucken konnte.
Richtig, aber jetzt ist die rkK in einer Sackgasse angekommen, aus der
es nach meiner Meinung kein Zurück noch ein wirkliches Weiterkommen
geben wird. Ihr Machtgefüge zerbröckelt, weil die Schäfchen auf Grund
immer besser werdender Informationsmöglichkeiten mehr und mehr
erkennen, wie die Bosse der Kirche selbst fast alles verhöhnen, was
den christlichen Glauben eigentlich ausmachen sollte: das Befolgen der
Anweisungen des angebeteten Gottes oder dessen vorgeblichen Sohnes
Jesu Christi. Viele erkennen inzwischen, dass viele dieser Anweisungen
NUR dann einen Sinn ergeben hätten, wenn das Ende aller Dinge wie laut
Bibel definitiv angekündigt auch vor über 19 Jahrhunderten
eingetroffen wäre.
Wäre das eingetroffen, hätte es natürlich wenig Sinn gemacht,
Reichtümer zu horten oder mühsam neue und weiterführende Gesetze zu
erarbeiten oder gegen die römischen Unterdrücker zu kämpfen oder gegen
andere Feinde. Ohne das Ende aller Dinge in Kürze aber sind die
Forderungen Jesus, die andere Wange hinzuhalten, wenn man geschlagen
wurde und die Feinde zu lieben (Matth. 5, 39-44) und allen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen (Luk. 12, 32-34) und den
Unterdrückern zu geben, was diese fordern (Matth. 22, 18-21) und
selbst das geringste Gebot und alle Gesetze, die Gott den Propheten
gegeben haben soll, bis zum Vergehen der Erde zu beachten (Matth. 5,
17-19), letztlich unrealistisch!
Ja, in der heutigen Gesellschaft sind solcherlei Forderungen
unrealistisch.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Ob sie wirklich weiter waren, weil sie einen der denkbar
minderwertigsten und rachsüchtigsten Götzen erfunden haben, wage ich
zu bezweifeln.
Die Beschreibung eines Gottes, der ein wahres Interesse an
Menschen beweist und nicht nur unpersönlich wirkt, wie man es
bei anderen Göttern gewohnt war, war sicherlich ungewöhnlich. Ein
Gott, der nichts besseres zu tun hat als Partei zu ergreifen für
Menschen, die ihnen ehren, rechtgläubig sind, die ihn nicht hinter-
gehen, läßt die Vorstellung entstehen, daß diesem Gott an
bestimmten persönlichen Eigenschaften gelegen ist und nicht
der ganzen Schöpfung gleichermaßen wohlwollend gegenüber steht
und daß dieser Gott sehr viele menschliche Züge trägt.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Zu wirklicher Macht über andere Völker gelangte das
vorgebliche Eigentumsvolk Gottes fast nie. Das aber realisierten die
Fürsten von Gottes Gnaden in Verbindung mit dem größten
Scheinheiligenverein der Erde, welche die verlogenste aller Religionen
realisierten, das Christentum, deren Bosse viel zu oft und das in
aller Öffentlichkeit gewissermaßen darauf pissen, was Jesus von den
Verkündern SEINER Lehre gefordert hat. Viele der Christen pissen
inzwischen mit und kaum einer ist bereit, all seinen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen oder die Feinde zu lieben oder
selbst das geringste Gebot bis zum Vergehen der Erde einzuhalten. ;-)
Ja. Das ist schon klar. Aber was kann man da schon machen.
Gott wollte Gutmenschen züchten, es stellte sich jedoch heraus,
daß auch in diesen der Kern des Bösen nicht auszurotten ist, wie
es unschwer an den heutigen Menschen feststellbar ist.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Die Bosse der RKK haben sich zunehmend mit den Mächtigen
verbündet und dieser Zustand dauert auch heute noch an;
dafür, daß sie immer noch den moralischen Zeigefinger erheben,
noch immer beanspruchen, zu wissen was gut für die Menschheit
ist, was recht und was unrecht ist, leben sie nicht schlecht.
Richtig - und zum Glück ist es inzwischen immer schwieriger, den
Schäfchen einen Lieben Gott zu verkaufen, der laut Bibel ein
giftigster Feind der Religionsfreiheit sein soll und selbstbekennender
Säuglings- und Kindermassenmörder und sein Sohn ein Liebesfürst, der
sich seinerseits an Menschen mit der denkbar sadistischsten Strafe
rächen will. Das glauben nur noch die, die nach meiner Meinung
verantwortungslos ihre Blindgläubigkeit beibehalten wollen, weil sie
sonst um die versprochene Erlösung von einer von Verbrechern
erfundenen Erbsünde fürchten.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Man kann im Sinne der Schöpfung wirken oder gegen die Schöpfung.
Wahrscheinlich - aber dazu müssten wir erst einmal den eigentlichen
Sinn der Schöpfung kennen und definieren, also sein Ziel.
Wozu erforschen wir Alles? Ist dieser Forschergeist uns angeboren.
Nach meiner Meinung: JA
Dieser Forschergeist könnte sich parallel zum aufrechten Gang
des Menschen entwickelt haben. Man mußte immer auf der Hut
sein vor wilden Tieren, sich zur Wehr setzen können, flink und
wendig sein. :-)
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Jeder hat Fähigkeiten und die wollen gerne entfaltet werden. Wir waren
sehr aktiv in der Umgestaltung der Erde, mußten uns vielerlei Widrig-
keiten der Natur anpassen; wir haben sehr viel Wissen angesammelt,
haben uns einen Wohlstand erarbeitet, ordnen uns jetzt mehr dem
Staat als der Kirche unter. Das scheinbar "objektive" Wissen der
Wissenschaft bestimmt immer mehr unser Weltbild. Innerlich haben
wir uns m.E. jedoch noch nicht arg weiterentwickelt.
Wir haben aber zumindest Leibeigenschaft und das Sklaventum überwunden
und diktatorische Machtstrukturen durch demokratisch legitimierte
Machtstrukturen ersetzt.
Ja, aber wer sagt denn, daß diese Zustände nicht jederzeit
zurückkehren. Zu glauben, daß alles so bleibt wie jetzt, ist nur
eine scheinbare Sicherheit.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Mir würde es schon langen, wenn wir als Ziel das friedliche und
motivierte Miteinander ALLER Menschen und verantwortungsvolle Umgehen
mit unserer Umwelt einvernehmlich definieren würden.
Ja, das fände ich auch sehr positiv.
Es wird aber noch viel Arbeit erfordern, um uns diesem Ziel zu nähern.
Und hat man dieses Ziel erreicht, heißt das nicht, daß dieser
Idealzustand nun für alle Zeiten anhält. Mit jeder neuen Generation
ändern sich wieder die Konstellationen: die Jungen wollen immer
gerne neue Wege gehen, sind nicht immer bereit, das Altbewährte
fortzuführen, auch unter der Gefahr, daß es eher nachteilig ist.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Messen ist ja eine Form von Wahrnehmung, eine Form des Wirkens
bzw. Wirklichkeiterschaffens (im Geiste?, wer weiß das schon so
genau).
Zweifelsfrei kann das nach meiner Meinung kein Mensch wissen. Mein
einziges völlig zweifelsfreies Wissen ist das Wissen, dass ich
existiere - solange ich nicht beginne, diese Existenz zu definieren!
Alles was Du kennst, liegt in Deinem Bewußtsein. Das Gewußte formt
unser Weltbild. Bisher gibt es nur Theorien darüber, woraus die Welt
besteht, was sie zusammenhält, wie sie entstanden ist, nach welchen
Gesetzen die Natur funktioniert. Bislang ist noch kein erweitertes
Bewußtsein entstanden, wahrscheinlich, weil viele keine Notwendigkeit
dafür sehen. Das Interesse ist zwar da, man möchte sich jedoch nicht
unbedingt von alldem, was heute zum Lebensstandard gehört,
trennen. Solange jeder sein eigenes Ding dreht und wir in einer solchen
Ellbogengesellschaft leben, wird sich wohl bis auf weiteres nichts
ändern.
Der Egoismus, der zunehmende bösartige Narzissmus der Gesellschaft
hauptsächlich, könnte dafür verantwortlich sein, daß es auf diesem
Wege nicht vorangeht:
http://www.wie.org/de/j4/kern.asp
Post by Peter Zander
Es wird sich ändern müssen, denn wir haben uns inzwischen die
Möglichkeit geschaffen, uns selbst aus der universalen Evolution zu
eliminieren. Wenn wir uns nicht bald unserer Verantwortung für das
GANZE bewusst werden, könnte das nach meiner Meinung auch so
geschehen. Allerdings halte ich es für wahrscheinlicher, dass wir doch
noch dieses Etappenziel eines friedlichen und motivierten Miteinanders
erreichen. Dann würden Menschen Antworten auf Fragen erhalten, die wir
im Jetzt noch nicht einmal andeutungsweise stellen können!
Finde ich gut, daß Du trotzdem so zuversichtlich bist. Na hoffen wir
mal das Beste.
Post by Peter Zander
Peter Zander
D. S.


--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ***@netfront.net ---
As Below
2010-06-06 18:08:27 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Zuerst ging es nur um das auserwählte Volk im "Heiligen Land"; das Alte
Testament ist die Geschichte der Juden/Israeliten bis zum Erscheinen des
angekündigten Messias. Mit dem Opfern des "eingeborenen Sohnes" und
mit dem Richten der Frohen Botschaft an die ganze Welt ging es um die
Ablösung der bis dahin im Abendland gültigen Religionen und um den
Auftrag, die ganze Menschheit für diesen Glauben zu gewinnen und im
weiteren Sinne auch um umfassende religiöse Macht.
Das sehe ich ähnlich.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Sobald religiöse Aussagen ohne den Hinweis, dass sie NUR für das Jetzt
gelten und sich in der Zukunft besseren Erkenntnissen anpassen müssen,
schriftlich fixiert waren, wie das im Tanach, der Bibel und dem Koran
geschehen ist, ist eine wirkliche evolutionäre Weiterentwicklung schon
deshalb ausgeschlossen, weil in diesen Bücher der Widersprüche und
Universalausreden ein Fix- und Fertig-Schöpfer behauptet wird, der das
menschliche Miteinander bis zum Sankt Nimmerleinstag bereits geregelt
haben soll!
Sobald man die Botschaft aus dem Tanach/Altes Testament und die
Botschaft eines Mannes, der angeblich ein Sohn Gottes war, der
Wunder bewirkte und alle Voraussagen des Alten Testaments
erfüllte, liest, ist man zwar beeindruckt über die Lebendigkeit der
darin gefundenen Formulierungen (das liegt zweifelsohne an
sprachlichen Umformulierungen, um besser verstanden zu werden)
und darüber, daß das, was dort in punkto Menschenbild
geschrieben steht, teilweise sehr zutreffend ist, aber andererseits
mit dem Anspruch daherkommt, immer Recht zu haben, unnach-
giebig zu sein, weiser zu sein, es einfach besser zu wissen, was gut
für die Menschheit ist als der Mensch selbst. Menschen, die nicht
sehr authoritätsgläubig und furchtlos sind, beeindrucken solcherlei
Aussagen wahrscheinlich eher weniger. Aus diesem Grund ist es
nötig, daß der Mensch von Gott einen Denkzettel erhält. Es ist
für manche Menschen eine Genugtuung, in der Bibel zu lesen, daß
Gott in seiner Weisheit schon immer "die Richtigen" bestrafen
wird, nämlich diejenigen, die es verdient haben. Das trifft wohl
hauptsächlich auf solche Menschen zu, die sich anderweitig
gegen Zustände der Ungerechtigkeit nicht zur Wehr setzen
können. Das was in der Bibel steht, muß so formuliert sein,
daß es noch in ferner Zukunft Gültigkeit behält. Selbstverständlich
gab es auch schon vor 2000 Jahren Menschen Philosophen,
die bereits damals wußten, daß Gotter menschliche Vorstellungs-
produkte sind und daß die Schöpfung schon viel weiter zurück-
liegt als man den Menschen weiszumachen versuchte.
Anfangs, als man die Bibel schrieb, gab es wohl noch sehr
unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie die christliche
Botschaft und Lehre zu lauten hätte; es ging den Verkündern
der Lehre, und das war hauptsächlich das Werk des
Apostel Paulus, nicht um eine wahrheitsgetreue Überlieferung
dessen, was der Messias Jesus gelehrt haben soll, sondern um
eine Lehre, mit der man Menschen über lange Zeit hinweg
beeindrucken konnte.
Richtig, aber jetzt ist die rkK in einer Sackgasse angekommen, aus der
es nach meiner Meinung kein Zurück noch ein wirkliches Weiterkommen
geben wird. Ihr Machtgefüge zerbröckelt, weil die Schäfchen auf Grund
immer besser werdender Informationsmöglichkeiten mehr und mehr
erkennen, wie die Bosse der Kirche selbst fast alles verhöhnen, was
den christlichen Glauben eigentlich ausmachen sollte: das Befolgen der
Anweisungen des angebeteten Gottes oder dessen vorgeblichen Sohnes
Jesu Christi. Viele erkennen inzwischen, dass viele dieser Anweisungen
NUR dann einen Sinn ergeben hätten, wenn das Ende aller Dinge wie laut
Bibel definitiv angekündigt auch vor über 19 Jahrhunderten
eingetroffen wäre.
Wäre das eingetroffen, hätte es natürlich wenig Sinn gemacht,
Reichtümer zu horten oder mühsam neue und weiterführende Gesetze zu
erarbeiten oder gegen die römischen Unterdrücker zu kämpfen oder gegen
andere Feinde. Ohne das Ende aller Dinge in Kürze aber sind die
Forderungen Jesus, die andere Wange hinzuhalten, wenn man geschlagen
wurde und die Feinde zu lieben (Matth. 5, 39-44) und allen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen (Luk. 12, 32-34) und den
Unterdrückern zu geben, was diese fordern (Matth. 22, 18-21) und
selbst das geringste Gebot und alle Gesetze, die Gott den Propheten
gegeben haben soll, bis zum Vergehen der Erde zu beachten (Matth. 5,
17-19), letztlich unrealistisch!
Ja, in der heutigen Gesellschaft sind solcherlei Forderungen
unrealistisch.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Ob sie wirklich weiter waren, weil sie einen der denkbar
minderwertigsten und rachsüchtigsten Götzen erfunden haben, wage ich
zu bezweifeln.
Die Beschreibung eines Gottes, der ein wahres Interesse an
Menschen beweist und nicht nur unpersönlich wirkt, wie man es
bei anderen Göttern gewohnt war, war sicherlich ungewöhnlich. Ein
Gott, der nichts besseres zu tun hat als Partei zu ergreifen für
Menschen, die ihnen ehren, rechtgläubig sind, die ihn nicht hinter-
gehen, läßt die Vorstellung entstehen, daß diesem Gott an
bestimmten persönlichen Eigenschaften gelegen ist und nicht
der ganzen Schöpfung gleichermaßen wohlwollend gegenüber steht
und daß dieser Gott sehr viele menschliche Züge trägt.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Zu wirklicher Macht über andere Völker gelangte das
vorgebliche Eigentumsvolk Gottes fast nie. Das aber realisierten die
Fürsten von Gottes Gnaden in Verbindung mit dem größten
Scheinheiligenverein der Erde, welche die verlogenste aller Religionen
realisierten, das Christentum, deren Bosse viel zu oft und das in
aller Öffentlichkeit gewissermaßen darauf pissen, was Jesus von den
Verkündern SEINER Lehre gefordert hat. Viele der Christen pissen
inzwischen mit und kaum einer ist bereit, all seinen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen oder die Feinde zu lieben oder
selbst das geringste Gebot bis zum Vergehen der Erde einzuhalten. ;-)
Ja. Das ist schon klar. Aber was kann man da schon machen.
Gott wollte Gutmenschen züchten, es stellte sich jedoch heraus,
daß auch in diesen der Kern des Bösen nicht auszurotten ist, wie
es unschwer an den heutigen Menschen feststellbar ist.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Die Bosse der RKK haben sich zunehmend mit den Mächtigen
verbündet und dieser Zustand dauert auch heute noch an;
dafür, daß sie immer noch den moralischen Zeigefinger erheben,
noch immer beanspruchen, zu wissen was gut für die Menschheit
ist, was recht und was unrecht ist, leben sie nicht schlecht.
Richtig - und zum Glück ist es inzwischen immer schwieriger, den
Schäfchen einen Lieben Gott zu verkaufen, der laut Bibel ein
giftigster Feind der Religionsfreiheit sein soll und selbstbekennender
Säuglings- und Kindermassenmörder und sein Sohn ein Liebesfürst, der
sich seinerseits an Menschen mit der denkbar sadistischsten Strafe
rächen will. Das glauben nur noch die, die nach meiner Meinung
verantwortungslos ihre Blindgläubigkeit beibehalten wollen, weil sie
sonst um die versprochene Erlösung von einer von Verbrechern
erfundenen Erbsünde fürchten.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Man kann im Sinne der Schöpfung wirken oder gegen die Schöpfung.
Wahrscheinlich - aber dazu müssten wir erst einmal den eigentlichen
Sinn der Schöpfung kennen und definieren, also sein Ziel.
Wozu erforschen wir Alles? Ist dieser Forschergeist uns angeboren.
Nach meiner Meinung: JA
Dieser Forschergeist könnte sich parallel zum aufrechten Gang
des Menschen entwickelt haben. Man mußte immer auf der Hut
sein vor wilden Tieren, sich zur Wehr setzen können, flink und
wendig sein. :-)
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Jeder hat Fähigkeiten und die wollen gerne entfaltet werden. Wir waren
sehr aktiv in der Umgestaltung der Erde, mußten uns vielerlei Widrig-
keiten der Natur anpassen; wir haben sehr viel Wissen angesammelt,
haben uns einen Wohlstand erarbeitet, ordnen uns jetzt mehr dem
Staat als der Kirche unter. Das scheinbar "objektive" Wissen der
Wissenschaft bestimmt immer mehr unser Weltbild. Innerlich haben
wir uns m.E. jedoch noch nicht arg weiterentwickelt.
Wir haben aber zumindest Leibeigenschaft und das Sklaventum überwunden
und diktatorische Machtstrukturen durch demokratisch legitimierte
Machtstrukturen ersetzt.
Ja, aber wer sagt denn, daß diese Zustände nicht jederzeit
zurückkehren. Zu glauben, daß alles so bleibt wie jetzt, ist nur
eine scheinbare Sicherheit.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Mir würde es schon langen, wenn wir als Ziel das friedliche und
motivierte Miteinander ALLER Menschen und verantwortungsvolle Umgehen
mit unserer Umwelt einvernehmlich definieren würden.
Ja, das fände ich auch sehr positiv.
Es wird aber noch viel Arbeit erfordern, um uns diesem Ziel zu nähern.
Und hat man dieses Ziel erreicht, heißt das nicht, daß dieser
Idealzustand nun für alle Zeiten anhält. Mit jeder neuen Generation
ändern sich wieder die Konstellationen: die Jungen wollen immer
gerne neue Wege gehen, sind nicht immer bereit, das Altbewährte
fortzuführen, auch unter der Gefahr, daß es eher nachteilig ist.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Messen ist ja eine Form von Wahrnehmung, eine Form des Wirkens
bzw. Wirklichkeiterschaffens (im Geiste?, wer weiß das schon so
genau).
Zweifelsfrei kann das nach meiner Meinung kein Mensch wissen. Mein
einziges völlig zweifelsfreies Wissen ist das Wissen, dass ich
existiere - solange ich nicht beginne, diese Existenz zu definieren!
Alles was Du kennst, liegt in Deinem Bewußtsein. Das Gewußte formt
unser Weltbild. Bisher gibt es nur Theorien darüber, woraus die Welt
besteht, was sie zusammenhält, wie sie entstanden ist, nach welchen
Gesetzen die Natur funktioniert. Bislang ist noch kein erweitertes
Bewußtsein entstanden, wahrscheinlich, weil viele keine Notwendigkeit
dafür sehen. Das Interesse ist zwar da, man möchte sich jedoch nicht
unbedingt von alldem, was heute zum Lebensstandard gehört,
trennen. Solange jeder sein eigenes Ding dreht und wir in einer solchen
Ellbogengesellschaft leben, wird sich wohl bis auf weiteres nichts
ändern.
Der Egoismus, der zunehmende bösartige Narzissmus der Gesellschaft
hauptsächlich, könnte dafür verantwortlich sein, daß es auf diesem
http://www.wie.org/de/j4/kern.asp
Post by Peter Zander
Es wird sich ändern müssen, denn wir haben uns inzwischen die
Möglichkeit geschaffen, uns selbst aus der universalen Evolution zu
eliminieren. Wenn wir uns nicht bald unserer Verantwortung für das
GANZE bewusst werden, könnte das nach meiner Meinung auch so
geschehen. Allerdings halte ich es für wahrscheinlicher, dass wir doch
noch dieses Etappenziel eines friedlichen und motivierten Miteinanders
erreichen. Dann würden Menschen Antworten auf Fragen erhalten, die wir
im Jetzt noch nicht einmal andeutungsweise stellen können!
Finde ich gut, daß Du trotzdem so zuversichtlich bist. Na hoffen wir
mal das Beste.
Post by Peter Zander
Peter Zander
D. S.
Verpisst euch mal...
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
Dieter Intas
2010-06-07 05:25:22 UTC
Permalink
Raw Message
As Below schrieb:

[...]
Post by As Below
Verpisst euch mal...
Dann geh *Du* mal mit gutem Beispiel voran!
As Below
2010-06-07 07:42:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Dieter Intas
[...]
Post by As Below
Verpisst euch mal...
Dann geh *Du* mal mit gutem Beispiel voran!
noch so ein Prediger von Senf...
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
Mathias Grewin
2010-06-07 13:53:12 UTC
Permalink
Raw Message
Trulli: "Die Welt ist gar nicht so schlecht"

Schnulli: "Nein - die Welt ist gar nicht so schlecht"

Trulli: "Finde ich gut, das Du das trotzdem so positiv siehst"

Schnulli: "Ja finde ich auch gut, das ich das positiv sehe und
Du das so siehst wie ich"

Trulli: "Das sehe ich ähnlich"

Schnulli: "Ja - das sehe ich auch ähnlich"

Trulli: "Da bin ich Deiner Meinung"

Schnulli: Ja - da bin ich auch Deiner Meinung"

Trulli: "Obwohl es nicht auszurotten ist, das die Menschen schlecht sind"

Schnulli: "Ja - genau"

Trulli: "Da sind wir also ganz unserer Meinung"

Schnulli: "Ja - da sind wir ganz unserer Meinung"

Trulli: "Schön, das Du das so siehst"

Schnulli: "Ja schön"

Trulli: "Aber verpissen sollen sich die Anderen"

Schnulli: "Ja - verpissen sollen sich die Anderen"

Trulli: "Auch wenn wir uns verpissen sollen!"

Schnulli: "Ja - auch wenn wir uns verpissen sollen!"

Trulli: "...denn Menschen sind schlecht und deshalb sollen
die auch ein gutes Beispiel geben"

Schnulli: "Ja - sollen die"

Trulli: "Denn Menschen sind schlecht"

Schnulli: "Ja - Menschen sind schlecht"

Trulli: "Wie schön, das wir erleuchtet sind"

Schnulli: "Ja - schön das wir erleuchtet sind"

M.
Peter Zander
2010-06-07 05:15:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Richtig, aber jetzt ist die rkK in einer Sackgasse angekommen, aus der
es nach meiner Meinung kein Zurück noch ein wirkliches Weiterkommen
geben wird. Ihr Machtgefüge zerbröckelt, weil die Schäfchen auf Grund
immer besser werdender Informationsmöglichkeiten mehr und mehr
erkennen, wie die Bosse der Kirche selbst fast alles verhöhnen, was
den christlichen Glauben eigentlich ausmachen sollte: das Befolgen der
Anweisungen des angebeteten Gottes oder dessen vorgeblichen Sohnes
Jesu Christi. Viele erkennen inzwischen, dass viele dieser Anweisungen
NUR dann einen Sinn ergeben hätten, wenn das Ende aller Dinge wie laut
Bibel definitiv angekündigt auch vor über 19 Jahrhunderten
eingetroffen wäre.
Wäre das eingetroffen, hätte es natürlich wenig Sinn gemacht,
Reichtümer zu horten oder mühsam neue und weiterführende Gesetze zu
erarbeiten oder gegen die römischen Unterdrücker zu kämpfen oder gegen
andere Feinde. Ohne das Ende aller Dinge in Kürze aber sind die
Forderungen Jesus, die andere Wange hinzuhalten, wenn man geschlagen
wurde und die Feinde zu lieben (Matth. 5, 39-44) und allen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen (Luk. 12, 32-34) und den
Unterdrückern zu geben, was diese fordern (Matth. 22, 18-21) und
selbst das geringste Gebot und alle Gesetze, die Gott den Propheten
gegeben haben soll, bis zum Vergehen der Erde zu beachten (Matth. 5,
17-19), letztlich unrealistisch!
Ja, in der heutigen Gesellschaft sind solcherlei Forderungen
unrealistisch.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Ob sie wirklich weiter waren, weil sie einen der denkbar
minderwertigsten und rachsüchtigsten Götzen erfunden haben, wage ich
zu bezweifeln.
Die Beschreibung eines Gottes, der ein wahres Interesse an
Menschen beweist und nicht nur unpersönlich wirkt, wie man es
bei anderen Göttern gewohnt war, war sicherlich ungewöhnlich. Ein
Gott, der nichts besseres zu tun hat als Partei zu ergreifen für
Menschen, die ihnen ehren, rechtgläubig sind, die ihn nicht hinter-
gehen, läßt die Vorstellung entstehen, daß diesem Gott an
bestimmten persönlichen Eigenschaften gelegen ist und nicht
der ganzen Schöpfung gleichermaßen wohlwollend gegenüber steht
und daß dieser Gott sehr viele menschliche Züge trägt.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Zu wirklicher Macht über andere Völker gelangte das
vorgebliche Eigentumsvolk Gottes fast nie. Das aber realisierten die
Fürsten von Gottes Gnaden in Verbindung mit dem größten
Scheinheiligenverein der Erde, welche die verlogenste aller Religionen
realisierten, das Christentum, deren Bosse viel zu oft und das in
aller Öffentlichkeit gewissermaßen darauf pissen, was Jesus von den
Verkündern SEINER Lehre gefordert hat. Viele der Christen pissen
inzwischen mit und kaum einer ist bereit, all seinen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen oder die Feinde zu lieben oder
selbst das geringste Gebot bis zum Vergehen der Erde einzuhalten. ;-)
Ja. Das ist schon klar. Aber was kann man da schon machen.
Gott wollte Gutmenschen züchten, es stellte sich jedoch heraus,
daß auch in diesen der Kern des Bösen nicht auszurotten ist, wie
es unschwer an den heutigen Menschen feststellbar ist.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Die Bosse der RKK haben sich zunehmend mit den Mächtigen
verbündet und dieser Zustand dauert auch heute noch an;
dafür, daß sie immer noch den moralischen Zeigefinger erheben,
noch immer beanspruchen, zu wissen was gut für die Menschheit
ist, was recht und was unrecht ist, leben sie nicht schlecht.
Richtig - und zum Glück ist es inzwischen immer schwieriger, den
Schäfchen einen Lieben Gott zu verkaufen, der laut Bibel ein
giftigster Feind der Religionsfreiheit sein soll und selbstbekennender
Säuglings- und Kindermassenmörder und sein Sohn ein Liebesfürst, der
sich seinerseits an Menschen mit der denkbar sadistischsten Strafe
rächen will. Das glauben nur noch die, die nach meiner Meinung
verantwortungslos ihre Blindgläubigkeit beibehalten wollen, weil sie
sonst um die versprochene Erlösung von einer von Verbrechern
erfundenen Erbsünde fürchten.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Man kann im Sinne der Schöpfung wirken oder gegen die Schöpfung.
Wahrscheinlich - aber dazu müssten wir erst einmal den eigentlichen
Sinn der Schöpfung kennen und definieren, also sein Ziel.
Wozu erforschen wir Alles? Ist dieser Forschergeist uns angeboren.
Nach meiner Meinung: JA
Dieser Forschergeist könnte sich parallel zum aufrechten Gang
des Menschen entwickelt haben. Man mußte immer auf der Hut
sein vor wilden Tieren, sich zur Wehr setzen können, flink und
wendig sein. :-)
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Jeder hat Fähigkeiten und die wollen gerne entfaltet werden. Wir waren
sehr aktiv in der Umgestaltung der Erde, mußten uns vielerlei Widrig-
keiten der Natur anpassen; wir haben sehr viel Wissen angesammelt,
haben uns einen Wohlstand erarbeitet, ordnen uns jetzt mehr dem
Staat als der Kirche unter. Das scheinbar "objektive" Wissen der
Wissenschaft bestimmt immer mehr unser Weltbild. Innerlich haben
wir uns m.E. jedoch noch nicht arg weiterentwickelt.
Wir haben aber zumindest Leibeigenschaft und das Sklaventum überwunden
und diktatorische Machtstrukturen durch demokratisch legitimierte
Machtstrukturen ersetzt.
Ja, aber wer sagt denn, daß diese Zustände nicht jederzeit
zurückkehren. Zu glauben, daß alles so bleibt wie jetzt, ist nur
eine scheinbare Sicherheit.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Mir würde es schon langen, wenn wir als Ziel das friedliche und
motivierte Miteinander ALLER Menschen und verantwortungsvolle Umgehen
mit unserer Umwelt einvernehmlich definieren würden.
Ja, das fände ich auch sehr positiv.
Es wird aber noch viel Arbeit erfordern, um uns diesem Ziel zu nähern.
Und hat man dieses Ziel erreicht, heißt das nicht, daß dieser
Idealzustand nun für alle Zeiten anhält. Mit jeder neuen Generation
ändern sich wieder die Konstellationen: die Jungen wollen immer
gerne neue Wege gehen, sind nicht immer bereit, das Altbewährte
fortzuführen, auch unter der Gefahr, daß es eher nachteilig ist.
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Messen ist ja eine Form von Wahrnehmung, eine Form des Wirkens
bzw. Wirklichkeiterschaffens (im Geiste?, wer weiß das schon so
genau).
Zweifelsfrei kann das nach meiner Meinung kein Mensch wissen. Mein
einziges völlig zweifelsfreies Wissen ist das Wissen, dass ich
existiere - solange ich nicht beginne, diese Existenz zu definieren!
Alles was Du kennst, liegt in Deinem Bewußtsein. Das Gewußte formt
unser Weltbild. Bisher gibt es nur Theorien darüber, woraus die Welt
besteht, was sie zusammenhält, wie sie entstanden ist, nach welchen
Gesetzen die Natur funktioniert. Bislang ist noch kein erweitertes
Bewußtsein entstanden, wahrscheinlich, weil viele keine Notwendigkeit
dafür sehen. Das Interesse ist zwar da, man möchte sich jedoch nicht
unbedingt von alldem, was heute zum Lebensstandard gehört,
trennen. Solange jeder sein eigenes Ding dreht und wir in einer solchen
Ellbogengesellschaft leben, wird sich wohl bis auf weiteres nichts
ändern.
Der Egoismus, der zunehmende bösartige Narzissmus der Gesellschaft
hauptsächlich, könnte dafür verantwortlich sein, daß es auf diesem
http://www.wie.org/de/j4/kern.asp
Post by Peter Zander
Es wird sich ändern müssen, denn wir haben uns inzwischen die
Möglichkeit geschaffen, uns selbst aus der universalen Evolution zu
eliminieren. Wenn wir uns nicht bald unserer Verantwortung für das
GANZE bewusst werden, könnte das nach meiner Meinung auch so
geschehen. Allerdings halte ich es für wahrscheinlicher, dass wir doch
noch dieses Etappenziel eines friedlichen und motivierten Miteinanders
erreichen. Dann würden Menschen Antworten auf Fragen erhalten, die wir
im Jetzt noch nicht einmal andeutungsweise stellen können!
Finde ich gut, daß Du trotzdem so zuversichtlich bist. Na hoffen wir
mal das Beste.
Peter Zander
2010-06-07 07:00:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Viele erkennen inzwischen, dass viele dieser Anweisungen
NUR dann einen Sinn ergeben hätten, wenn das Ende aller Dinge wie laut
Bibel definitiv angekündigt auch vor über 19 Jahrhunderten
eingetroffen wäre.
Wäre das eingetroffen, hätte es natürlich wenig Sinn gemacht,
Reichtümer zu horten oder mühsam neue und weiterführende Gesetze zu
erarbeiten oder gegen die römischen Unterdrücker zu kämpfen oder gegen
andere Feinde. Ohne das Ende aller Dinge in Kürze aber sind die
Forderungen Jesus, die andere Wange hinzuhalten, wenn man geschlagen
wurde und die Feinde zu lieben (Matth. 5, 39-44) und allen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen (Luk. 12, 32-34) und den
Unterdrückern zu geben, was diese fordern (Matth. 22, 18-21) und
selbst das geringste Gebot und alle Gesetze, die Gott den Propheten
gegeben haben soll, bis zum Vergehen der Erde zu beachten (Matth. 5,
17-19), letztlich unrealistisch!
Ja, in der heutigen Gesellschaft sind solcherlei Forderungen
unrealistisch.
Gleichwohl behaupten die scheinheiligen Bosse der rkK, sie seien
sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit, die Gott den Menschen
mitteilen wollte. Es sind aber entlarvte Angsterzeugungs-Lügen von
Religionsverbrechern!
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Ob sie wirklich weiter waren, weil sie einen der denkbar
minderwertigsten und rachsüchtigsten Götzen erfunden haben, wage ich
zu bezweifeln.
Die Beschreibung eines Gottes, der ein wahres Interesse an
Menschen beweist und nicht nur unpersönlich wirkt, wie man es
bei anderen Göttern gewohnt war, war sicherlich ungewöhnlich.
Lol, der olle Schürzenjäger Zeus hatte menschlichere Züge als der
Rassistengötze und selbstbekennenden Säuglings- und Kindermassenmörder
der Bibel.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Zu wirklicher Macht über andere Völker gelangte das
vorgebliche Eigentumsvolk Gottes fast nie. Das aber realisierten die
Fürsten von Gottes Gnaden in Verbindung mit dem größten
Scheinheiligenverein der Erde, welche die verlogenste aller Religionen
realisierten, das Christentum, deren Bosse viel zu oft und das in
aller Öffentlichkeit gewissermaßen darauf pissen, was Jesus von den
Verkündern SEINER Lehre gefordert hat. Viele der Christen pissen
inzwischen mit und kaum einer ist bereit, all seinen Besitz zu
verkaufen und mit den Armen zu teilen oder die Feinde zu lieben oder
selbst das geringste Gebot bis zum Vergehen der Erde einzuhalten. ;-)
Ja. Das ist schon klar. Aber was kann man da schon machen.
Gott wollte Gutmenschen züchten, es stellte sich jedoch heraus,
daß auch in diesen der Kern des Bösen nicht auszurotten ist, wie
es unschwer an den heutigen Menschen feststellbar ist.
Der selbstbekennenden Säuglings- und Kindermassenmörder der Bibel ist
selbst ein Gezücht von Menschern ;-)
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Post by D.Schlenk
Wozu erforschen wir Alles? Ist dieser Forschergeist uns angeboren.
Nach meiner Meinung: JA
Dieser Forschergeist könnte sich parallel zum aufrechten Gang
des Menschen entwickelt haben. Man mußte immer auf der Hut
sein vor wilden Tieren, sich zur Wehr setzen können, flink und
wendig sein. :-)
Das Suchen nach neuen Antworten könnte einer im Sein wirkende
Urbotschaft sein.
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Wir haben aber zumindest Leibeigenschaft und das Sklaventum überwunden
und diktatorische Machtstrukturen durch demokratisch legitimierte
Machtstrukturen ersetzt.
Ja, aber wer sagt denn, daß diese Zustände nicht jederzeit
zurückkehren. Zu glauben, daß alles so bleibt wie jetzt, ist nur
eine scheinbare Sicherheit.
Diktatur, Sklaventum und die Leibeigenschaft wurden von Menschen mit
optimistischem Denken überwunden. Gleichwohl ist Pessimismus nicht
verboten ;-)
Post by D.Schlenk
Post by Peter Zander
Es wird sich ändern müssen, denn wir haben uns inzwischen die
Möglichkeit geschaffen, uns selbst aus der universalen Evolution zu
eliminieren. Wenn wir uns nicht bald unserer Verantwortung für das
GANZE bewusst werden, könnte das nach meiner Meinung auch so
geschehen. Allerdings halte ich es für wahrscheinlicher, dass wir doch
noch dieses Etappenziel eines friedlichen und motivierten Miteinanders
erreichen. Dann würden Menschen Antworten auf Fragen erhalten, die wir
im Jetzt noch nicht einmal andeutungsweise stellen können!
Finde ich gut, daß Du trotzdem so zuversichtlich bist. Na hoffen wir
mal das Beste.
Mit Optimismus lassen sich positive Veränderungen leichter realisieren
;-)

Peter Zander
As Below
2010-06-07 07:47:22 UTC
Permalink
Raw Message
In article <***@4ax.com>,
Peter Zander <***@arcor.de> wrote:

Peter, ich habe mal die kreuzpost entfernt.
Post by Peter Zander
Es sind aber entlarvte Angsterzeugungs-Lügen von
Religionsverbrechern!
jaja...

die auch

f
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
Arnim Seitz
2010-06-07 09:04:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Zander
Gleichwohl behaupten die scheinheiligen Bosse der rkK,
Was Sektenvertreter behaupten ist irrelevant. Nur die Bibel hat die
Autorität Gottes und nicht Menschenwort.
Post by Peter Zander
sie seien sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit, die Gott den
Menschen mitteilen wollte.
Die Bibel ist das unverfälschte Wort Gottes.
Post by Peter Zander
Es sind aber entlarvte Angsterzeugungs-Lügen von
Religionsverbrechern!
Du hast Angst, daß Du die Folgen Deines Nichtglaubens tragen wirst. Und
damit hast Du recht!
Post by Peter Zander
Lol, der olle Schürzenjäger Zeus hatte menschlichere Züge als der
Rassistengötze und selbstbekennenden Säuglings- und Kindermassenmörder
der Bibel.
Zeus ist ja auch ein Dämon. Alle "Götter" außer Gott Jahwe sind Götzen
und Dämonen. Hergestellt in der Hölle zur Verführung der Massen.
Post by Peter Zander
Der selbstbekennenden Säuglings- und Kindermassenmörder der Bibel ist
selbst ein Gezücht von Menschern ;-)
Wie kann ein Ei ein Huhn erschaffen? Dein Logikmodul ist kaputt.

Arnim
--
Ich bin unschuldig, ich hab keinen schwulen Außenminister gewählt!
As Below
2010-06-03 15:04:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Die Welt könnte man vielleicht mit
einem Hologramm oder einem sehr komplizierten Fraktal vergleichen.
Je mehr man in die Tiefe stößt, umso mehr stellt man fest, daß in der
Welt des Allerkleinsten alles enthalten ist bzw. alles sich in kleinerem
Maßstab wiederholt.
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
D.Schlenk
2010-06-03 16:54:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Die Welt könnte man vielleicht mit
einem Hologramm oder einem sehr komplizierten Fraktal vergleichen.
Je mehr man in die Tiefe stößt, umso mehr stellt man fest, daß in der
Welt des Allerkleinsten alles enthalten ist bzw. alles sich in kleinerem
Maßstab wiederholt.
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Es ist ja nur eine von mehreren Möglichkeiten, sich ein Bild von der
Welt zu machen. Die Welt besteht primär aus unseren Gedanken, aus
unserer Innenwelt; die äußere Welt ist der Rahmen, im dem wir unsere
Erfahrungen machen können. Jeder hat seine eigenen Gedanken, seine
eigene Welt, die von den Gedanken bzw. der Welt der Mitmenschen
beeinflußt wird. So ein Hologramm muß ja nichts Festes sein, sondern
es verändert sich mit der Zeit, je weiter das Wissen über die Welt
zunimmt und je mehr sich das Gesamtwissen (als Summe aller
Einzelwissen) auf alle verteilt.
Post by As Below
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
D. S.
As Below
2010-06-03 21:02:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Die Welt könnte man vielleicht mit
einem Hologramm oder einem sehr komplizierten Fraktal vergleichen.
Je mehr man in die Tiefe stößt, umso mehr stellt man fest, daß in der
Welt des Allerkleinsten alles enthalten ist bzw. alles sich in kleinerem
Maßstab wiederholt.
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Es ist ja nur eine von mehreren Möglichkeiten, sich ein Bild von der
Welt zu machen.
wozu ?

Die Welt ist doch da, nur hinschauen.

Bilder machen bringt nichts.
Diese Bilder nicht mehr zu machen, ist ein Stueck Erleuchtung.

Ich brauch keine Bilder von der Welt - ich stecke ja mitten drin in der
Welt.

Und die Welt des anderen begegnet wir im anderen.
Und davon will ich mir erst recht keine bilder machen.

Wenn es fuer ihn notwendig ist, wird er mir seine Welt schon offenbaren.

Dazu brauch ich dich nicht, und auch sonst keinen Herrgottschnitzer !

Bilder sind gerade alle ausgegangen
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
D.Schlenk
2010-06-03 23:38:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Die Welt könnte man vielleicht mit
einem Hologramm oder einem sehr komplizierten Fraktal vergleichen.
Je mehr man in die Tiefe stößt, umso mehr stellt man fest, daß in der
Welt des Allerkleinsten alles enthalten ist bzw. alles sich in kleinerem
Maßstab wiederholt.
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Es ist ja nur eine von mehreren Möglichkeiten, sich ein Bild von der
Welt zu machen.
wozu ?
Die Welt ist doch da, nur hinschauen.
Die Welt ist schon da, aber sie entsteht erst in Deinem Hirn vor Deinem
geistigen Auge. Alles Materielle besteht letztendlich nur aus Wellen; die
Teilchen, Moleküle, Formen, entstehen nur durch die Mitwirkung Deines
unbewußten Geistes und dessen was Du wahrhaben möchtest, Deinem
Willen, Deinem Glauben. Wie heißt es so schön: Nach Deinem Glauben
soll Dir geschehen? Für Dich sind das natürlich nur leere Worte, weil
Du Dir damit ja nichts kaufen kannst.
Post by As Below
Bilder machen bringt nichts.
Diese Bilder nicht mehr zu machen, ist ein Stueck Erleuchtung.
Ja, aber was willst dann noch auf dieser Welt ohne diese Bilder?
Du bist wie ein TV-Gerät, das von immer neuen Bildern lebt. Sich
immer wechselnde Bilder bedeutet Leben und damit mußt Du Dich
auseinandersetzen: Wichtiges muß von Unwichtigem unterschieden
werden. Das Ich ist selektiv in seiner Aufmerksamkeit.
Warum einem dieses oder jenes wichtig ist, anderes dagegen nicht,
kann man hinterfragen und dabei sich selbst kennenlernen.
Post by As Below
Ich brauch keine Bilder von der Welt - ich stecke ja mitten drin in der
Welt. Diese Bilder sind bereits Gelerntes, Angeeignetes und alle
schon mit Bedeutungen versehen, damit Du Dich nur noch mit
neuen Bildern zu befassen brauchst.
Außerdem:
Wie willst Du Dich denn orientieren ohne Bilder, ohne Landkarten?
Post by As Below
Und die Welt des anderen begegnet wir im anderen.
Sofern Du Dich in den anderen genügend hineinversetzen kannst.
Post by As Below
Und davon will ich mir erst recht keine bilder machen.
Manche Menschen werden einem zum Schicksal, ob man will oder
nicht, vor allem solche, von denen man abhängig ist. Mir ist es auch
lieber, wenn ich auf niemanden angewiesen bin, dann hab ich
wenigstens keinen Ärger.
Post by As Below
Wenn es fuer ihn notwendig ist, wird er mir seine Welt schon offenbaren.
Aber nur wenn Du genügend Interesse und Mitgefühl zeigst.
Post by As Below
Dazu brauch ich dich nicht, und auch sonst keinen Herrgottschnitzer !
Nein, natürlich nicht. Ohne all diese Vorstellungen lebt es sich auch ganz
prächtig.
Post by As Below
Bilder sind gerade alle ausgegangen
--
Hast Du gerade einen blackout vor Deinem geistigen Auge?
Keine Bedeutungen in Form von Bildern mehr kreiren, heißt
der Welt den Stinkefinger zu zeigen bzw. den Empfänger in
sich auszuschalten. Aber Deine Grundfunktionen laufen
weiter, gegen die kannst Du Dich nicht wehren, denn Dein
Körper will trotzdem leben: das Leben bzw. Dein Körper
schert sich nicht um Deine Meinungen. Wann dieses Leben
zu Ende ist, entscheidet eine höhere Instanz, die Dich auch
gegen Deinen Willen atmen läßt....
Post by As Below
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
D. S.
As Below
2010-06-04 07:52:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Die Welt könnte man vielleicht mit
einem Hologramm oder einem sehr komplizierten Fraktal vergleichen.
Je mehr man in die Tiefe stößt, umso mehr stellt man fest, daß in der
Welt des Allerkleinsten alles enthalten ist bzw. alles sich in kleinerem
Maßstab wiederholt.
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Es ist ja nur eine von mehreren Möglichkeiten, sich ein Bild von der
Welt zu machen.
wozu ?
Die Welt ist doch da, nur hinschauen.
Die Welt ist schon da, aber sie entsteht erst in Deinem Hirn vor Deinem
geistigen Auge. Alles Materielle besteht letztendlich nur aus Wellen; die
Teilchen, Moleküle, Formen, entstehen nur durch die Mitwirkung Deines
unbewußten Geistes und dessen was Du wahrhaben möchtest, Deinem
Willen, Deinem Glauben. Wie heißt es so schön: Nach Deinem Glauben
soll Dir geschehen? Für Dich sind das natürlich nur leere Worte, weil
Du Dir damit ja nichts kaufen kannst.
Ach, Schlenk...

Macht keinen spass mit dir
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
Charlie J. Morgentau
2010-06-03 17:07:49 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo,
Post by As Below
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Ja, und das diese ganze Suche nach Erleuchtung immer wieder von irgend
welchen Deppen propagiert wird.

Manche lernen es nie.
--
Was wollen Sie? Erleuchtungswurst zum mitnehmen? Macht Zwo fuffzig.
D.Schlenk
2010-06-05 08:01:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Die Welt könnte man vielleicht mit
einem Hologramm oder einem sehr komplizierten Fraktal vergleichen.
Je mehr man in die Tiefe stößt, umso mehr stellt man fest, daß in der
Welt des Allerkleinsten alles enthalten ist bzw. alles sich in kleinerem
Maßstab wiederholt.
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
Bewußtsein:


Post by As Below
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
D. S.
Gottfried Helms
2010-06-05 08:48:21 UTC
Permalink
Raw Message
<...>
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
http://youtu.be/GpkKGqJ5t1M
:-))
Post by D.Schlenk
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
Diese kleine Bemerkung - ein Leckerbissen für jeden Konstruktivisten,
der außerdem Spaß an Doppelbödigkeit finden kann - oder?

<G>
D.Schlenk
2010-06-05 09:13:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gottfried Helms
<...>
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
http://youtu.be/GpkKGqJ5t1M
:-))
Post by D.Schlenk
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
Diese kleine Bemerkung - ein Leckerbissen für jeden Konstruktivisten,
der außerdem Spaß an Doppelbödigkeit finden kann - oder?
<G>
Konstruktivist, weil unser Bewußtsein all diese Phänomene, die wir
"physische
Welt" nennen, auf geistiger Ebene erschafft. Im Traum erschaffen wir auch
Welten, bloß halt keine physischen. Die Schöpfung findet in unserem Geist
statt; je weiter er forscht, umso mehr erweitert er die Schöpfung, und weil
diese Schöpfung auch auf physischer Ebene (vermittelt durch elektrische
Signale) erscheint, hält er sie auch für wahr. In Wirklichkeit gibt es kein
Außen und kein Innen, auch dies ist wahrscheinlich nur eine Schöpfung des
Geistes. Natürlich sind auch Theorien nur Schöpfungen unseres Geistes.
Alles ist Schöpfung im Geiste.
http://www.mohamed-khalifa-buch.de/Erganzende_Texte/Quantenphysik/quantenphysik.html

D. S.


--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ***@netfront.net ---
As Below
2010-06-05 11:03:13 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Gottfried Helms
<...>
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
http://youtu.be/GpkKGqJ5t1M
:-))
Post by D.Schlenk
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
Diese kleine Bemerkung - ein Leckerbissen für jeden Konstruktivisten,
der außerdem Spaß an Doppelbödigkeit finden kann - oder?
<G>
Konstruktivist, weil unser Bewußtsein all diese Phänomene, die wir
"physische
Welt" nennen, auf geistiger Ebene erschafft. Im Traum erschaffen wir auch
Welten, bloß halt keine physischen.
Achso...
Post by D.Schlenk
Die Schöpfung findet in unserem Geist
statt; je weiter er forscht, umso mehr erweitert er die Schöpfung, und weil
diese Schöpfung auch auf physischer Ebene (vermittelt durch elektrische
Signale) erscheint, hält er sie auch für wahr.
jaja, so ist das.
Und wenns nicht so waere, koennte man es mal so machen

Manchmal einfach so waerend eines Gespraeches, stelle ich jemandem die
Frage : Wo sind deine Haende?
Beinahe jeder schaut dann nach, mit den Augen...
Post by D.Schlenk
In Wirklichkeit gibt es kein
Außen und kein Innen, auch dies ist wahrscheinlich nur eine Schöpfung des
Geistes.
und wie ist es mit vorn und hinten, oben und unten ?
Post by D.Schlenk
Natürlich sind auch Theorien nur Schöpfungen unseres Geistes.
natuerlich ist das so.
Wer ist denn "unser" ?
Post by D.Schlenk
Alles ist Schöpfung im Geiste.
... und der ist, wie du uns so schoen erklaert hast :
elektrisch-molekular

Ja, klaro, nur die Wurst hat zwei, deshalb spricht man ja auch vom
Bewurstsein.
Post by D.Schlenk
http://www.mohamed-khalifa-buch.de/Erganzende_Texte/Quantenphysik/quantenphysi
k.html
ich wuerde das lassen.
das ist bisher immer komisch-traurig abgestuerzt


dann kauf ich eben Abflussfrei
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
D.Schlenk
2010-06-05 12:00:34 UTC
Permalink
Raw Message
----- Original Message -----
From: "As Below" <Freimann-***@t-online.de>
Newsgroups: de.soc.weltanschauung.buddhismus
Sent: Saturday, June 05, 2010 1:03 PM
Subject: Re: Was ist Erleuchtung?
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Post by Gottfried Helms
<...>
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
http://youtu.be/GpkKGqJ5t1M
:-))
Post by D.Schlenk
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
Diese kleine Bemerkung - ein Leckerbissen für jeden Konstruktivisten,
der außerdem Spaß an Doppelbödigkeit finden kann - oder?
<G>
Konstruktivist, weil unser Bewußtsein all diese Phänomene, die wir
"physische
Welt" nennen, auf geistiger Ebene erschafft. Im Traum erschaffen wir auch
Welten, bloß halt keine physischen.
Achso...
Post by D.Schlenk
Die Schöpfung findet in unserem Geist
statt; je weiter er forscht, umso mehr erweitert er die Schöpfung, und weil
diese Schöpfung auch auf physischer Ebene (vermittelt durch elektrische
Signale) erscheint, hält er sie auch für wahr.
jaja, so ist das.
Und wenns nicht so waere, koennte man es mal so machen
Manchmal einfach so waerend eines Gespraeches, stelle ich jemandem die
Frage : Wo sind deine Haende?
Beinahe jeder schaut dann nach, mit den Augen...
Post by D.Schlenk
In Wirklichkeit gibt es kein
Außen und kein Innen, auch dies ist wahrscheinlich nur eine Schöpfung des
Geistes.
und wie ist es mit vorn und hinten, oben und unten ?
Alles nur Vorstellungswelt, Erschaffung von Raum (oben, unten, innen,
außen, etc.).
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Natürlich sind auch Theorien nur Schöpfungen unseres Geistes.
natuerlich ist das so.
Wer ist denn "unser" ?
Unseres gemeinsamen Geistes, der sich möglicherweise in der Vielheit sehen
will, erfahren will, um sich selbst evtl. besser kennenzulernen.
Post by As Below
Post by D.Schlenk
Alles ist Schöpfung im Geiste.
elektrisch-molekular
Ja. Die Materie ist geistiger Natur. Elektrisch heißt ja, daß
da elektromagnetische Wellen am Wirken sind, die ohne Einsatz eines
schöpferischen Geistes nur Wellenbrei, Kuddelmuddel, weißes Licht
sind. In der Bibel heißt es ja. Am Anfang war nur Chaos. Alles
mußte erst voneinander getrennt werden.
Post by As Below
Ja, klaro, nur die Wurst hat zwei, deshalb spricht man ja auch vom
Bewurstsein.
Damit hast Du bewiesen, dass Du auch schöpferisch wirkst, indem
ein neues Wort kreiert hast und gleichzeitig ausgedrückt hast, daß Dir
das Ganze eh' Wurst ist.
Post by As Below
Post by D.Schlenk
http://www.mohamed-khalifa-buch.de/Erganzende_Texte/Quantenphysik/quantenphysi
k.html
ich wuerde das lassen.
das ist bisher immer komisch-traurig abgestuerzt
dann kauf ich eben Abflussfrei
Jaja, halt Du Dir nur immer schön den Abfluß frei. Dann ist mehr
Platz für neue Ideen, Ideen, die mehr in Deinem Sinne sind.
Post by As Below
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
D. S.
As Below
2010-06-05 10:42:36 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Gottfried Helms
<...>
Post by D.Schlenk
Post by As Below
Das ist wieder mal der uebliche New-Age-Mist.
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
http://youtu.be/GpkKGqJ5t1M
:-))
Post by D.Schlenk
Die "Welt" existiert gemäß folgendem Video nur in unserem Gehirn bzw.
Diese kleine Bemerkung - ein Leckerbissen für jeden Konstruktivisten,
der außerdem Spaß an Doppelbödigkeit finden kann - oder?
Ja, das ist richtig gut.
muss man vielleicht zwei oder dreimal lesen
was aber nicht so schwierig ist, da es ja einmal da geschrieben steht.
Post by Gottfried Helms
<G>
jupp

f
--
F.M.O. : fmbnewsclub.blogspot.com
Infos, Musik, Videos, Pics
Roland Rieß
2010-06-03 14:15:33 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Hallo, liebe Christen, Atheisten, Agnostiker und andere Menschen,
in einem anderen Thread tauchten Fragen rund um die Erleuchtung auf. Weil
es dort nicht so recht ontoppic war, mache ich hier einmal einen neuen
Faden auf.
Was ist eigentlich eine Erleuchtung?
http://www.wie.org/de/j3/dayananda.asp?page=2
Vielen Dank, für die Information! Hast Du dazu auch eine Meinung und
eigene Gedanken, oder ist das der Weisheit letzter Schluss, für Dich?

Gruß
Roland
--
Sozial ist, was auskömmliches Einkommen für alle Menschen schafft!
D.Schlenk
2010-06-03 15:33:50 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Roland Rieß
Post by D.Schlenk
Hallo, liebe Christen, Atheisten, Agnostiker und andere Menschen,
in einem anderen Thread tauchten Fragen rund um die Erleuchtung auf. Weil
es dort nicht so recht ontoppic war, mache ich hier einmal einen neuen
Faden auf.
Was ist eigentlich eine Erleuchtung?
http://www.wie.org/de/j3/dayananda.asp?page=2
Vielen Dank, für die Information! Hast Du dazu auch eine Meinung und
eigene Gedanken, oder ist das der Weisheit letzter Schluss, für Dich?
Gruß
Roland
--
Sozial ist, was auskömmliches Einkommen für alle Menschen schafft!
Hallo,
klar kamen mir da meine eigenen Gedanken und Vorstellungen, wie es
sein könnte (wie es genau ist, weiß ich ja auch nicht, da kann man
nur spekulieren):
z. B. so: In Dir ist die ganze Schöpfung (auf geistiger Ebene) enthalten
und gleichzeitig bist Du ein Aspekt bzw. eine von vielen Möglichkeiten
bzw. Welten bzw. Ausdruck des Schöpferischen. Jeder ist sein eigener
Schöpfer und konstruiert die Welt in seinen Gedanken nach den
Vorstellungen dessen, was er gelernt hat und wie er glaubt, daß die
Welt ist. Und mit zunehmenden Wissen vergrößert sich diese Welt.
Die scheinbar äußere Welt bestätigt bzw. spiegelt somit seinen Glauben
und damit seine innere Welt (Welt der Gedanken, Welt des Glaubens).
Die Innenwelt jedes einzelnen wird durch die Welt seiner Mitmenschen
beeinflußt und er sieht dann seine Welt so ähnlich wie sie. So passen sich
unsere Welten weitgehend einander an und wir können miteinander
kommunizieren. Jeder ist somit Schöpfer seiner eigenen Welt und kann
Gott spielen sowohl im Guten, als auch im Bösen, ist seines eigenen
Glückes Schmid. Da aber in seiner Welt auch die Mitmenschen eine
Rolle spielen, kann er nicht alles tun, was er will, denn je mehr wir
werden, umso weniger kann sich der einzelne überhaupt noch austoben
und Gott spielen. Meine Außenwelt spiegelt meine Innenwelt und wird
durch die Beeinflussung meiner inneren Welt durch das ich über die
Welt der anderen höre, beeinflußt und und erscheint mir deshalb
manchmal ziemlich chaotisch und voller Unheit, jedoch darf ich
darüber nicht vergessen, daß die Welt das Werk von uns allen ist
und trotzdem immer noch sehr bunt, kreativ und voller Leben und
ständiger Veränderung ist. Jeder trägt sein Scherflein zur gemeinsamen
Welt, der Welt von uns allen, bei.

D. S.




--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ***@netfront.net ---
Roland Rieß
2010-06-09 11:54:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Roland Rieß
Vielen Dank, für die Information! Hast Du dazu auch eine Meinung und
eigene Gedanken, oder ist das der Weisheit letzter Schluss, für Dich?
klar kamen mir da meine eigenen Gedanken und Vorstellungen, wie es
sein könnte (wie es genau ist, weiß ich ja auch nicht, da kann man
z. B. so: In Dir ist die ganze Schöpfung (auf geistiger Ebene) enthalten
und gleichzeitig bist Du ein Aspekt bzw. eine von vielen Möglichkeiten
bzw. Welten bzw. Ausdruck des Schöpferischen.
Ja, das sehe ich ähnlich.
Post by D.Schlenk
Jeder ist sein eigener
Schöpfer und konstruiert die Welt in seinen Gedanken nach den
Vorstellungen dessen, was er gelernt hat und wie er glaubt, daß die
Welt ist.
Das harrt noch des Bewiesenwerdens ;-) Zumindest sind einige Menschen
der Auffassung, dass Sie ni9emals fähig wären, so eine chaotische und
grausame Welt zu ersinnen, wie die unsere nunmal ist.
Post by D.Schlenk
Und mit zunehmenden Wissen vergrößert sich diese Welt.
Die scheinbar äußere Welt bestätigt bzw. spiegelt somit seinen Glauben
und damit seine innere Welt (Welt der Gedanken, Welt des Glaubens).
Die Innenwelt jedes einzelnen wird durch die Welt seiner Mitmenschen
beeinflußt und er sieht dann seine Welt so ähnlich wie sie. So passen sich
unsere Welten weitgehend einander an und wir können miteinander
kommunizieren. Jeder ist somit Schöpfer seiner eigenen Welt und kann
Gott spielen sowohl im Guten, als auch im Bösen, ist seines eigenen
Glückes Schmid. Da aber in seiner Welt auch die Mitmenschen eine
Rolle spielen, kann er nicht alles tun, was er will, denn je mehr wir
werden, umso weniger kann sich der einzelne überhaupt noch austoben
und Gott spielen. Meine Außenwelt spiegelt meine Innenwelt und wird
durch die Beeinflussung meiner inneren Welt durch das ich über die
Welt der anderen höre, beeinflußt und und erscheint mir deshalb
manchmal ziemlich chaotisch und voller Unheit, jedoch darf ich
darüber nicht vergessen, daß die Welt das Werk von uns allen ist
und trotzdem immer noch sehr bunt, kreativ und voller Leben und
ständiger Veränderung ist. Jeder trägt sein Scherflein zur gemeinsamen
Welt, der Welt von uns allen, bei.
Schön gesagt! ACK in vielen Punkten. Über andere muss ich noch nachdenken.

Gruß
Roland
--
Sozial ist, was auskömmliches Einkommen für alle Menschen schafft!
D.Schlenk
2010-06-09 16:07:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Post by Roland Rieß
Vielen Dank, für die Information! Hast Du dazu auch eine Meinung und
eigene Gedanken, oder ist das der Weisheit letzter Schluss, für Dich?
klar kamen mir da meine eigenen Gedanken und Vorstellungen, wie es
sein könnte (wie es genau ist, weiß ich ja auch nicht, da kann man
z. B. so: In Dir ist die ganze Schöpfung (auf geistiger Ebene) enthalten
und gleichzeitig bist Du ein Aspekt bzw. eine von vielen Möglichkeiten
bzw. Welten bzw. Ausdruck des Schöpferischen.
Ja, das sehe ich ähnlich.
Post by D.Schlenk
Jeder ist sein eigener
Schöpfer und konstruiert die Welt in seinen Gedanken nach den
Vorstellungen dessen, was er gelernt hat und wie er glaubt, daß die
Welt ist.
Das harrt noch des Bewiesenwerdens ;-) Zumindest sind einige Menschen
der Auffassung, dass Sie ni9emals fähig wären, so eine chaotische und
grausame Welt zu ersinnen, wie die unsere nunmal ist.
============================================
Daß die Welt nur im Kopf bzw. im Bewußtsein existiert, ist natürlich
schwer zu glauben, wenn man doch pausenlos von einer Außenwelt
umgeben ist, die fühlbar, erlebbar ist. Ob es nun wirklich so ist, daß
all diese Phänomene wie z.B. mein eigener Körper, mein Hirn, meine
eigenen Gefühle, meine Gedanken und all das, was sich außerhalb
meines Körpers befindet, nur Schöpfungen in meinen Geist sind, ist
natürlich schwer zu glauben, da wir doch alle diese Phänomene bewußt
wahrnehmen können und da doch all dies fühlbar, riechbar, hörbar,
sichtbar ist und somit erfahrbar ist.
Wenn man bedenkt, daß wir außerdem nur begrenzt mit unseren
Sinnen wahrnehmen können, erscheint es natürlich unsinnig, sich
vorzustellen, wir selbst wären Götter (schließlich können wir ja
keine Berge versetzen, jedenfalls bis jetzt noch nicht!),
aber es könnte ja möglich sein, daß diese materielle Wirklichkeit der
getrennten Phänomene (Dualität) nur in unserem Bewußtsein existiert,
ja sogar die Erfahrung, ein unabhängiges eigenständiges Selbst zu sein,
das getrennt vom Ganzen ist. Das phänomenale Universum, also die
Materie, sowohl die belebte, als auch die unbelebte, mit all ihren
unterschiedlichen Eigenschaften, wird ja als bekanntlich als Maya
(Illusion) im Hinduismus und Buddhismus bezeichnet, und diese
Illusionen entstehen pausenlos in unserem Bewußtsein, und all dies
widerfährt einem, ob man will oder nicht. Diese Illusionen, die
wir Wirklichkeit nennen, macht sich auf absoluter Ebene dann
eben ein Geist, von dem wir gewissermaßen Bestandteile sind,
genauso wie Zellen Bestandteile von unserem Körper sind.
Dieser Geist hat die Fähigkeit, Wirklichkeit zu erschaffen,
immer wieder Welt entstehen zu lassen, jedoch nur auf
geistiger Ebene, denn das, was wir Materie nennen, ist letztend-
lich auch nur Geist bzw. bewegte Energie. (e gleich m mal c
Quadrat). Es ist intelligent bewegte Energie, deren
Bewegungsmuster von einem wahrnehmenden Geist im
Bewußtsein den Eindruck von Materie vermittelt.
Für diesen Geist ist es möglicherweise auch unerheblich, ob nun
eines dieser vielen kleinen Ichs zufällig die Arschkarte erwischt hat
und ein anderes dafür das große Los gezogen hat, ob der eine die
Hölle durchmachen muß, der andere dagegen Null materielle Sorgen
hat. Wegen der vielen Ichs, die alle in unterschiedliche Lebens-
situationen hineingeworfen werden, gleichen sich Extreme, die erst
in einer Welt der Dualität entstehen können und die auch nur dort
als solche wahrgenommen werden, aus der Sicht des Absoluten
im Endeffekt wieder aus. Auf der Ebene des Absoluten ist ja alles
eins, und es kann da folglich auch gar keine Extreme geben.
Wir müssen also möglicherweise schon selber dafür sorgen, daß
in unserer menschlichen Welt extreme Ungleichheiten (wie z.B.
ein paar wenig Superreiche und ganz viele arme Schlucker), die
infolge von Dualität erst entstehen, auch hier in dieser Welt beseitigt
werden.
===============================================
Post by D.Schlenk
Und mit zunehmenden Wissen vergrößert sich diese Welt.
Die scheinbar äußere Welt bestätigt bzw. spiegelt somit seinen Glauben
und damit seine innere Welt (Welt der Gedanken, Welt des Glaubens).
Die Innenwelt jedes einzelnen wird durch die Welt seiner Mitmenschen
beeinflußt und er sieht dann seine Welt so ähnlich wie sie. So passen sich
unsere Welten weitgehend einander an und wir können miteinander
kommunizieren. Jeder ist somit Schöpfer seiner eigenen Welt und kann
Gott spielen sowohl im Guten, als auch im Bösen, ist seines eigenen
Glückes Schmid. Da aber in seiner Welt auch die Mitmenschen eine
Rolle spielen, kann er nicht alles tun, was er will, denn je mehr wir
werden, umso weniger kann sich der einzelne überhaupt noch austoben
und Gott spielen. Meine Außenwelt spiegelt meine Innenwelt und wird
durch die Beeinflussung meiner inneren Welt durch das, was ich über die
Welt der anderen höre, beeinflußt und erscheint mir deshalb
manchmal ziemlich chaotisch und voller Unheil, jedoch darf ich
darüber nicht vergessen, daß die Welt das Werk von uns allen ist
und trotzdem immer noch sehr bunt, kreativ und voller Leben und
ständiger Veränderung ist. Jeder trägt sein Scherflein zur gemeinsamen
Welt, der Welt von uns allen, bei.
Schön gesagt! ACK in vielen Punkten. Über andere muss ich noch nachdenken.

========================================
Sicherlich hast Du obiges auch schon mal irgendwo gelesen.
========================================
Gruß
Roland
--
Sozial ist, was auskömmliches Einkommen für alle Menschen schafft!
=========================================
Ebenfalls

D. S.
D.Schlenk
2010-06-03 15:44:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Hallo, liebe Christen, Atheisten, Agnostiker und andere Menschen,
in einem anderen Thread tauchten Fragen rund um die Erleuchtung auf. Weil
es dort nicht so recht ontoppic war, mache ich hier einmal einen neuen
Faden auf.
Was ist eigentlich eine Erleuchtung?
http://www.wie.org/de/j3/dayananda.asp?page=2
Vielen Dank, für die Information! Hast Du dazu auch eine Meinung und
eigene Gedanken, oder ist das der Weisheit letzter Schluss, für Dich?

Gruß
Roland
--
Sozial ist, was auskömmliches Einkommen für alle Menschen schafft!
=========================================================

Hallo, Roland,
klar kamen mir da meine eigenen Gedanken und Vorstellungen, wie es
sein könnte (wie es genau ist, weiß ich ja auch nicht, da kann man
nur spekulieren):
z. B. so: In Dir ist die ganze Schöpfung (auf geistiger Ebene) enthalten
und gleichzeitig bist Du ein Aspekt bzw. eine von vielen Möglichkeiten
bzw. Welten bzw. Ausdruck des Schöpferischen. Jeder ist sein eigener
Schöpfer und konstruiert die Welt in seinen Gedanken nach den
Vorstellungen dessen, was er gelernt hat und wie er glaubt, daß die
Welt ist. Und mit zunehmenden Wissen vergrößert sich diese Welt.
Die scheinbar äußere Welt bestätigt bzw. spiegelt somit seinen Glauben
und damit seine innere Welt (Welt der Gedanken, Welt des Glaubens).
Die Innenwelt jedes einzelnen wird durch die Welt seiner Mitmenschen
beeinflußt und er sieht dann seine Welt so ähnlich wie sie. So passen sich
unsere Welten weitgehend einander an und wir können miteinander
kommunizieren. Jeder ist somit Schöpfer seiner eigenen Welt und kann
Gott spielen sowohl im Guten, als auch im Bösen, ist seines eigenen
Glückes Schmid. Da aber in seiner Welt auch die Mitmenschen eine
Rolle spielen, kann er nicht alles tun, was er will, denn je mehr wir
werden, umso weniger kann sich der einzelne überhaupt noch austoben
und Gott spielen. Meine Außenwelt spiegelt meine Innenwelt und wird
durch die Beeinflussung meiner inneren Welt durch das ich über die
Welt der anderen höre, beeinflußt und und erscheint mir deshalb
manchmal ziemlich chaotisch und voller Unheit, jedoch darf ich
darüber nicht vergessen, daß die Welt das Werk von uns allen ist
und trotzdem immer noch sehr bunt, kreativ und voller Leben und
ständiger Veränderung ist. Jeder trägt sein Scherflein zur gemeinsamen
Welt, der Welt von uns allen, bei.

D. S.


--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ***@netfront.net ---
D.Schlenk
2010-06-06 05:45:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by D.Schlenk
Hallo, liebe Christen, Atheisten, Agnostiker und andere Menschen,
in einem anderen Thread tauchten Fragen rund um die Erleuchtung auf. Weil
es dort nicht so recht ontoppic war, mache ich hier einmal einen neuen
Faden auf.
Was ist eigentlich eine Erleuchtung?
http://www.wie.org/de/j3/dayananda.asp?page=2
[...]



Die Erleuchtung aus buddhistischer bzw. ZEN-Sicht
auch interessant (eher geeignet für Atheisten, Materialisten,
Intellektuelle)
http://www.zen.fuer-uns.de/index.php?menu=7

D. S.
Loading...